MENU
[ Übersicht ] [ Heft 6/2012 ] [ Mitgliederbereich ]
 
 
Das Titelbild:

Vor 30 Jahren: Opel gewinnt die Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Ascona 400.

 

 

Auf dem Treppchen bei der Rallye Monte Carlo 1982 – der Anfang der Story, die im Sieg der Rallye-Weltmeisterschaft 1982 endete.

 
Die hier vorgestellten Inhalte sind nur eine Auswahl
der tatsächlich im Heft behandelten
Themen.

Auf die Homepage übernommene Themen sind:

Ascona 400

Kaufberatung Astra F Cabrio

-  NSU Kettenkrad

Mitgliederbereich:
- Vergaser

- im Gespräch mit Willi Thomen

Der Panzer

Text:  Stefan Heins *1662

Fotos:
Opel Classic Archiv der Adam Opel AG

Download pdf-Datei

 

Leseprobe:

1982 holten Walter Röhrl und Christian Geistdörfer mit dem Ascona 400 für Opel den Rallye-WM-Titel. Dabei war das Auto technisch schon nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die Konkurrenz setzte bereits auf Allradantrieb. Doch der Ascona war vor allem eins: stabil. Wie ein Panzer, ein Begriff, den Röhrl geprägt hat.

Die Vorgeschichte…

beginnt nicht im hessischen Rüsselsheim, sondern in Skandinavien, wo der Rallyesport einen besonders hohen Stellenwert genießt. Bereits 1964 gründeten Opel-Händler das GM-Nordiska-Team, geführt von Ragnar Eklund. Nur zwei Jahre später gelang Lillebror Nasenius der erste Titel, er wurde auf einem Rekord 1900 Europameister bei den seriennahen Fahrzeugen.

Drei Entwicklungen bei Opel bereiteten den Boden für die Rückkehr in den Motorsport: einmal das Konzept des leichten, handlichen Kadett, dann der neue CIH-Motor im Rekord, und schließlich das Baukastensystem, das den CIH ins Gehäuse des kompakten Kadett B, aber auch den Sechszylinder-CIH in den Commodore brachte. Zuvor waren Sechszylinder den großen Kapitänen vorbehalten. Der von Nasenius errungene Titel blieb kein Einzelfall, Opel geigten plötzlich in gleich mehreren Klassen auf, was die Verkaufszahlen der Basisgeräte wie Kadett B Rallye, Rekord Sprint und Commodore GS beflügelte. Mehr Teilnehmer, mehr Erfolge – ein Prinzip, das schon Abarth und lange zuvor Bugatti erkannt hatten, aber Opel setzte es als ......

 
Schon das Kleinserienmodell des Ascona 400 für öffentliche Straßen war ein Knaller  

Nochmals verschärft die Rallyeausführung, mit „dicken Backen“, „Weihnachtsbaum“ und zahllosen Modifikationen

  Ein guter Lauf beginnt: Die Monte 1982 bot wenig Schnee, Röhrl/ Geistdörfer steuerten den eigentlich unterlegenen Ascona 400 zum ersten Saisonsieg

 

 

Unterwegs im Ascona 400

– mit Rallyeweltmeister Walter Röhrl

Michael Wielan

 

Download pdf-Datei

Leseprobe:

„Einfach genießen“, meint Joachim Winkelhock, Le-Mans-Sieger sowie Opel-Markenbotschafter, verschmitzt und lächelt mich an. Gerade kommt der zweifache Rallyeweltmeister Walter Röhrl in einem Opel Ascona 400 heran gerollt, auf dessen Beifahrersitz ich nun Platz nehmen darf. Eine Runde mit dem zweifachen Rallyeweltmeister Walter Röhrl im Weltmeisterauto von 1982 drehen: Danach lecken sich selbst erfahrene Motorfachjournalisten die Finger. Von den Fans am Streckenrand ganz zu schweigen, denn der 65 Jahre alte Röhrl ist wohl zusammen mit Michael Schumacher der populärste Motorsportler Deutschlands, eigener Fanclub inklusive.

