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Das Titelfoto...
… zeigt einen Opel-Lutzmann Patent Motorwagen von 1899. Eckhart Bartels, AOIG Typreferent für Opel Firmen- und Produktgeschichte, hat die 120 Jahre Opel Automobilbau in einer Chronik zusammengefasst. (Bild: Opel Archiv)



Außerdem in Heft 253:



Report:

Durchblick

von Frederik E. Scheerer und Frank A. Krämer

Der Mann, der es auch zu Ende bringt - Kapitän ´39 von Herrmann Elbert *427

von Eric Scherer (Opel Post)


Technik:

Zusatzinstrumente im Rekord C und Commodore A
von Norbert Kelleter *3890

Unterwegs:

Jahresbericht Stammtisch Hegau-Bodensee
von Wolfgang Deyer *540

Retro Classic Bavaria 2018
von Max Schmitt *3961

 

 

Auf die Homepage übernommene Themen:

 

Chronik 120 Jahre Opel Automobilbau

von Eckhart Bartels *100

30 Jahre Lotus Omega

von Michael Bartsch *3026 und Tim Hohmuth *3379

Dauerparker - Ein Jahr Manta-Kunst am Mainufer

von Martin v. Schade *4826

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Um 1900 konnte ein Opel-Lutzmann Patent
Motorwagen
schon gewaltige
Jagdtrophäen transportieren

Opel Firmenchronik - 120 Jahre Opel Automobilbau


1862:
Adam Opel beginnt als Nähmaschinenhersteller

1887: Opel richtet die industrielle Fertigung von Fahrrädern ein. Nach dem Start mit zeittypischen Hochrädern ergänzen alsbald Sicherheits-Niederräder und gewerbliche Fahrrad-konstruktionen das Opel-Angebot. Die Opel Brüder beteiligen sich an vielen Radrennen mit großem werblichem Erfolg.

1895: Unternehmensgründer Adam Opel stirbt am 8.September.

1897: Nähmaschinen und Fahrradmarkt schwächeln. Die Familie Opel entscheidet sich für einen neuen Industriezweig Automobil und sucht nach einem Partner für eine Produktion in Rüsselsheim. Auf der Ersten Internationalen Automobil-Ausstellung in Berlin stellen nur vier Hersteller aus: Carl Benz, Gottlieb Daimler, Eduard Kühlstein und Friedrich Lutzmann. Mit Lutzmann wird man sich einig.

1899: Am 21. Januar erfolgt Vertragsabschluss mit Lutzmann zur Übernahme der Anhaltischen Motorwagen-Fabrik. Sechs von ehemals 20 Mitarbeitern sowie das gesamte Material wechseln an den Main. Opel erhält alle Nutzungsrechte an Patenten und Gebrauchsmustern. Friedrich Lutzmann wird Direktor der neuen Abteilung und beginnt mit dem Bau der ersten „Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann“.

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Unser verstorbenes Clubmitglied Edgar Heinemann mit
seinem Opel 5/12 PS von 1913 vor dem Automobilmuseum
in Melle bei Osnabrück

1901: Nach 65 gebauten Opel-Lutzmann-Wagen wird der motorisierte Kutschenwagenbau eingestellt. Die Mitarbeiter bauen fortan Opel-Motorräder. Auf dem Pariser Automobilsalon vereinbaren die Opel Brüder mit Alexandre Darracq einen Kooperationsvertrag für fünf

Jahre, um in Deutschland seine Fahrzeugtypen unter dem Markennamen Opel Darracq zu fertigen und zu vertreiben.

1902: Die ersten 100 Darracq 9PS-Chassis mit Einzylindermotor werden aus Suresnes/Paris geliefert und in Rüsselsheim konfektioniert. Im Herbst zeigt Opel die erste Eigenkonstruktion mit neu entwickeltem Zweizylindermotor als Modell Opel 10/12 PS: Ein „richtiges Automobil“ mit vor dem Motor stehenden Waben-Kühler, schräggestellter Lenkung und vier Sitzen mit Blick in Fahrtrichtung.

1903: Bau des ersten Opel-Vierzylindermotors für das Modell 20/22 PS.

1906: Seit Aufnahme der Automobilproduktion wird im März der 1000. Wagen produziert. In der Reichshauptstadt Berlin eröffnet Opel eine Zweigniederlassung, was die dortige Einführung von Opel-Wagen als Droschken (Taxi) erleichtert.

1907: Erstmals wendet sich Opel mit einem Angebot für Liefer- und Lastwagen an Handwerk, Gewerbe und Industrie. Personenwagen werden verstärkt nachgefragt, nachdem der Werksfahrer Carlo Jörns beim Kaiserpreisrennen im Taunus den Kaiserpreis für den besten deutschen Wagen gewinnt.

