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Das Titelbild...

... zeigt unseren Jubilar, den Kadett D als Sondermodell „Pirsch“, der durch Änderungen an Fahrwerk, Karosserie und Ausstattung speziell auf die Bedürfnisse von Landwirten und Förstern zugeschnitten war.

Außerdem in Heft 257:



Unterwegs:


50 jahre K.A.D.- B Geburtstag in Marienbad
von Eckhart Bartels *100

50 Jahre K.A.D.-B in Hosenfeld
von Axel  Kupetz *1720  und Joachim Stange *1795

Karosserie-Hebmüller-Treffen
von Klaus Hebmüller *4808

Ascona C Treffen
von Dieter Budke *3073

Historie:

In die DDR – freie Fahrt im Diplomat
von Martin von Schade *4826 und Tom Glinski *1963

Buchecke:

Neue Erkenntnisse im Jahrbuch Opel 2020
von Eckhart Bartels *100

 

Auf die Homepage übernommene Themen:

 

Wendepunkt - 40 Jahre Kadett D

von Andreas Vollmer *2779


Bochum jetzt ohne Opel Insignien

von Eckhart Bartels *100

Tribute to Adam - Antwerp Concours 2019

von Bart Buts *2307


Als sich am 11. September die Pforten der 48. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt
öffnen, präsentierten sich die Hersteller und Zulieferer unter dem Motto: „Mit dem Auto mobil“. Die Branche hatte Zuversicht gewonnen nach teils schwierigen Jahren für die Automobilindustrie. Auslöser war der Ölpreisschock im Jahr 1973, der sich mit stark gestiegenen Benzinpreisen und Sonntagsfahrverboten ausgewirkt hatte. Bei den deutschen Automobilherstellern war die Erkenntnis gereift, dass die fetten Jahre mit schier grenzenlosem Wachstum vorbei waren. Auch traten neue Mitbewerber auf den Plan, mit denen man bislang nicht gerechnet hatte. Japanische Hersteller wie Datsun (später Nissan), Toyota und Mazda traten sehr offensiv auf dem europäischen Markt auf. Insbesondere in dem Segment der unteren Mittelklasse (bzw. Kompaktfahrzeuge), die bislang von VW Golf, Ford Escort und Opel Kadett beherrscht wurden, erschienen mit Datsun Sunny, Toyota Corolla  und Mazda 323 neue Konkurrenten.


