MENU

 

[ Übersicht ] [ Heft 6/2013 ]
 
 
Das Titelbild:

"Der Wagen für die Welt" sollte der Opel Kapitän 1939 sein. Doch dann
kam der Krieg, und viele Kapitäne wurden von der Wehrmacht requiriert.
Den Besitzern blieb oft nur die Erinnerung an solche Bilder.

Foto: Opel Classic Archiv der Adam Opel AG

 

Inhalt DZ 222:

- Stammtisch Berlin-Brandenburg
- Stammtisch Ostsachsen
- Rund um den Schreibtisch
- Der Wagen für die Welt
  75 Jahre Opel Kapitän
- Olympia Rekord ‘55
- Limousinen der 50er Vergleich
- Kapitän ‘39 Zweitürer
- Typreferent Thomas Krotz
   stellt sich vor
- Aus den Typgruppen
- Mit dem Olympia nach Cuijk an der Maas
- Vierte Tagesfahrt des
   Stammtisches Oberösterreich
- Treffen der Modellreihe Olympia Rekord
   1953-1957 in Bremen
- 30. Jahrestreffen der IG Rekord C
  und Commodore A und Typgruppentreffen
  der ALT-OPEL IG
- Schwedens Sonnentreffen
- Oldtimertreffen in Leverkusen-Hitdorf 2013
- Alt-Opel Fahrradtour 2013
- 33. Norddeutsches Herbsttreffen
   in Salzwedel
- Herbstausfahrt Alt-Opel 
  Stammtisch Steiermark
- Opel ist Kulturgut in Schweden!
- Fronttriebler-Treffen 2013

 

Die hier vorgestellten Inhalte sind nur eine Auswahl
der tatsächlich im Heft behandelten Themen.

 

Auf die Homepage übernommene Themen sind:

- 75 Jahre Kapitän
- Olympia Rekord ´55

- Aus den Typgruppen

- neuer Typreferent  stellt sich vor


 

 

 

Der Wagen für die Welt

75 Jahre Opel Kapitän

Kein anderes deutsches Automobil symbolisiert Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg des deutschen Bürgertums so klar wie der Opel Kapitän. Seine Ende 1938 erschienene erste Auflage blieb kriegsbedingt nicht einmal zwei Jahre in der Serienproduktion, und nur wenige Kapitäne haben den Krieg überstanden. Doch sein Bild blieb in den Köpfen der Menschen erhalten. Der Kapitän war modern, elegant, bourgeois und dabei doch solide, dauerhaft und vernünftig. Ein Traumwagen für Realisten. 

Schon der erste Eindruck fasziniert noch heute. Stattlich wirkt der Ur-Kapitän, wie aus dem Vollen gehauen, robust und dauerhaft. „Der Wagen für die Welt" strahlt Souveränität aus, er kommt durch. Selbst durch Gegenden, in denen es keine Straßen gibt. Fernreisen im eigenen Auto waren der Traum schlechthin in den dreißiger Jahren, und auch Opel hatte mit publikumswirksamen Fernfahrten - im Olympia nach Olympia - diese Sehnsucht angeheizt. Die Stimmung, in die der Kapitän passte wie kein anderes Automobil seiner Zeit.
Zwar folgte die fließende, äußerst moderne Karosserielinie US-amerikanischen Vorbildern, die Details verwiesen jedoch auf die europäische Identität der Oberklasselimousine. Die eigenwilligen Scheinwerfer, die Zierteile, die Innenausstattung, die Instrumente - das war Art Deco, so etwas gab es bei anderen halbwegs erschwinglichen Automobilen nicht zu sehen. Die Gestaltung folgte klugem Kalkül.
Noch eine Dekade zuvor hatten US-Hersteller wie Buick oder Ford auf dem deutschen Markt eine große Rolle gespielt. Der wachsende Patriotismus der Bevölkerung und die

Schikanen der Diktatur gegen die Importeure reduzierten diese Rolle, und Opel tat gut daran, nach dem als amerikanisch empfundenen Duo 1,2 und 1,8 Liter einen stärker europäisch orientierten Stil zu entwickeln. Ohne die Vorteile aufzugeben, die durch die Zugehörigkeit zu GM bestanden.
Es waren die Opel-Ingenieure, die in Deutschland als erste erkannt hatten, ein überzeugendes Gesamtpaket ließ sich nur erreichen, wenn das Auto nicht länger als Summe seiner Einzelteile konstruiert wurde, sondern als Einheit. Diesem Gedanken folgend entstand 1935 der Olympia mit der selbsttragenden Karosserie. Kompakt, gute Raumausnutzung, leicht und stabil, schon mit durchschnittlicher Motorisierung schnell und sparsam. Der Kadett setzte die Erfolgsgeschichte fort, und es war folgerichtig, genau so auch in der Oberklasse anzutreten. Zumal die selbsttragende Bauweise ebenso wie das Baukastensystem, Opel verwendete selbst in die LKW-Palette hinein Gleichteile, Kostenvorteile versprachen, denen der Wettbewerb nichts entgegensetzen konnte. Opel war in diesen Jahren Europas größter Autohersteller. Und mit GM im Rücken in der Lager, die selbsttragende Karosserie nicht nur konstruieren, sondern auch fertigen zu können. Die dazu erforderlichen riesigen 
Karosseriepressen waren nicht nur Neuland für die Techniker, sie erforderten auch gigantische Investitionen. Nicht ganz so neu, aber immer noch hochmodern, war der bereits im Super 6 verwendetet Reihensechszylinder mit 2,5 Litern Hubraum, vier Kurbelwellenlagern, hängenden,