1908: Opel als Prestigemarke hat sich mit acht Luxusmodellen und Rennwagen für den Herren- und Sportwagenfahrer etabliert.

1909: Opel baut nur noch Vierzylinder-Wagen. Auch beim kleinen Zweisitzer-Typ 4/8 PS, der durch Zuverlässigkeit insbesondere Landärzte überzeugt und bald den Beinamen „Doktorwagen“ trägt.

1911: Neue Marktsegmente besetzt Opel mit der Produktion von Flugmotoren und dem Bau von Motor-Pflügen für die Landwirtschaft. Im Sommer vernichtet ein Großfeuer weite Teile der Fabrik und führt zum Ende der Nähmaschinenproduktion. Opel erkennt die Notwendigkeit für mittelstarke Lastwagen und entwickelt spezielle Löschfahrzeuge, die an motorisierte Feuerwehren geliefert werden.

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Star von Pebble Beach – einst bei uns restauriert:
Opel
14/34 PS von 1919
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Riesen-Kutsche 1928 beim Cours d’Elegance: Opel
Reihen-Achtzylinder „Regent“ mit Kruck-Karosserie

1912: Nach dem Wiederaufbau kann Opel im Sommer sein 50 Jahre Firmenjubiläum begehen. Im Herbst wird das 10.000ste Opel-Automobil gebaut.

1913: Für den Wettbewerb bei nationalen und internationalen Rennen entwickeln die Opel Ingenieure für ihren Grand-Prix-Rennwagen einen Vier-Liter-Vierzylindermotor mit Vier-Ventil-Technik und obenliegender Nockenwelle mit Antrieb über eine Königswelle.

1914: Opel wird größter deutscher Fahrzeughersteller auch dank des Erfolgsmodells 5/14 PS „Puppchen“.

1915: Im Ersten Weltkrieg wird Opel mit dem 3-Tonnen-Regellastwagen Lieferant für das Kaiserheer. Durch rationelle Produktion baut Opel seine Position zum größten deutschen Lkw-Hersteller aus.

1916: Opel entwickelt sein erstes Sechszylinder-Modell 18/50 PS, der auf Wunsch mit hydraulischen Stoßdämpfern, elektrischem Anlasser und richtigen Scheinwerfern statt Acetylenlampen ausgestattet werden kann. Der zunehmende Einsatz von Kampfflugzeugen zwingt Opel zur Lizenzproduktion von Argus-Flugmotoren: Über 1850 Flugmotoren werden bis Kriegsende geliefert.

1918: Für die notleidende Landwirtschaft nimmt Opel den Bau von Traktoren und Pflugscharen wieder auf.

1919: Gründung der Gebr. Opel GmbH als haftender Gesellschafter der Opel KG. Noch vor Fertigstellung der Berliner Avus wird die Opel-Rennbahn südlich von Rüsselsheim als erste permanente Renn- und Versuchsstrecke in Deutschland gebaut.

1920: Zweite Bauepoche von leichten Opel Motorrädern und motorisierten Fahrrädern.

1924: Als erster deutscher Hersteller investiert Opel in eine moderne Fließbandproduktion für den neuen Kleinwagen Typ 4/12 PS, den der Volksmund aufgrund der nur in grün lieferbaren Lackierung als „Laubfrosch“ bezeichnet. Durch die ständig steigende Nachfrage kann der Preis von anfänglich 4.500 Mark auf 1.990 Mark zehn Jahre später gesenkt werden.

1927: Opel übernimmt in Sachsen die Elite Werke als weiteren Produktionsstandort und baut die 3. Generation Opel-Motorräder, bis 1930 auch die rot-bereifte 500 ccm Opel Motoclub.

1928: Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Bald jedes dritte in Deutschland gebaute Auto ist ein Opel. Die Marke ist größter deutscher Fahrzeugexporteur. Erstmals baut Opel einen Reihen-Achtzylinder-Motor als Antrieb im Modell Regent. Beginn der Versuche mit Raketenantrieb. Fritz von Opel erreicht auf der Berliner Avus mit dem Rennwagen RAK 2 eine Vmax von 238 km/h. Das Opel RAK-Programm erzielt mehrere Geschwindigkeitsrekorde nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Schiene. Erste Flugversuche mit Raketenantrieb sind ebenso erfolgreich.

1929: General Motors übernimmt die Aktienmehrheit von Opel und strukturiert das Modellprogramm neu.