 
Hier beim Eifel Rallye Festival in und um Daun wird Röhrl gefeiert wie kein anderer Fahrer. Erst vor wenigen Tagen wurde er von Erlkönigjägern auf dem Nürburgring bei Testfahrten mit dem neuen Porsche-Topmodell 918 Spyder abgelichtet. Den Trubel um seine Person nimmt er gelassen. Geduldig signiert er am Start vor der Runde in Brück mehrere Baseballmützen, posiert für Fotos und hat für jedermann ein paar freundliche Worte. Trotzdem ist er hochkonzentriert. Der Druck auf den Chronographen am linken Handgelenk ist obligatorisch, als das Startsignal kommt. Dass es offiziell nicht um die schnellst gefahrene Zeit geht ist Nebensache. Die ....

 

Walter Röhrl am Start in Daun. Die Rallyelegende pilotierte beim Eifel Rallye Festival den Opel Ascona 400, mit dem er 1982 gemeinsam mit Christian Geistdörfer die Rallye Monte Carlo sowie die Weltmeisterschaft gewann.  

Auf der Rampe – ein Bild, das die schon mit Allradantrieb fahrende Konkurrenz zu Beginn der Saison 1982 noch wenig furchteinflößend fand. Ein Eindruck, der sich ändern sollte

 

"Im Drift" – was dem Ascona an Traktion fehlte, machte er durch Handlichkeit und Drehoment wett

 

Am Steuer – Walter Röhrl scheint das Lenkrad nur zu streicheln, doch der Ascona tut dann Dinge, die ein Normalfahrer niemals mit ihm anstellen könnte

 

Am Berg – der Ascona 400 hat alle großen Rallyeschauplätze der Welt gesehen

 

Im Regen – Deutschlands größter Rallyefahrer gibt bei jedem Wetter geduldig Autogramme

 

Kaufberatung Astra F Cabriolet

Text:
Eberhard Rink *1261

Fotos:

Eberhard Rink *1261,

Klaus Pümpin *2836 

 

Download pdf-Datei

 

Auf dem Frühjahrssalon 1993 in Genf stellt Opel eine weitere Variante der 1991 eingeführten Astra F Modellreihe vor: das bügellose Astra F Cabrio. Laut Opel-Pressemappe vom Februar 1993 ein `Frischluft Automobil mit attraktivem Design`. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Entwickelt und designt wurde das Cabrio gemeinsam von Opel und Bertone. Auch die Herstellung erfolgte, wie schon beim Kadett E Cabrio, wieder bei Bertone in Grugliasco, Italien. Bertone verfügte über eine langjährige Erfahrung im Bau von Cabrios, Sportwagen, Sonderkarosserien und Kleinserien. Leider gibt es Bertone heute nicht mehr als Fahrzeugproduzent.

 

„Neben einer Reihe technischer Besonderheiten zeichnet sich das neue Cabrio vor allem durch ein attraktives bügelfreies Karosseriedesign aus“, Zitat aus Opel Presseinformation Februar 1993. Der Verkaufsstart in Deutschland erfolgte im Mai 1993. Das viersitzige Astra Cabrio weist einen großzügigen Innen- und Gepäckraum auf und ist familientauglich. Besonders auch durch seinen nach VDA Messmethode 390 Liter großen Kofferraum. Stolz war man auch auf das, im Vergleich zum Kadett E Cabrio, um 130 % höhere Torsionsträgheitsmoment im Bereich des vorderen Dachrahmens und der A-Säulen.

ABS gehörte von Anfang an zur Serienaus......