über Stößelstangen betätigten Ventilen und 55 PS. Neu war hingegen die Vorderachse an doppelten Querlenkern.
Opel brachte eine ganze Modellfamilie mit zwei- und viertüriger Limousine und einem viersitzigen Cabriolet. Doch die der Höhenflug, zu dem der moderne Kapitän auf Anhieb ansetzte, wurde schnell durch den Kriegsausbruch gestoppt. Entstanden sind von der ersten Ausführung nur 25.374 Einheiten, davon 4.563 Cabrios. Rund die Hälfte davon ging in den Export.
Erst im Oktober 1948 läuft die Fertigung wieder an. Am einfachsten zu erkennen ist der Nachkriegs-Kapitän an den nun runden Scheinwerfern, der Blick in den Innenraum offenbart den Wechsel zur modischen Lenkradschaltung. Lieferbar ist nur noch die viertürige Limousine. Dabei bleibt es, und wie richtig das Konzept 1939 war, belegt der verspätete Erfolg des Modells: Bis in die sechziger Jahre hinein bleibt der Kapitän in mehreren Neuauflagen der große deutsche Sechszylinder schlechthin.
Da im wieder Opel-Jahrbuch 2014 eine umfassende Historie des ersten Kapitän steht, wollen wir es hier dabei belassen und stattdessen Besitzer über ihre Kapitäne und Recherchen dazu erzählen lassen.

 

Text: Stefan Heins *1662,
Recherche: Alfred Kling *1025
Fotos: Opel Classic Archiv der Adam Opel AG, Archiv der ALT-OPEL IG,
Archiv Alfred Kling *1025

Kapitän ´39 aus der Werkssammlung von vorn... 

...und von hinten 

Zeitgenössische Werbung 

 

Werkscabrio offen... 

...und geschlossen 

3575 RM waren 1939 eine Stange Geld, aber mehr Auto gab es dafür nirgends! 

Bei Gläser waren selbst die Zeichnungen
für die Prospekte erstklassig gemacht

(Archiv Markus Dürkes *3608) 

Kapitän im Schnee

Nur wenige Sonderkarosserien auf der Basis des ersten Kapitän. Hier ein zweisitziges Canriolet von Gläser, fotografiert auf der IAMA 1939 (Archiv Joachim Raab *3)

 

Kapitän ´47, zu erkennen an den einfacheren Scheinwerfern

 

 Download PDF

 

Opel Super Six 

Für den Export blieb Opel teils bei der Bezeichnung Super Six, bekannt vom Vorgänger. Der „Wagen für die Welt", wie Opel den Kapitän alias Super Six bewarb, wurde wirklich in alle Welt exportiert. Doch was während des Krieges in Europa, Nordafrika und Asien in die Hände des Militärs geriet, wurde requiriert und verschlissen. Deshalb ist der Vorkriegskapitän heute eine Seltenheit, und den Super Six kennen viele nur vom Hörensagen. Ein Besitzer eines Wagens in erster Hand (!), Mitglied des HOCN in den Niederlanden, hat sich an uns mit der Bitte gewandt, einen Aufruf zu starten. 

 

Meine sehr geehrten Herren,

Ich besitze noch immer den Opel Supersix-Kapitän den mein Vater (Jean Pierre Moquette) in 1939 neu gekauft hatte. In 2014 ist dieser Personenkraftwagen schon 75 Jahre in unserer Familie!
Mein Vater bestellte anfangs 1939 aus Niederländisch Ost-Indien einen Opel Kapitän.

Als die Familie Moquette in Juli 1939 im Urlaub in Niederlande ankam, stand der Opel schon beim Verteiler in Den Haag bereit.

Zum Erstaunen meines Vaters war der Opel kein Kapitän, sondern ein Super Six, aber schon das Modell Kapitän! Nirgendwo auf dem Wagen war das Wort 'Kapitän' zu finden: Auf der Motorhaube stand an beiden Seiten das Wort 'Super-Six'; auf dem Armaturenbrett stand 'Opel"; auf den Radkappen stand 'Opel' und mitten auf den Stoßstangen stand das Opel-Emblem (O mit 'Zeppelin').
General Motors hatte entschieden, für die Export-Version des Kapitäns für bestimmte Länder wieder den alten Namen 'Super Six' (vom vorigen Modell) zu benutzen. Diese Exportversion wurde speziell im GM-Werk Antwerpen assembliert. Es gab sogar Broschüren (in Englischer, Französischer und Niederländischer Sprache) worin überall Konsequent der Name 'Super Six' statt 'Kapitän' benutzt wurde!
(Siehe u.a. diesen Link: http://storm.oldcarmanualproject.com/
opelsuper61939.htm
)

Während mein Vater seit Juli 1940 fünf Jahre in Kriegsgefangenschaft in Deutschland war, wurde der Opel Supersix-Kapitän von meiner Familie vor der Deutschen Wehrmacht versteckt.