1930: Trotz beginnender Wirtschaftskrise engagiert sich GM mit einer Reihe neuer Produktionseinrichtungen für zwei Pkw- und eine Lkw-Baureihe. Im Rahmen eines öffentlichen Preisausschreibens wird der Name für den neuen Schnelllaster gefunden: Opel Blitz. Diese Bezeichnung wurde schon 1890 für ein stabiles Opel Fahrradmodell verwendet. Zum Jahreswechsel erfolgt der Fertigungsanlauf für die neuen Modelle 1,2 und 1,8 Liter-Pkw sowie Opel Blitz.

1931: General Motors übernimmt die restlichen 20 Prozent der Opel-Aktien.


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Noch ein „Regent“, aber nur eine Luxus-
Version vom Modell 1,8 Liter 6 Zyl.

von 1932/33

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1937 - IAMA Super 6 Chassis
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1934 - 2 Ltr Prospekttitel
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Opel Kadett Designstudie Prototyp,
Spitzname Strolch, von 1938

1935: Vorstellung des kompakten Opel Olympia, des ersten deutschen Großserienautos mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie. In Brandenburg entsteht in Rekordbauzeit das modernste Automobil-Montagewerk für Blitz-Lastwagen. Als erster deutscher Hersteller übertrifft Opel bei der Jahresproduktion die 100.000-Einheiten-Marke.

1936: Moderner Kleinwagen Kadett mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie wird eingeführt.

Mit einer Jahresproduktion von 120.852 Einheiten ist Opel größter Autohersteller Europas.

1937: Aus Kapazitätsgründen verkauft Opel die Fahrradabteilung an den Mitbewerber NSU.

1938: Mit dem luxuriösen Admiral und dem Super 6 erobert Opel die Oberklasse und öffnet dem Nachfolger Kapitän, erstmals in selbsttragender Konstruktion, eine weltweite Nachfrage.

1940: Obwohl kriegsbedingt im Mai die Produktion ziviler Pkw beendet werden muss, kann im Herbst noch ein Kapitän als der ein millionste Opel vollendet werden. Opel wird Rüstungs-lieferant mit Wehrmachts-Lastwagen und Flugzeugbauteilen. In Mannheim muss Mercedes ab 1944 den Blitz 3t in Lizenz produzieren, was später mit Opel Einverständnis bis 1949 verlängert wird.

1945: Aufräumen der stark zerstörten Werksanlagen unter amerikanischer Besatzung. Die Kadett-Produktionseinrichtungen müssen als Reparationsleistung an die Sowjetunion ausgeliefert werden, die mit deutschen Kriegsgefangenen daraus das Moskwitsch-Werk in Moskau errichten. Bis 1956 wird der ehemalige Kadett als sowjetisches Volksauto auch in Westeuropa angeboten.

1946: Am 15. Juli laufen in Rüsselsheim die reparierten Fließbänder nach kriegsbedingter Unterbrechung wieder an. Erlaubt wird zunächst nur die Produktion des Opel Blitz 1,5 t.

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1950 - Olympia am Band

1947: Erst nach Weihnachten beginnt bei Opel die Pkw-Produktion mit dem Vorkriegsmodell Olympia, der ab 1950 vielfach verbessert auch als Cabriolet-Limousine sowie Kasten- und Kombiwagen gebaut wird.

1948: Ab Oktober wird der Bau des Sechszylinder-Kapitän zunächst nur für die Besatzer und später auch für den zivilen Bedarf freigegeben.

1951: Verkaufserfolge für Opel Pkw in der Nachkriegszeit: Lange Zeit belegen Olympia und Kapitän Platz 2 und 3 der deutschen Zulassungsstatistik.

1953: Premiere für die erste Neukonstruktion Olympia Rekord und Kapitän in moderner Form der Pontonkarosserie. Mit dem Olympia Caravan wird der Kombiwagen in Deutschland gesellschaftsfähig.

1956: Der zwei millionste Opel ist ein Kapitän, dessen Chromteile zum außergewöhnlichen und ersten Jubiläum dieser Art in Deutschland vergoldet werden.

1957: Für das Wirtschaftswunder der Bundesrepublik liefert Opel das Modell Rekord mit ansprechender Zweifarben-Lackierung und geschwungenen Chromleisten bis Mitte 1960 als ein „Traumauto für Jedermann“. Halbautomatisches Schalten im Rekord durch „Olymat“.

1959: Auch dem Modell Kapitän gelingt traumhaftes: In gut vier Jahren werden 145.616 Einheiten vom Sechszylinder-Modell P 2.6 verkauft. Overdrive und Hydra-Matic 3-Gang- Automatik optional. Erstes Modell mit Servolenkung gegen Aufpreis.