Das Armaturenbrett im frühen Entwurfsstadium









Das Armaturenbrett im frühen Entwurfsstadium

Designarbeit am Computer

Opel Styling - Planung der Raumökonomie


Arbeit am Clay-Modell

Farbberatung

Die Sitzposition muss stimmen

1:1 Modell

Abtasten des 1:1 Modells






















Wie würde nun Opel mit diesen Herausforderungen reagieren? Auf der Messe in Frankfurt stand nun das Ergebnis  der letzten Jahre Entwicklung in der Kompaktklasse. Mit dem sogenannten T-Car (auch General Motors T-Plattform 1979) hatte man ein neues Fahrzeugkonzept aus der Taufe gehoben, mit dem man den höheren Anforderungen in dem Fahrzeugsegment gerecht werden wollte.
Dazu sollte ein Fahrzeug entwickelt werden, dass bei einem größeren Innenraum möglichst kompakte Außenabmessungen bietet. Platz für fünf Personen mit entsprechend ausreichendem variablem Kofferraumvolumen war der Maßstab. Die Fahrleistungen sollten auf gewohnt überdurchschnittlichen Niveau liegen, wobei Fahrwerk und Lenkung den Spagat zwischen Komfort und leichtem  Handling bei sportlicher Fahrweise erfüllen sollten. Nun stand auch die Wirtschaftlichkeit für den Kunden im Fokus. Das Auto sollte nicht nur preiswert in der Anschaffung, sondern auch wirtschaftlich im Unterhalt sein. Neben günstigen Verbrauchswerten sollte der neue Kompakte auch in puncto Wartung und Instandhaltung das Portemonnaie des Käufers schonen.
Den Technikern und Ingenieuren, rund um Fritz Lohr und Karl Bettmann, konnte der große Wurf nur dadurch gelingen, indem man neue Wege beschritt. Mit dem bisherigen Konzept - Frontmotor und Antrieb an der Hinterachse – war eine bessere Raumökonomie nicht zu  erreichen. Also musste der Motor die Vorderräder antreiben. Dafür wurde der Motor quer eingebaut und das Getriebe wanderte zwischen Motor und linkem Vorderrad. Durch den Wegfall von Kardanwelle und Differenzial an der Hinterachse konnte nun der Tank unter der hinteren Sitzbank am Fahrzeugboden befestigt werden.  Dies ermöglichte dann den Einbau einer umklappbaren Rückbank.
Ein komplett neues Fahrzeugkonzept hatte zur Folge, dass nahezu alle Baugruppen des Fahrzeugs neu konzipiert  und konstruiert werden mussten. Kein Wunder also, dass die Entwicklung des Kadett D rund 500 Millionen DM kostete.
An der Vorderachse wurden, wie schon bei Rekord und Senator / Monza, McPherson-Federbeine die mit einfachen Preßstahl-Querlenker unten an der Karosserie angelenkt sind, installiert. An den Federbeinhersteller Fichtel & Sachs wurden dabei hohe Anforderungen gestellt. Dazu gehören eine wesentlich verlängerte Dämpferwirkung und Dauerbelastbarkeit sowie ein verbesserter Komfort. Um das zu erreichen, erhalten die Federbeine besonders langhubige Schraubenfedern und die Führungen der Stoßdämpfer werden mit Teflon beschichtet. Ein negativer Lenkrollradius trägt dazu bei, dass sich beim Bremsen ein Selbststabilisierungseffekt einstellt. Für größere Motorisierungen konnte ein zusätzlicher Vorderachsstabilisator verbaut werden, der zur Verbesserung der Fahreigenschaften beitrug.


Federbein vorn

Verbundlenker-Hinterradaufhängung

Miniblockfedern

1.2 N Motor

1.3 S OHC Motor











Bei der Hinterachse setzte man auf eine Verbundlenkerachse, die optional mit einem Stabilisator bestückt
werden konnte. Dort kamen auch so genannte Miniblock- Federn zum Einsatz, die einen hohen Federweg, bei kompakter Bauweise ermöglichten. Daher war es möglich, die Hinterachse kompakt und flach auszuführen und somit einen großen ebenen Kofferraum zu konstruieren. Nun galt es das neue Fahrzeugkonzept in eine neue Karosserie zu integrieren, die dem Zeitgeschmack und den Ansprüchen der Kunden entsprach. Großes Augenmerk wurde hier der Funktionalität gewidmet. Statt einer herkömmlichen  Stufenhecklimousine mit kleinem Kofferraumdeckel setzte man nun auf das Fließheck mit einer großen Kofferraumklappe. Zwar wurde bei gleicher Silhouette eine Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel angeboten, diese sollte aber später bei den Verkaufszahlen eine untergeordnete Rolle spielen. Bei den späteren Baujahren fiel diese Variante dann ganz weg. Wie bei den vorherigen Kadett-Generationen, sollte bereits zu Beginn der Produktion eine zwei- bzw. vier-türige Kombiversion,
dem Käufer zur Auswahl stehen.
Bei dem Design der Karosserie galt es, die Formensprache der in Jahren 1977 und 1978 vorgestellten Modelle Rekord und Senator/Monza, weiter fortzuführen. Gerade bei der Frontpartie setzte man hier auf einen deutlichen  Wiedererkennungseffekt. Lediglich bei den Stoßfängern gab es Unterschiede. Während die großen Modelle mit Chromstoßstangen und aufgesetzten Gummileisten daherkamen, hatte man für den Kadett Stoßfänger konstruiert,  die aus einem verzinkten Stahlträger bestanden, auf die ein Kunststoffüberzug geclipst wurde. Ursprünglich sollte dieser Stoßfänger vom Design her einteilig sein und nur minimal seitlich um die Karosserie herumgezogen sein. Erst zu einem recht späten Zeitpunkt in der Entwicklung kamen die später in der Serie eingesetzten Stoßstangenecken zum Einsatz.
Der Wunsch nach günstigem Fahrzeugverbrauch sollte sich auch in der Karosserieform widerspiegeln. So galt es, den Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) möglichst gering zu halten. Dazu wurde die vordere Frontschürze schon als eine Art Frontspoiler ausgeführt. Das Dach erhielt eine integrierte Abrisskante. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Mit einem cw-Wert von 0,39 war der Kadett in dieser Fahrzeugklasse vorbildlich. Die Ingenieure und Techniker hatten schließlich den Feinschliff im Windkanal von Pininfarina durchgeführt.