Während des Baus des Atlantikwalls in Den Haag-Scheveningen musste der Opel sogar einmal heimlich zu einer anderen Adresse (Versteckort) 'umgesiedelt' werden!
Nach dem Krieg war mein Vater nach der Rückkehr aus Deutschland einer der wenigen Holländer, die noch immer ihren PKW besaßen.
Seit den sechziger Jahren fahre ich den Supersix-Kapitän, und ich habe in den fast 50 Jahren seitdem nie einen anderen Opel Super Six (mit dem Modell vom Kapitän) gesehen. Sind sie dann alle in 1941-'45 nach Russland 'exportiert' worden?
Weil viele Vorkriegs-Kapitäne mit Stoßstange und Radkappen vom Nachkriegsmodell umgerüstet wurden, ist - wenn der Name 'Super-Six' auf der Motorhaube fehlt - eigentlich nur der Name 'Opel' auf dem Armaturenbrett ein 'hartes' Kennzeichen.
Meine Frage ist: Haben Sie je einen Opel Supersix-Kapitän aus 1939 oder 1940 gesehen?
Wenn 'ja', möchte ich gerne mit dem Besitzer Bekanntschaft schließen.
Ich hoffe dass Sie mir helfen können.
Im Voraus schon sehr vielen Dank!
 

Ein Foto von mir neben dem Opel Super-Six Kapitän (Foto: Frans Moquette) 

Dieser Kapitän hat seine Reise in den Weiten Russlands für immer beendet. Franklin Moquette hat einiges zum Verbleib der Kapitäne recherchiert, wir bringen mehr in einer der kommenden Ausgaben 

Doch nicht alle Geschichten enden traurig. Heute noch werden Kapitäne restauriert, von Privatleuten - auch darüber berichten wir nächstes Jahr - und in Fachwerkstätten
(Foto: Josef Micke *328) 

     

Eigentlich ist die Geschichte vom Kapitän
1938-'40 eine sehr traurige Geschichte!
Das Modell wurde in 1939 mit Jubel in Genf (und eigentlich überall) empfangen aber dann kam der Krieg...
Fast alle stolzen Besitzer, die ihre Kapitäne zwischen 1939 und 1940 beim Opel-Händler abgeholt hatten, hatten ihre wunderbaren Wagen einige Monate später schon verloren! Nicht nur in Deutschland, aber auch in allen besetzten Ländern West-Europas forderte die Deutsche Wehmacht fast alle Zivil-Personenwagen.

Träume von wunderbare Reisen und Ferien... weg! Natürlich gab es schlimmere Sachen im Zweiten Weltkrieg, aber ein kleines Drama war es wohl. Wenn wir mit dem Opel Supersix-Kapitän in den 50-er und 60-er Jahren in Deutschland Ferien machten, erregte der Opel

ziemlich viel Aufsehen bei der Bevölkerung. Männer kamen zu uns mit Tränen in den Augen und sagten: "Dieses Modell hatte mein Vater, aber die Wehrmacht hat den Wagen gefordert und wir haben ihn nie wieder gesehen!" Viele Opel endeten auf den Schlachtfeldern in Russland (Siehe das Foto vom Schlachtfeld westlich von Stalingrad), aber auch sehr viele wurden fast unbeschädigt durch die Rote Armee benutzt und später noch von Russischen Bürgern. Bei meiner Suche nach Supersix-Kapitänen habe ich auf Internet in der ehemaligen Sowjetunion noch wenigstens 100 zeitgenössische Fotos von Kapitänen gefunden! Manche im schlechtem Zustand (oder total verbastelt) aber auch sehr schön restaurierten Exemplaren!

Ist bei der ALT-OPEL IG schon bekannt; dass sogar noch im vergangenen Jahr der Opel

Kapitän von 1939 in den Top 20 der aufregendsten Traumwagen gewählt wurde (die in der 100jährigen Geschichte des Autosalons von Genf ihre Premiere hatten)? Und zwar auf einer ehrenvollen 17ten Stelle, zwischen Traumwagen, für die sehr tief in der Tasche gegriffen werden sollte!
Hier sind alle Top 20 Traumwagen noch einmal zu sehen: 

http://www.focus.de/auto/news/prunk-protz-oder-power-die-20-aufregendsten-traumwagen-aller-zeiten-in-genf_aid_716190.html

Mit freundlichen Grüßen,
Franklin Moquette
Niederlande

(Mitglied des HOCN) 