1962: Neu entwickelter Kleinwagen Kadett läuft in einem neuen Werk in Bochum vom Band und wird ein Konkurrent zum Volkswagen-Käfer.

1964: Das Flaggschiff-Trio Kapitän, Admiral und Diplomat V8 erobern die Oberklasse.

1965: Vierte Generation des Schnelllastwagens Opel Blitz kann seine Bestseller-Position in der Klasse bis drei Tonnen Nutzlast verteidigen.

1966: Produktionsanlauf für den Rekord C, der erstmalig über 1,2 Millionen Exemplare erreicht. Auch mit Sechszylinder wird das Modell als Commodore überaus erfolgreich. Eröffnung des Testzentrums in Dudenhofen und eines Teilewerks in Kaiserslautern.

1968: Die Produktion des Sportwagens Opel GT beginnt.

1970: Das familientaugliche Sportcoupé Manta geht als Rivale zum Ford Capri an den Start.

1972: Rekord- und Commodore erhalten ein neues Styling. Opel wird größter deutscher Automobilhersteller mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent.

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1972 - Commodore
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1999 - 50 Millionen Opel
Omega MV 6

1975: Im Januar endet die Tradition der Blitz-Nutzfahrzeuge, als Ersatz gilt der Bedford-Blitz.

1977: In der Oberklasse lösen Senator und Monza die Baureihe Admiral / Diplomat ab.

 

1979: Erster Opel mit Frontantrieb wird der Kadett „D“.

1982: Im neuen spanischen Werk Saragossa läuft der Opel Corsa vom Band. Walter Röhrl gewinnt auf Ascona 400 die Rallye Monte Carlo und die Rallye-WM.

1985: Opel ist erster Hersteller in Deutschland mit kompletter Katalysator-Modellpalette.

1986: Opel Omega mit neuen, fortschrittlichen Produktionsabläufen ersetzt das Mittelklassemodell Rekord.

1989: Opel erreicht im Frühjahr 25 Millionen gebaute Automobile. Nach Öffnung der innerdeutschen Grenzen wird die Marke Opel verstärkt nachgefragt und ein flächendeckendes Händlernetz in der ehemaligen DDR aufgebaut.

1991: Der Astra löst den Kadett ab. Der neue Opel Frontera wird SUV-Marktführer in Europa.

1992: Eröffnung des Opel Werks in Eisenach.

1996: ECOTEC DI 16V-Dieselmotoren von Opel sind weltweit die ersten Turbodiesel mit Direkteinspritzung und Vierventil-Technik.

1997: Debüt eines Dreizylinder-Downsizing-Motors im Corsa.

1998: Rückkehr auf den Markt der Nutzfahrzeuge: Mit Renault wird die gemeinsame Entwicklung und der Bau leichter Nutzfahrzeuge vereinbart, die in Folge erfolgreiche Modelle wie Vivaro und Movano auf die Räder stellen.

1999: Start für den Kompakt-Van Zafira. 50millionster Opel ist in Rüsselsheim ein Omega.

2003: In der oberen Mittelklasse wird die Modellreihe Omega als letzte Hecktriebler-Generation vom Opel Vectra Caravan abgelöst.

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2004 - Alt Opel Treffen in Eisenach

2005: Die Adam Opel AG wird in eine GmbH umgewandelt.

2008: Marktstart für das Opel Modell Insignia als Vorboten einer neuen Produktoffensive. GM leidet unter der globalen Finanzkrise und veranlasst Opel, beim Bund eine Anfrage hinsichtlich einer Bürgschaft zur Kreditabsicherung zu stellen.

2009: Einführung einer neuen Astra-Generation. Zeitgleich bewerben sich mehrere Investoren für eine Übernahme von Opel, darunter Fiat und der Automobilzulieferer Magna International zusammen mit der russischen Sberbank. Im November entscheidet sich General Motors gegen einen Verkauf seiner Tochter Opel.

2010: Marktstart des Mini-Vans Meriva B. Mit nur 8 Prozent Marktanteil und 233.500 Zulassungen erlebt Opel auf dem Heimatmarkt ein schwieriges Jahr. Eine von General Motors beim Deutschlandfonds beantragte Bürgschaft über 1,1 Milliarden Euro wird im Juni abgelehnt.

2011: Die Adam Opel GmbH wird wieder AG. Vorstellung des Ampera mit Elektroantrieb.

2012: Mit dem Mokka lanciert Opel den ersten erfolgreichen Kompakt-SUV der Marke.

2013: Mit dem Cascada aus dem polnischen Werk Gleiwitz ist Opel zurück im Markt der

Mittelklasse-Cabriolets.