Testgelände Dudenhofen 1978-79 - das
rechte Auto trägt noch kurze Stoßfänger

Der Jüngste von Opel im Windkanal,
1978-79

Neben Karosserie und Fahrwerk sollten auch neue wirtschaftliche Motoren zum Einsatz kommen. So entwickelte man bei Opel ein neues Triebwerk mit einem Querstrom- Zylinderkopf aus Aluminium und obenliegender Nockenwelle. Im Gegensatz zu den bisher im Kadett verwendeten OHV-Motoren, wird die Nockenwelle und Wasserpumpe über einen Zahnriemen angetrieben und der Ventilspielausgleich erfolgt wartungsfreundlich über Hydrostößel. Dieses Motorenkonzept, OHC (Over-Head- Camshaft) genannt, sollte für lange Jahre richtungsweisend für viele weitere Opel-Modelle werden.
Zu Beginn der Produktion standen für den Kadett D zwei Versionen des OHC-Motors zur Verfügung. Ein für Normalbenzin ausgelegter und mit einem Solex PDSI35-Vergaser bestückter Motor hatte eine Verdichtung von 8,2: 1 und leistete 44 kW (60 PS). Die für Superbenzin ausgelegte Variante war der 1,3 S Motor. Mit einer höheren Verdichtung und mit einem, von General Motors France in Strasbourg gefertigten, Registervergaser (Typ Varajet  II) leistete dieses Triebwerk 55 kW (75 PS). Beide Motoren hatten einen Hubraum von 1281 cm3 wobei sie mit einer Bohrung von 75 mm und einem Hub von 73,4 mm kurzhubig und somit auch recht drehfreudig ausgelegt waren. Darüber hinaus hatte man den bewährten 1,2 Liter OHV-Motor - auch Nähmaschine genannt - für den Quereinbau umkonstruiert. Es sollte die Einstiegsmotorisierung mit 39 kW (53 PS) sein. Auch dieser Motor war für Normalbenzin ausgelegt.