 

Kapitän ´39 Zweitürer 

Der erste Opel Kapitän war auch als Zweitürer zu haben. Die meisten Kunden bevorzugten aber den deutlich teureren Viertürer. Zu einer Neuauflage kam es nach dem Krieg nicht, und schon die kurze Produktionsdauer von nicht einmal zwei Jahren ließ den Zweitürer zur Rarität werden. Einen solchen Zweitürer, werksintern LZ genannt, fährt unser Mitglied Dieter Schönberger aus Wermelskirchen im Bergischen Land. Er schreibt dazu:  

Hier die Historie unseres Opel Kapitän LZ 1939: Hergestellt 1939 in Rüsselsheim (es wurden 3422 Stück diesen Typs gebaut, der Preis lag bei 3575 RM). Erstmals registriert und angemeldet wurde der Kapitän am 22.12.1939 in Odense in Dänemark, von dort ging das Fahrzeug 1954 nach Assens (dänische Hafenstadt).
1987 reimportiert durch Fa. Aukrug Antik in Aukrug. Am 07.11.1987 wurde der Kapitän von Herrn Neuner aus Aschaffenburg gekauft und

komplett restauriert (einschließlich Motor).

Angemeldet wurde er dann am 08.08.1999 in Aschaffenburg. Von dort aus ging das Fahrzeug nach Bielefeld und wurde am 13.04.1995 von Herrn Horst Lechtermann angemeldet.
Am 05.08.1999 von Herrn Pascal Savelberg aus Eschweiler erworben und angemeldet.

Herr Savelberg hat das Fahrzeug aus Altersgründen in 2009 abgegeben.
Seit dem 01.04.2009 ist der Wagen von mir in Wermelskirchen angemeldet. (Rheinisch Bergischer Kreis).

 

Dieter Schönberger *3345

 

Download PDF

 

Olympia Rekord ´55 - original und wie neu! 

 

Anfang 1955 kam in Rüsselsheim ein Haifischmäulchen zur Welt, fand den Papieren nach seinen Weg zunächst nach Rotterdam/Niederlande und von dort über einen mir noch unbekannten Händler zu einem Herrn L. Brouwer in Wolvega/Friesland/Niederlande, der den Opel am 11. Juli 1955 erstmals in den Niederlanden zuließ. Das damalige Kennzeichen blieb mit dem Wagen bis in den Oktober 2013 hinein verbunden. Den Erzählungen nach waren die Brouwers 2 Bauernbrüder, von denen nur der eine einen Führerschein hatte. 

Der Opel war allein dafür angeschafft worden, den sonntäglichen Weg zur Kirche bequemer zu gestalten. Ich habe mir fest vorgenommen, eines schönen Tages (im wahrsten Sinne des Wortes) den Opel zu diesem Bauernhof in Wolvega zu bringen, um eine Kirchengedächtnisfahrt zu unternehmen und zu errechnen, wie viele Jahre es bedurfte, bis die ersten 3.698 km zustande kamen. Denn als der Führerscheininhaber starb, waren auch die Kirchenfahrten zu Ende und der Opel wanderte das erste Mal in den Vorruhestand - wohlgemerkt mit nur ca. 3.700 km auf dem Zähler. Anfang der 1980-er Jahre erfuhr dann Joop Ruinemans, ein Autohändler in Wolvega, von diesem dahin schlummernden Opel und schaffte es schließlich im Februar 1981 den Wagen zu sich in seinen Showroom zu holen. Schon damals war der Tachostand von 3.698 km eine Nachricht in der örtlichen Zeitung wert. Damit begann aber auch schon wieder Teil 2 eines gesunden Autoschlafs, der bis Oktober 2013 anhielt.
Niederländische Freunde, Jan und Hennie Ruinemans, die ich vor ein paar Jahren in unserem Theresienhof in Rhodt unter Rietburg über Oldtimer kennen lernte, wurden bald Wahl-Pfälzer und unsere Hausnachbarn, was wohl an

 unserer Gegend, aber auch an unserem Kreis von Enthusiasten für historische Autos liegen mag. Nur so beiläufig erzählte mir Jan im September 2013, dass sein Bruder Joop in Wolvega/Niederlande seine Autowerkstatt verkaufen konnte. Dort würde aber noch ein alter Opel mit ganz wenigen km stehen, der nicht mit übernommen wurde und Joop nicht wüsste wohin damit. Ein 1955-er Opel mit so wenigen km? Das kann nicht sein und wenn doch, dann eine einmalige Gelegenheit, die ich mir unmöglich entgehen lassen wollte! Also nutzte ich am 3. Oktober 2013 die feiertagsfreien Autobahnen, fuhr zu Jan und Joop nach Wolvega und traf dort erstmals auf meinen heutigen Oly.  Wie so oft im Leben - es war Liebe auf den ersten Blick und das Haifischmäulchen schien sich zu einem Lächeln zu verziehen. Erste Streicheleinheiten wurden ausgetauscht. Der Handel war kurz und ein erster Trennungsschmerz für Joop, obwohl er den Opel ja noch ein paar Tage bis zur Abholung umkreisen konnte. Die Abholung ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Schon am 8. Oktober 2013 machte ich mich mit einem geschlossenen Autotransporter auf den Weg nach Wolvega. Dort ein letztes Foto vom Opel zusammen mit Joop und mir, endgültiger