   
Offenes Geheimnis – das Astra F Cabriolet gibt es noch für kleines Geld, der Weg zum Liebhaberfahrzeug zeichnet sich aber bereits ab. Hier das Cabrio von Esther Pümpin, fotografiert hat es Klaus Pümpin   Das Verdeck lässt sich nicht ganz bündig versenken, es ragt aber auch nicht so weit heraus, dass es die Linie stören würde. Heutige Cabriolets mit versenkbarem Blechdach und aufwendiger Mechanik wiegen vier bis fünf Zentner mehr, der Astra punktet mit relativ günstigen Verbrauchswerten und Betriebskosten  

Nicht für die Ewigkeit gemacht – das Stoffverdeck verlangt alle paar Jahre nach Ersatz

         

Solche Risse kündigen den bevorstehenden Austausch an

 

Ein neues Verdeck ist nur dann ein Bonus, wenn es aus gutem Material besteht und gut montiert ist. Hier (und auf den Bildern davor) das Cabrio von Typreferent Eberhard Rink

   

   Innenkotflügel

         

Die Naht unter der Rückleuchte kann rosten, der…

 

…Bereich um den Tankstutzen ebenfalls

 

 Werbefoto der Adam Opel AG

 

Kettenkrad in Kanada

James Pringle

 

Download pdf-Datei

Leseprobe:

Diese Geschichte haben wir über Umwege erhalten, und dass sie nun im Heft steht, zeigt wieder einmal, Hilfsbereitschaft unter Oldtimerfreunden zahlt sich aus. Über Manfred Eder erreichte ein Hilferuf die Redaktion, Maße für die Überholung eines Olympia-Motors, Phase 1, für ein NSU Kettenkrad. Hier gibt es eine Menge Material, und wenn ich die Antwort liegen habe, geht sie schon mal direkt raus, Kopie an den Typreferenten. Wenn nicht, Weiterleiten der Anfrage an den Typreferenten.

In diesem Fall lagen die Dinge heikel, Opel hat die benötigten Daten für den Phase 1 gar nicht alle angegeben. Also Rainer Wieler eingeschaltet mit der Bitte, zu antworten und bei der Gelegenheit nach Bildern und einigen Zeilen zu fragen.

 

Mindestens ein Kettenkrad hat es in der ALT-OPEL IG schon gegeben, im Sonderheft zum Jubiläum war es zu sehen. Nachrichten über den Verbleib bitte an die Redaktion!

Hier nun die Antwort von James Pringle aus Kanada, der sich an die Restaurierung des stark verrosteten und mechanisch beschädigten Kettenkrades gemacht hat. Und sich als Sammler alter Militärtechnik sehr über das pdf von dZ 195 mit dem Bericht über den Senator FF gefreut hat. (Red.)


Es ist mir eine Ehre, über mein Kettenkrad erzählen zu dürfen und darüber, wie es nach Kanada gekommen ist. Mein Hintergrund ist militärisch, und dadurch habe ich mich immer für Militärfahrzeuge interessiert. Über die

 

Jahre habe ich einige Jeeps restauriert, seit 1998 habe ich einen Willys MB von 1942, der für die kanadische Armee im Einsatz war. Vor etwa zehn Jahren habe ich mich dann nach etwas anderem umgesehen und gedacht, einen Kübelwagen zu bauen, das könnte etwas für mich sein. Die amerikanischen Fabrikate haben mich gar nicht beeindruckt, und irgendwann fand ich eine deutsche Firma, die Karosserieteile für den VW 166 Schwimmwagen herstellt. Schnell fiel die Entscheidung, einen solchen 166 zu bauen. „Schwimmer“ sind sehr selten hier, und das ...

Das Kettenkrad bei der Anlieferung, ohne Gabel, dafür mit viel Rost und einigen Dellen Das Heck. Die Kotflügel sind teilweise weggerostet. Rechts im Hintergrund der Schwimmwagen

Der Motorblock im geschweißten Chassis

Aufbau und Gabel sind montiert, der Kettenantrieb noch nicht

Der Zylinderkopf musste nach einem Frostschaden geschweißt werden

 

Datenschutzerklärung | Impressum | Disclaimer