2015: Mit Opel Karl kommt erstmals ein Kleinstwagen von GM Südkorea auf den europäischen Markt. Der Name soll an Carl von Opel erinnern, einem Sohn des Unternehmensgründers Adam Opel. Auch der ein Jahr zuvor präsentierte Adam trägt einen Vornamen aus der Familie Opel.

2017: In Deutschland hält Opel nur noch 7,1 Prozent Marktanteil. PSA Peugeot Citroen übernimmt die Adam Opel AG und die britische GM-Tochter Vauxhall und firmiert um in Opel Automobile GmbH. Als Ergebnis einer bereits jahrelangen Kooperation mit PSA präsentiert Opel mehrere SUV-Modelle: Crossland X und Grandland X. Der Insignia B startet als letzte Neuheit auf einer GM-Plattform.

2018: Als Bestandteil der Groupe PSA wird bei Opel Rüsselsheim das Competence Center für die Entwicklung leichter Nutzfahrzeuge etabliert. Bis 2020 will Rüsselsheim sich zur „Electric City“ mit 650 Ladesäulen und 1.300 Ladepunkten für Elektroautos im gesamten Stadtgebiet entwickelt haben.

2019: 120 Jahre Opel Automobilbau erinnert an Tradition und Zukunft der Marke mit einer Reihe von Jubiläums-Sondermodellen und zahlreichen Veranstaltungen.

 

Text und Bilder: Eckhart Bartels *100




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30 Jahre Lotus Omega

 

Seit Kurzem ist es offiziell, wir schreiben das Jahr 2019. Und wieder werden wir auf diverse Jubiläen im Opel-Kosmos zurückblicken. Autos aus dem Jahre 1989 erreichen die Weihe des H-Kennzeichens. Doch was gibt es sonst noch? Der Automobilsalon in Genf des Jahres 1989 ist auch schon 30 Jahre her und somit die Weltpremiere des Lotus Omega und der damit verbundene Aufschrei, der durch die Automobilpresse ging. Verdammt, schon so lange her. Das sollte nicht unerwähnt bleiben, doch was soll man zu diesem Jubiläum beitragen? Immer die ewigen Vergleiche zu bemühen? Könnte man sicher machen, ist aber doch zu einfach, daher hier ein Rückblick zur Entstehung des Lotus Omega und was danach kam.

Zunächst aber ein paar Fakten, welche auch heute nach 30 Jahren noch recht ansehnlich sind. Man hat es geschafft den Lotus Omega so abzustimmen, dass trotz der Verbreiterungen und Spoiler noch ein CW Wert von 0,307 erreicht worden ist, bei nahezu null Auftrieb.

Man war stolz auf eine präzise und weich trennende Kupplung die ohne erhöhten Kraftaufwand zu trennen ist. Wobei Letzteres relativ ist, da der normale Opelfahrer erst mal an Sportwagenkupplungen gewöhnt werden musste.

Man war stolz auf einen höchstmöglichen Komfort bei der Motorentwicklung. Denn bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass man den Motor nicht einfach nur hochzüchtet, oder keine Elastizität im mittleren Drehzahlbereich hat. Man hat es geschafft einen Motor zu kreieren, der ohne wirklich erkennbares Turboloch sofort anspringt, der ohne wirklich erkennbares Turboloch sofort anspringt und schon ab 2000 U/min 450 Nm an den Asphalt liefert, bis dann bei auch heute noch ansehnlichen 557 Nm bei

4200 U/min lt. Papier Schluss ist. In der Realität ist es noch deutlicher, da die Streuung nach oben über 400 PS und an die 600 Nm betragen, wie Tests beweisen.

 

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Wie ja auch weithin bekannt sein dürfte, ist Lotus im Anfang des Jahres 1986 Mitglied des GM-Kosmos geworden und somit musste auch eine Rolle für Lotus gefunden werden. Es wurde auch geprüft, welche Synergien sich für die einzelnen Marken ergeben können.

Irgendwann im Jahre 1988 kam man auf die Idee, dass man ein Gemeinschaftsprojekt wie damals beim Lotus Cortina, oder Sunbeam Talbot Lotus wiederholen könnte. Nur welches Modell aus dem Opel Portfolio wäre geeignet. Dem Corsa und dem Kadett traute man keine Marktchancen zu. Der Ascona war am Ende seines Modellzyklus, was mit dem Vectra bzw. Calibra passieren würde, wussten nur die Sterne und so blieb zwangsläufig nur noch die Modellreihe Omega/Senator. Nur wo genau sollte man ansetzen? Bei Opel/Vauxhall hatte man keinerlei Erfahrung mit dem Bau oder der Entwicklung eines Sportwagens in dieser Leistungsdimension. Und auch nicht, mit welchem Motor man das Projekt ausstatten wollte. Zur Auswahl standen zwei V8 Motoren von Chevrolet, bzw. Holden, oder der neu entwickelte 24 V Reihensechszylinder von Opel. Wobei bei dem 24v Motor verschiedene Ausbaustufen mit in die Wiege gelegt worden sind. Bis 3,6 Liter ließe sich der Motor problemlos erweitern, und am Ende wären bis zu 4 Liter möglich, aber die Kühlstege würden recht dünn werden, was für eine angedachte Turboaufladung problematisch werden könnte.