Trennungsschmerz für Joop, dann Verladung und zurück in unsere Ferienregion Südpfalz. Die soll unser Oly zukünftig in vollen Zügen genießen können. Mit der Hilfe einer befreundeten Werkstatt, dem Karotek-Team aus Burrweiler, wurde der Oly wie ein Baby wieder liebevoll aufgepäppelt, bekam beste Öle, wunderschöne neue Reifchen, etwas Balsam für müde Gelenke und konnte sich so nach wenigen Tagen den kritischen Augen des Landauer TÜVs stellen. Dahin bequem transportiert, war er auch dort sofort der umhätschelte Liebling des ganzen TÜV-Teams, allein schon deshalb, weil sich der Oly in mängelfreier Bestform zeigte. TÜV- und H-Abnahme waren somit reine Formsache, die gleich danach erfolgte Zulassung auch. Am 31. Oktober 2013, um high noon, rollte ich schließlich mit SÜW OR 55 erstmals vom Hof der Fa. Karotek und brachte den Oly in sein neues Zuhause in Rhodt unter Rietburg. Inzwischen nutzten wir gemeinsam jede trockene Straßenminute für behutsame Wiedereingliederungsversuche in eine Verkehrswelt, die der Oly nach fast 60 Jahren Dornröschenschlaf erst kennen lernen muss.

 

Claus Innetsberger

Download PDF

 

Frage & Antwort - Typreferenten bei der Arbeit 

Hallo Herr Tryller,
anbei meine E-Mailadresse, und die Bitte um ein Begleitschreiben und den Musterbrief für mein Opel Blitz, Typ: 3,6-36
Fahrgestellnr.: 3-360-C-0043,
Mot.-Nr.: 1358E,
Aufbau Metz Nr.: 3291. Baujahr: 1950.

Vielen Dank und Gruß
Herbert Ott *1262

Hallo Herr Ott,

in der Anlage finden Sie zwei Musterbriefe betreffs Ihres Fahrzeuges. Ihr Fahrzeug mit der zugeteilten Fahrgestellnummer 3-360-C-0043 entspricht dem Fahrgestell des Typs Opel Blitz 3,6 - 36 mit 3626ccm Hubraum, der so genannten 3-Tonner-Klasse. Diese Fahrzeuge wurden im Ursprung im modernsten Nutzfahrzeug Werk Europas, Adam Opel Brandenburg an der Havel, produziert. Nach 1945 wurde dieses Werk durch Russen demontiert und fern im Osten dem Verfall preisgegeben, das Werk ging nie mehr in Produktion.
Nun zum Kern der Geschichte: Nach 1945 wurde eben dieser Opel Blitz unter Lizenz bei Daimler Benz weitergebaut, der so genannte DB Typ L 701 Lizenz Opel Blitz 3,6-36. Ganz wenige Fahrzeuge wurden noch bei Opel in Rüsselsheim aus Restteilen zusammengebaut. Dies geschah jedoch nicht nur bei Opel, wie anhand der Musterbriefe zu ersehen ist (private Hersteller, aber mit dem Zusatz Opel). Auch unterlagen ehemalige Militärfahrzeuge der Beschlagnahme als Beutegut durch die Siegermächte. Um dies zu umgehen, wurden bei etlichen Militär-LKW die Fahrgestellnummern entfernt und durch TÜV Prüfer interne TP oder ähnliche Nummern zugeteilt. 

Ihre Nummer liest sich wie folgt:
3 für die 3-Tonner (Fahrgestellnutzlast) Klasse
360 für 360 cm Radstand
C internes Kürzel
0043 vermutetes Baujahr (jedoch nicht erwiesen)
Diese Nummern unterscheiden sich, da nach internen Vorgaben der jeweiligen TÜV-Stelle des jeweiligen Bundeslandes erteilt. Siehe dazu Musterbrief Kopien im Anhang, scan 1 - 10 Brief 1, scan 11 - 16 Brief 2, jeweils komplett incl. unbeschriebener Seiten.
Die Typenschilder wurden seinerzeit durch den örtlichen Opel-Dienst im Werk Rüsselsheim als Blankoschild geordert und in der Prüfstelle bzw. beim Aufbauhersteller - in Ihrem Falle Metz - gestempelt.
Ihre Anfrage nach den Db bzw. phon Werten kann ich leider nicht beantworten, diese Frage hat in meiner über 20 jährigen Tätigkeit als Typreferent in der ALT-OPEL IG von 1972 e.V. noch nie eine Prüfstelle gefordert.
Die Musterbriefe entsprechen dem Typ Ihres Fahrzeuges, die Gewichtsdaten sind jedoch dem Typenschild zu entnehmen.
Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und verbleibe mit besten Grüßen

