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Das Titelbild:
Ein Admiral nach dem anderen! Nach dem Admiral ´38 auf dem Titel des letzten Heftes sollte es ein kleineres Modell werden, doch das Foto von Ben de Wilde *1949, aufgenommen bei unserem Internationalen Jahrestreffen 2012 in Rüsselsheim, war am Ende so viel besser als alle Alternativen, dass es auf den Titel musste!
 
Die hier vorgestellten Inhalte sind nur eine Auswahl
der tatsächlich im Heft behandelten
Themen.

Auf die Homepage übernommene Themen sind:

Chevrolet Opala, Rekord aus Brasilien

Mitgliederbereich:

Zenith-Vergaser 35 / 40 INAT, für Opel

 

Chevrolet Opala
– der Rekord aus Brasilien

Text:    Stefan Heins *1662

Fotos: Archiv Alt-Opel IG

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Leseprobe:

Globalisierung, internationaler Wettbewerb – Schlagworte, ohne die seit einigen Jahren keine Tageszeitung mehr auskommt. Tatsächlich ist der Export von Automobilen beinahe genau so alt wie der Automobilbau selbst, nachzulesen etwa im Jahrbuch 2010 von Eckhart Bartels und Rainer Manthey. Und wenn uns auch die Sicht auf den Opel allein natürlich erscheint, weil wir es einfach so gewohnt sind, so war schon in den Sechzigern ein Opel keineswegs mehr nur ein Opel, sondern der Ausgangspunkt für Fahrzeuge, die unter anderen Namen in fernen Ländern gefertigt wurden.

Der erste von GM in Brasilien gebaute Personenwagen hieß Chevrolet Opala, war von unserem Rekord C abgeleitet und von 1968 bis 1992 im Programm. GM blickte bereits auf eine lange Tradition in Brasilien zurück: Bereits 1925 begann die Montage von leichten Nutzfahrzeugen, es wurden aber auch Opel Olympia, Rekord, Kadett und Commodore importiert, wenn auch in kleinen Stückzahlen.

Im November 1966 kündigte GM auf einer in Sao Paulo abgehaltenen Pressekonferenz „Projekt 676“ an, aus dem schließlich der Opala entstehen sollte.

Der Opala in der ersten Version 1969, auf-
genommen vor dem Zuckerhut in Rio
Die Werbung überzeichnete die Leistung im
Stil der Zeit...

...und fand mit Verzögerung zu einer ruhigen Sprache, wie dieses Motiv aus den Jahren 1973 und 1977 zeigten

1978 wurde die Modellpalette unübersichtlich.
Das Heck erinnert nun an den Rekord B
Selbst den Caravan gab es als heißen SS
mit 4,1 Liter und Kriegsbemalung!
Hier ein Modell das Jahres 1979

Völlig anders wirkte der Caravan Comodoro
des Jahrgangs 1983. Die Front geglättet, die
Motorhaube ebenfalls, die Stoßstangen mit Gummiauflagen, Flanken mit Gummileisten

1990 begannen die Versuche, die coke bottle shape des Rekord C aktuell zu halten, ein wenig aufgesetzt zu wirken. Die riesigen Scheinwerfer passten nicht recht zur zierlich konturierten Karosserie, und die schwarzen Türgriffe wirkten merkwürdig Der Caravan Diplomata von 1991 kam ohne Chrom daher und trug moderne Stoßstangen aus Plastik Finale – der Diplomata des letzten Jahrgangs 1992 lässt sich nur noch von der Seite als Abkömmling des Rekord C identifizieren

 

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