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Da das anfängliche Budget auch zu reichlich bemessen war, entschied man sich für den Opel Motor. Abgesehen davon das man von etwa 2 Jahren Anpassungsarbeiten ausging. Zeit die nicht vorhanden war.

 Der Treppenwitz war dabei, sollte der Lotus Omega als fahrbereites Modell in Genf auf der Messe stehen wäre der neue Motor schon ein paar Monate vor seiner eigentlichen Premiere dort zu sehen gewesen.

Da es bei den Motoren zudem schon die 3,9 Liter 12 v Mantzel Motoren sowie 4 Liter Irmscher Motoren gab, entschied man sich für eine 3,6 Liter Variante mit Turboladern.

Das nächste was zu klären galt, war die Basis für die Umbauten. Da man das Fahrzeug als Hochleistungsluxussportwagen positionieren wollte, sah man in dem Omega die bessere Basis, zumal der Omega 3000 im Vergleich zu gediegenem Senator eher die sportlichere Variante abdeckte. Ein weiteres Argument war das der Senator zu wenig Volumenmodell war und sich der erhoffte Hallo-Effekt verringern könnte. So wurde irgendwann zwischen November 88 und Januar 89 aus dem favorisiertem Lotus Senator der Lotus Omega. Recht schnell einigen konnte man sich allerdings auf die Farbe, Britisch-Empire-Green.

Die Entwicklung der technischen Komponenten stellte eine weitere Herausforderung dar, zumal Opel keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet hatte und Lotus vorher nur, dafür kurz zuvor, den Lotus Esprit Turbo SE entwickelt hatte. Dieses verschaffte Lotus einen entscheidenden Vorteil und so konnte man nach und nach mit möglichst vielen Bauteilen aus dem GM Baukasten den technischen Bereich entwickeln. Bei dem Differenzial griff man auf Teile von Holden zurück, das Getriebe sollte ZF von der Corvette zuliefern. Bei den Bremsen holte man sich AP Racing mit ins Boot, welche eine Bremse zur Verfügung stellten, die in den Grundzügen auf Gruppe C Sportwagen zurückzuführen ist. 330 mm vorne und 300 mm hinten sind schon eine beachtliche Größe. Bei dem Felgendesign nahm man Anleihen am Lotus Esprit Turbo SE und auch beim Heckflügel einigte man sich schließlich auf eine Modell welches in Grundzügen auf den Esprit Flügel zurückgeht. Opel hingegen favorisierte allerdings zuerst einen elektrisch verstellbaren Heckflügel wie er später auch beim Omega Evo 500 verwendet wurde. Fast wäre es dann noch mit ZF zu Eklat gekommen, da diese nicht bereit waren die Getriebe an Lotus zu liefern, da diese für das 6 Gang Getriebe einen Exklusivvertrag mit Chevrolet hatten, der es untersagte noch weitere Firmen zu beliefern. Erst auf Intervention von GM/Chevrolet kam grünes Licht für die Getriebelieferung. Auch gibt es eine Version, die besagt, dass die Nebelscheinwerfer nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen sind, sondern der vorgesehene Platz für Luftströme zum Ölkühler benötigt wurde und es keine andere geeignete Stelle gab. Auch die mehrteiligen Felgen oder die elektrisch verstellbaren Sitze seinen nicht verbaut worden, weil man nur das verbauen wollte, was unbedingt nötig sei.

Bei der Premiere in Genf ist auch noch nicht klar gewesen, ob der Lotus Omega überhaupt gebaut werden sollte. Aber die Resonanz war derart positiv, ebenso wie kurz darauf bei der IAA in Frankfurt, das man sich entschloss den Wagen in Serie zu bringen. Es lagen zum Ende 1989 schon einige blanko Kaufverträge vor wo nicht mal Details oder ein Preis feststanden. So gefragt war der Wagen. Das steigerte sich soweit das in den Verkaufsportalen von Auto-Motor-Sport für bestätigte Verträge bis zu 200.000 DM ausgerufen worden sind. Auch hat Opel einigen Kunden gute fünfstellige Beträge geboten, dass sie ihre Verträge zurückgeben, um prominente Käufer zu bedienen um prominente Käufer zu bedienen. Denn bei einem Verkaufspreis von 125.000, - DM teilten sich Opel und Lotus die Entwicklungskosten, um ein Prestigemodell vermarkten zu können. Um mit dem Projekt auf eine schwarze Null zu kommen, hätte der Preis doppelt so hoch liegen müssen, also in den Regionen wie bei anderen Sportwagenherstellern.