Rolf-Bernhard Tryller
Typ-Referent Blitz 1931 - 1951 

Sehr geehrter Herr Tryller,
am 03. September konnte ich beim TÜV vorfahren und das Fahrzeug wurde mit Begeisterung abgenommen.
Laut dem Oldtimerspezialisten vom TÜV sollte bei der Geräuschmessung der maximale Grenzwert von damals eingetragen werden. Wenn Sie es wollen werde ich Ihnen gerne das TÜV-Gutachten und den Kfz-Brief/Schein mailen.
Leider musste ich bei der 1. Betankung feststellen dass der Verbrauch bei über 31 Litern pro 100 km liegt, bei der 2. Betankung noch höher. Gibt es da Tipps um den Verbrauch zu senken?
Vielen Dank für Ihre Hilfe und Gruß
Herbert Ott

Hallo Herr Ott,

das freut mich ehrlich, dass nun Ihr Fahrzeug recht unproblematisch geprüft wurde. Sehr gerne würde ich den TÜV Bericht in meinen Unterlagen archivieren.
Nun zum Verbrauch: Mit dem Carter (Opel) Vergaser sollte das Fahrzeug um 24 bis 27 Liter verbrauchen. Wichtig sind hier die Kalibrierungswerte der Düsen. Sollte ein Solex Geländevergaser verbaut sein ist es vollkommen normal, wenn der Verbrauch um 30 Liter liegt. Die Solex 35 IF sind "Saufziegen". Auf meinem Allrad ist so ein Vergaser montiert und selbst durch kleinere Hauptdüsen ging der Verbrauch unwesentlich (vielleicht 1-2 Liter) herunter.
Bei Bedarf kann ich Ihnen die Kalibrierungsdaten bzw. Bestückungsliste des Opel Vergasers einscannen und zumailen.
Konnte der TÜV mit den Briefkopien denn überhaupt etwas anfangen?

Beste Grüße,
Rolf Tryller

Hallo Herr Tryller,
von Norbert Werner erfuhr ich, dass Sie als Typreferent möglicherweise helfen können, Reifen für unsere selbstfahrende Bandsäge zu finden.
Auf dem Fahrgestell befinden sich Reifen mit 6.00-18 (vermutlich vom Opel Blitz der Kriegs- oder Nachkriegszeit). Kann man die gebraucht oder neu erwerben? Falls nicht, welches ist die heutige Typenbezeichnung für diesen Reifen? Für Ihre Auskunft von hier vorab herzlichen Dank.
Mit besten Grüßen
R. Reinmöller
Verein für Heimatgeschichte Ober-Ramstadt

Hallo Herr Reinmöller,

Reifen in der gefragten Größe habe ich leider keine übrig, jedoch können sie diese entweder bei: http://www.reifen-nattermann.de/index-c-cms-lan-de-cat-7.html
oder bei Herrn Lehar: http://www.leharmilitaryvehicles.cz/

als gute Reproduktionen oder gute Gebrauchte bekommen.
Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen grüßen
Rolf-Bernhard Tryller
Typ-Referent Blitz 1931 - 1951

 

Senator-Monza Newsletter #1
Kraftstofftank und Kraftstoffpumpe (elektrisch) 

Immer öfter kommt es zu Unregelmäßigkeiten bei der Kraftstoffzufuhr. Ursache sind einerseits lange Standzeiten mit leeren oder fast leeren Tanks, andererseits trägt der heutige, leider sehr aggressive Kraftstoff seinen Teil dazu bei. In Verbindung mit Sauerstoff entstehen so mit der Zeit im Tank „blühende Landschaften". Diese Rostpartikel lösen sich dann im Fahrbetrieb und verstopfen nach und nach das Ansaugsieb. Folge: Die Pumpe muss gegen einen erhöhten Widerstand saugen, dadurch überhitzt sie und geht irgendwann kaputt. Man hört nach längerer Fahrzeit, wie die Pumpe merklich heult, teilweise nimmt der Motor auch nicht mehr ordentlich Gas an, da nicht mehr ausreichend Kraftstoff angesaugt werden kann und der Systemdruck dadurch abnimmt. Mit dem Einbau einer neuen Pumpe ist es dann meist nicht getan. Es muss die Ursache im Tank beseitigt werden.
Problem: Für die Baureihe Senator-A sind neue Kraftstofftanks nirgends mehr zu bekommen. Einschlägige Offerten im Internet erweisen sich grundsätzlich als Rekord-E Tanks, die vom Fassungsvermögen und damit auch in ihrer Form deutlich kleiner sind. Selbst gebrauchte
Tanks sind in der Regel unbrauchbar.
Abhilfe: Der Kraftstofftank muss von innen

gereinigt und anschließend versiegelt werden. Ich habe mit der Versiegelung der Firma TANKDOC (www.tankdoc-shop.de) gute Erfahrungen gemacht. Die Versiegelung ist auf Kunststoff-Basis und lt. Hersteller für alle heutigen Kraftstoffe (auch E85) geeignet. Entroster und Reiniger sind in einer Box enthalten. Allerdings benötigt die eingebrachte Versiegelung eine Trockenzeit von 7-10 Tagen!!! Also eine Arbeit für den Winter, wenn das Auto steht.
Wer mal eine neue Kraftstoffpumpe braucht: Das Originalteil ist nicht mehr so ohne Weiteres zu bekommen. Im Internet (Ebay) gibt es No-Name Pumpen, die ich aber nicht empfehlen kann, auch wenn der Preis günstig erscheint.
Die Firma BOSCH bietet eine Kraftstoffpumpe an, die von den technischen Daten (3 Bar Arbeitsdruck) mit der Originalpumpe identisch ist, ebenso in Ihren Abmessungen und Schlauchanschlüssen. Lediglich die elektrischen Anschlüsse sind nun geschraubt statt gesteckt. Ein Umrüstsatz zum Ändern der Stecker liegt aber bei. Die Pumpe ist im gut sortierten Autozubehör zu bestellen unter der BOSCH Teilenummer: 0 580 464 070, der Listenpreis beträgt rd. 160 Euro.
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass bei

oben beschriebenen Reparaturen IMMER auch der Kraftstoff-Filter erneuert wird. Dieser wird oft vernachlässigt. OPEL schrieb seinerzeit einen Wechsel alle 30.000km oder alle 2 Jahre vor. Auch der Filter ist problemlos im Zubehör zu bestellen, z.B. von Mahle (KL14) oder von Mann (WK613), Listenpreis rd. 14 Euro.
Wer Interesse an einer Tankrestauration hat, sich dies aber selber nicht zutraut, kann sich an mich wenden. Ich habe schon viele Tanks fertig gemacht, teilweise auch fertige Tanks auf Lager, die ich dann im Austausch verkaufe, das heißt ich brauche den alten Tank zurück.
Monza-Fahrer brauchen sich über die Beschaffung eines Ersatztanks übrigens keine Sorgen zu machen. Die Tanks sind identisch mit denen der Baureihen Rekord-E Caravan und Omega-A Caravan. Sie sind ganz normal über den freien Handel zu beziehen. Eine Innenversiegelung vor dem Einbau ist aber auch hier unbedingt zu empfehlen, damit man auch in Zukunft Ruhe hat.

 

Jan Vetter *2000
Typreferent Senator und Monza A

 

Anhängerkupplung für Kapitän ´51 

Es ist vermutlich nicht allen bekannt, dass auch für viele historische Opel noch Anhängerkupplungen aus neuer Produktion lieferbar sind. Diese AHK sind mit abnehmbarer Kugelstange ausgestattet und bei Nichtgebrauch nahezu unsichtbar. Ein Mustergutachten gehört zum Lieferumfang, die TÜV-Abnahme ist damit gewährleistet.
Der Hersteller hat uns bei Abnahme von mindestens 5 AHK für den Kapitän ´51 einen

Sonderpreis von 700 € pro Anlage inklusive E-Satz eingeräumt. Später wird die Anlage nicht mehr unter 900 € lieferbar sein.
Wer also demnächst mit dem Wohnwagen in Urlaub fahren möchte, sollte sich möglichst
schnell entscheiden und sein Interesse bei den folgenden Mitgliedern anmelden:

Rainer Leufgens, Tel. 04141-7531, rainer-heugens@t-online.de

Alfred Kling, Tel. 06151-376386, kling@alt-opel.eu

Unsere Mitglieder aus den Niederlanden wenden sich bitte an:

Henk Slagter, Tel. 0031-591-677226

 

 

Alfred Kling *1025

Nachfertigung Zylinderkopfschrauben...

...passend für Vorkriegsmodelle mit seitengesteuertem 1,0 Liter, 1,1Liter, 1,2 Liter,
1,3 Liter, 1,8 Liter und 2,0 Liter Motor.
- Sechskantschrauben aus C45PbK auf 10.9 vergütet, schwarz verzinkt
Kopf SW 17 x 9,6 hoch mit Telleransatz und Rundung, M 11 x 1,5 x 60 / 29 mm
- Unterlegscheiben aus C45PbK auf 10.9 vergütet, schwarz verzinkt 19-Ø x 2 hoch mit Bohrung 11,3-Ø  

Die Schrauben und Scheiben werden gemäß den Originalschrauben in Deutschland von einer zertifizierten Schraubenfabrik gefertigt.
Da die Schrauben im Kühlwasser stehen, werden diese für den besseren Korrosionsschutz schwarz verzinkt.
Der Satz a 10 Schrauben und 10 Scheiben kostet 92.- Euro. Bei Mehrbedarf für den 6-Zylinder-Motor erhöht sich der Preis entsprechend.
Bei Bedarf können auch andere Schrauben ab einer bestimmten Menge nachgefertigt werden.