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Nachdem die Sache mit der Produktion nun klar war, stand als nächste Frage im Raum wie und wo. Da der „Umbau“ recht aufwändig war, man rechnete anfangs mit einer reinen Umbauzeit am Fahrzeug, ohne vorarbeiten an der Peripherie mit 126 Stunden, schied ein Umbau bei Opel aus. Es kamen neben Lotus noch Bitter und Irmscher in Gespräch, wobei Irmscher am Ende auch zum Zug kam, da fast alle Fahrzeuge dort mitunter erheblich nachgearbeitet werden mussten.

Nachdem die Entscheidung für eine Montage pro Lotus gefallen war, musste geklärt werden, wie weit die Basisfahrzeuge bei Opel montiert werden. Man entschied sich am Ende für komplette Fahrzeuge, damit sich keine Feuchtigkeit beim Transport im Fahrzeug festsetzen kann, ein Fahrersitz sollte ausreichen. Der Heckflügel sollte auch nicht montiert werden. Stoßstangen würden als unlackierte Teile verbaut. Alles was nicht benötigt wurde, sollte nach Rüsselsheim zurückgeführt werden, was auch geschah. Mit anschließender Verwertung im Container. Als die ersten Autos in Hethel UK zum Umbau eintrafen, war man auch sehr überrascht, denn neben einem kompletten Interior fanden die Mechaniker unter der Haube einen kompletten Motorraum, den Motor mit angeschlossenem Getriebe und dort angeflanschter Kardanwelle. Das war so nicht erwartet worden. Das steigerte den Umbauaufwand noch mal zusätzlich, denn kaum ein Teil konnte wiederverwendet werden, bzw. an seinem Platz bleiben. Eigentlich nur das Dach, Teile der Elektrik und Teile des Innenraums, sowie die Außenfarbe. Am ende war es trotzdem nach 130 Stunden geschafft und aus einem Opel Omega 3000 24 V wurde ein Lotus Omega.

Am 11.01 1991 war es dann auch endlich soweit. Die ersten Kunden konnten in Dudenhofen zum Galadinner im Hotel Kempinski empfangen werden und beim Galadinner mit Entenbrust, Hummer mit pochiertem Lachs sowie Kalbsfilet in Morchelsauce, konnte mit großem Programm die Übergabe der Fahrzeuge eingeleitet werden. Am nächstem Tag stand dann der Transfer zum Testgelände nach Dudenhofen an, wo die neuen Besitzer noch mal eine gründliche Einweisung in Ihr Fahrzeug erhielten und anschließend auf drei Gruppen aufgeteilt das Fahrzeug auf diversen Testfahrten kennenlernen konnten.

Allerdings gab es so manchen Eigner der die Einfahrhinweise schon beim verlassen des Portals hinter sich gelassen hat. Die ersten 500 km solle nicht über 3000 Touren gedreht werden, max. 110 km/h und möglichst der 6. Gang vermieden werden und in den ersten 1500 km sollte Vollgas in allen Gängen vermieden werden.

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Nachdem aber zum Ende auch schon erste Kritik am Lotus Omega laut wurde und auch die Kosten für das Galadinner mit dem Tag in Dudenhofen zu hoch wurden, beschloss man das Ganze zu ändern. Die Übergabe des Fahrzeugs fand in einem Restaurant im Rahmen eines Abendessens statt. Vom Distriktleiter wurde dann im Vorfeld kontrolliert, ob Umfeld und das Essen auch ein würdiger Rahmen sind.

Die Folge war das es neben einigen fehlerhaften Bauteilen, welche bei der Nachkontrolle von Irmscher nicht entdeckt wurden und ungeschultem/überfordertem Personal in den Opel-Servicebetrieben, es dann zu reihenweisen Problemen kam, so das Opel am Ende einige Lotus Omega zurückgekauft hat und die Kunden entschädigt worden sind. Diese Wagen wurden dann Ende 1994 an Händler verkauft so wie sie zurückgenommen worden sind, ohne Garantie. Teilweise mit Getriebe im Kofferraum, oder teilzerlegtem Motor auf der Rückbank. Durch verbesserte Serviceliteratur und entsprechend geschultes Personal sind diese Fehler aber alle behoben worden. Das einzige Manko was sich nicht beheben ließ, war die unsachgemäße Behandlung der Vorbesitzer. Heute ist der Lotus Omega ein Fahrzeug, welches seinem Besitzer Freude bereitet und wo man auch heute noch auf der Autobahn jede Menge Spaß haben kann.

 

Text: Michael Bartsch *3026, Tim Hohmuth *3379

Bilder: Archiv Michael Bartsch *3026

 


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Diesen Dauerparker kriegt keiner weg

Ein Jahr Manta-Kunst am Rüsselsheimer Main-Ufer

 

Manta, willst Du ewig parken? Seit dem 1. März 2018 ist er aus Rüsselsheim nicht mehr wegzudenken: der Manta B aus Beton, eine Skulptur des Würzburger Künstlers Matthias Braun. Das 13,5-Tonnen-Kunstwerk kam per Tieflader, ein Kran hievte es auf den Parkplatz am Main-Ufer. Und die Rüsselsheimbesucher staunten.

Warum Opel, warum Manta, Herr Braun? „Die Stadt hatte zum ortsbezogenen Kunstwettbewerb geladen. Da fiel mir als Erstes Opel ein. Und der Manta war und ist für mich der kultigste. Es gab Manta-Filme und jeder kennt Manta-Witze.“

Unter Mithilfe von Experten – Braun: „richtige Autobauer“ - entstand seine Skulptur zuerst am Computer. Der 44-jährige: „Dann wurde eine Holzschalung entworfen, die dem Manta die Form gaben. Im 1:1-Maßstab. Produziert wurde nicht im Atelier, sondern in einer Betonfabrik.“ Die Holzschalung wurde - in drei Sektionen zerteilt - sorgfältig mit Beton gefüllt, sie hielt dem enormen Druck dabei stand. Mit Spezialkleber wurde aus den drei Teilen dann ein ganzer Beton-Manta.

Das Besondere: Türöffner außen, Felgen, Frontteil, Spalte an Türen und Fenstern sind in grandioser Filigranarbeit entstanden. Der Bildhauer: „Auch dafür braucht man Formen. Salopp gesagt hatte es was von Plätzchen backen.“ Verzichtet wurde aber auf Antenne samt Fuchsschwanz.

Vom ersten Entwurf bis zum Aufstellen vergingen eineinhalb Jahre.

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Schön: Bis jetzt schmierten keine Vandalen Graffiti an die Skulptur. Künstler Braun: „Das wäre ja auch eine illegale Lackierung.“

Ein Jahr Manta-Denkmal - Kulturdezernent Dennis Grieser: „Seitdem der „Dauerparker“ am Mainufer installiert wurde, ist Rüsselsheim um eine Sehenswürdigkeit reicher. Dafür spricht die Tatsache, dass er ein beliebtes Fotomotiv geworden ist. Auch bei Facebook hat er zahlreiche Fans.“

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Info Manta: 18 Jahre lang, bis zum August 1988 wurden 1.056.436 Exemplare in Bochum und Antwerpen gebaut. Stärkste Motorisierung war der 2.0i mit 110 PS, das war auch der meistverkaufte. Laut Kraftfahrtbundesamt sind noch rund 3000 in Deutschland unterwegs.

Doch mit seinen Null PS steuert dieser Manta am Main garantiert auf die meisten Betriebsstunden zu. Dauerparker halt und unkaputtbar.


Text und Bilder: Martin von Schade *4826




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„Ruhender Verkehr“ von Wolf Vostell
am Kölner Hohenzollernring
(CC BY-SA 2.5)

Nicht nur in Rüsselsheim…

...auch in Köln steht ein „Beton-Opel“. 1969 goss der Aktionskünstler Wolf Vostell einen 63er Kapitän P2,6 in einen 15 Tonnen schweren Betonmantel. Nach verschiedenen nationalen und internationalen Ausstellungen sowie Standorten in Köln, fand das Objekt mit dem Titel „Ruhender Verkehr“ in den späten 80er Jahren auf dem Mittelstreifen des Kölner Hohenzollernrings seinen endgültigen Platz.
Die Skulptur ist, im Gegensatz zum oben beschriebenen Manta in Rüsselsheim, kein Abbild des Kapitäns, sondern es sind lediglich die (sehr groben) Umrisse eines Autos zu erkennen.
Ende Januar 2019 fanden an den früheren Kölner Standorten des Werkes verschiedene Happenings zum 50. Jahrestag seiner Vollendung statt.
 

Matthias M. Göbel *4352



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