Bernd Messner *2855
Tel. 0160-93961772
bernd.messner@t-online.de

Nachfertigungsaktion des Wasserstutzens für die Wasserpumpe Phase II 

Es handelt sich um den Wasserstutzen, der in fast allen Wasserpumpen Verwendung findet ab Phase II OHV Motoren ´54 aufwärts, also Olympia, Rekord, Kapitän, Blitz usw. Oder auch Fahrzeuge vorher, Phase I, die von Heizungsrohren auf Schläuche umgebaut worden sind.

Des weiteren kann der Stutzen auch in die Zylinderköpfe eingebaut werden bei den Wagen, wo sich das Heizungsventil im Innenraum sprich Heizungskasten befindet. Er ist zylindrisch, sollte also mit einem Dichtmedium (z.B. Teflonband) eingesetzt werden und besteht aus Edelstahl! 

Die Kosten belaufen sich auf 9,-€ per Stck. plus Versandanteil.
Ein Muss für die perfekte Restaurierung oder beim Tausch der Wasserpumpe.
Kontakt bitte per Mail: rekord59@freenet.de

Stephan Dietz *943 

 

Download PDF

 

Typreferent Thomas Krotz stellt sich vor 

Ich - Thomas Krotz, geboren in Wien am 29. Juni 1964 habe bereits als zweijähriger Junge Platz am Rücksitz eines Opel Rekord 55 Cabriolet gefunden, welches meinem Vater gehörte.

Dieses war das erste Auto meines Vaters, dem nachfolgend alle Rekord Modelle folgten bis zum C-Modell. Nur das P1 Modell wurde aufgrund der Einstiegsverhältnisse von ihm abgelehnt - doch gerade dieser hat mir schon immer am meisten gefallen. Seit meinem achten Lebensjahr begeisterten mich die Wartungsarbeiten an den Autos meines Vaters, die er immer selbst durchführte. So wurde ich schon sehr bald von ihm unterrichtet und geschult. Als ich dann elf Jahre später die Führerscheinprüfung erfolgreich ablegte, bekam ich als erstes Auto von meinem Vater seinen edeltürkisen Rekord C geschenkt. Die anfallenden Wartungs- und Reparaturarbeiten wurden selbstverständlich von mir in Eigenregie

durchgeführt. Im Laufe der nächsten zehn Jahre folgten noch weitere C-Modelle.

Irgendwie ließ mich der Rückblick an meine Kindheit und den Familienfotos mit den Opels nicht los, sodass ich beschloss, mir eines Tages einen Opel aus den fünfziger Jahren zu kaufen. Diese Idee wurde jedoch wegen

Hausbau und Familiengründung immer wieder zur Seite gelegt. 34 Jahre musste ich werden, bis mein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gehen sollte.
Der Ankauf eines voll restaurierungsbedürftigen Rekord P1 wurde getätigt. Vier Jahre beanspruchte die größtenteils in Eigenregie durchgeführte Restaurierung, dann war er zu meiner riesigen Freude wieder zurück auf der Straße.

Nun komme ich zur Steigerung in meiner Alt-Opel Laufbahn, zum großen Bruder mit dem Namen Kapitän. Nach Aussagen meines Vaters galt dieser Wagen als unerschwinglich, doch alleine der Gedanke faszinierte!
Auf Anraten eines langjährigen Freundes beschloss ich in meiner Faszination, das 1. Österreichische Kapitän - Admiral - Diplomat Treffen in Geboltskirchen mit meiner Familie und dem P1 zu besuchen. Hier konnte ich viele nette Leute mit ihren Kapitänen, Admirälen und

Diplomaten kennen lernen, und durfte erstmals das gesellige, freundschaftliche und hilfsbereite Miteinander im Club der Alt-Opel IG erfahren. Nach Abschluss der Fahrt war die Entscheidung gefallen - mein Rekord braucht einen größeren Bruder - ein Kapitän muss ins Haus!
Nach längerer Suche hatte ich ein passendes Objekt gefunden, eine abgebrochene Restaurierung.
Zur Teilebeschaffung dachte ich an erster Linie an den Organisator der KAD-Fahrt in Geboltskirchen, Herrn Gerhard Wintersteiger, welcher mir mit nachhaltigen Informationen und der Überlegung der ALT-OPEL IG beizutreten, zur Seite stand! Ich brauchte nicht lange zu überlegen, so hatte ich den Entschluss zum Beitritt gefasst.
Durch die Hilfe der Mitglieder konnte ich nach dreijähriger Restaurationszeit meinen 56er Kapitän mit all seinem Flair zurück auf die Straße bringen.

Meine gesammelten Erfahrungen an der Ponton Kapitän Baureihe und mein Wissen darüber will ich weitergeben!
In diesem Sinne würde es mich freuen als Typreferent der Pontonkapitän-Baureihe meine Arbeit anbieten zu dürfen!

 

Freundliche Alt-Opel Grüße,
Thomas Krotz *3834 

     

Datenschutzerklärung | Impressum | Disclaimer