Modellübersicht,
Opel Prospekt 1980

Montage - mit optionalen Nebel- und
Fernscheinwerfern

Hochzeit im Werk Bochum

Erfolg nach etwas über einem Jahr:
500.000 Kadett im Dez. 1980














Ausstattungsvarianten


Ab September 1979 standen den Kunden sechs verschiedene Karosserievarianten mit den drei unterschiedlichen Motorisierungen sowie drei Ausstattungsvarianten zur Wahl. Neben der zwei- und vier-türigen Limousine mit kleinem Kofferraumdeckel konnte er noch die drei- und fünf-türige Limousine mit großer Heckklappe ordern. Darüber hinaus wurde der für diese Fahrzeugklasse durchaus geräumige Kombi – opel-typisch „Caravan“ genannt – in der drei- und fünf-türigen Version angeboten.
Neben der Standardausstattung wurden die Luxus- und Berlina-Ausstattung dem Kunden offeriert. Äußerlich unterschieden sich Luxus- und Berlina-Modell von der Standard-Version durch chromfarbene Zierleisten rund um die Fenstereinfassungen und den entsprechenden Schriftzügen an den Vorderkotflügeln. Seitliche Schutzzierleisten  waren serienmäßig zunächst nur der Berlina- Version  vorbehalten. Später sollte auch die Luxus-Ausstattung damit serienmäßig bestückt werden.
Im Innenraum sind die drei Ausstattungsvarianten anhand der unterschiedlichen Polsterbezüge und Türverkleidungen zu erkennen. In der Basisversion gab es schmale Türverkleidungen, sodass oberhalb und unterhalb noch lackiertes Blech zu sehen war. Die Sitze waren mit einen glatten Karo-Stoffbezug bespannt. In der Luxusversion waren die Türverkleidungen mit zwei Chromleisten versehen und auch der untere Bereich der Tür wurde abgedeckt.
Der Caravan konnte zunächst in der Standard- und Luxus- Ausstattung geordert werden. Eine an die Berlina- Ausstattung angelehnte Variante wurde ab März 1980 unter dem Namen Kadett Voyage angeboten. Für Kunden, die es etwas sportlicher wollten, hatte Opel den Kadett SR ins Rennen geschickt. Er war zunächst nur in der 1,3-S Motorisierung erhältlich. Konnte dafür serienmäßig mit einigen  sportlichen Ausstattungsdetails punkten. Von außen war er schon an den mattschwarzen Kotflügelverbreiterungen, zusätzlicher Frontspoiler und Dachspoiler zu erkennen. Die Karosserie war im unteren Bereich rundum bis zur Höhe der Stoßstangen mit mattschwarzer Folie beklebt. Dazu gab es die 14-Zoll Leichtmetallfelgen in einem markanten Design und Sportspiegel von der Firma Engelmann. Im Innenraum wartete er neben einem sportlichen Dreispeichenlenkrad und Zusatzinstrumenten (Drehzahlmesser, Voltmeter und Öldruckanzeige) auch mit serienmäßigen Sportsitzen von der Firma Recaro auf.

Markteinführung

In den Erfolg des neuen Opel Kadett setzten die Opel-Manager hohe Erwartungen. Zu ihrem Hauptkonkurrenten, dem VW Golf, wollte man zumindest auf Augenhöhe aufschließen. In Deutschland, dem Hauptabsatzmarkt für beide Modelle, peilte man für den neuen Kadett einen Marktanteil von 36 % an.
Die Ingenieure und Techniker hatten nun ihren Beitrag zum Erfolg des „Jüngsten von Opel“ geleistet.


Alle drei Karosserieformen ...

... und noch mal geöffnet

Präsentation im Münchener
Olympiastadion - „Opel Heute“,
1979

Nun waren die Abteilungen von Marketing, Verkauf und Presse an der Reihe. Im August und September 1979 sollte Opelhändlern aus ganz Europa, Verkaufsleitern, Verkaufsberatern Kundendienst- und Teiledienstleitern aus deutschen Opelhändler-Betrieben sowie Großabnehmern und Behördenvertretern der neue Kadett schmackhaft gemacht werden. Dazu hatte man in eigens das Congress Centrum Hamburg (CCH) und in München die Rudi Sedlmeyer Halle und das Olympiastadion für mehrere Tage in Beschlag genommen. In Hamburg traten bei der Abendveranstaltung nicht geringere Show-Größen wie Wenke Myhre und Michael Schanze auf. Eine stattliche Flotte von 150 Kadetten stand für erste Testfahrten in der Nordheide zur Verfügung.  In München konnten die Teilnehmer auf dem Olympia- Gelände erste Fahreindrücke sammeln. Die Vertreter von Großabnehmern und Behörden konnten sich auf einer Testfahrt von ca. 100 km im Osten von München von den Vorzügen des neuen Kadetts ausführlich überzeugen. Ganz selbstbewusst hatte man in der Werbung den Slogan geprägt: „Der neue Kadett. Er hat, was viele gerne  hätten“


Automatikversion in braunbeige

Kadett SR Cup - stand genau so
auch auf der IAA 1979

Opel Prospektbild 1979 - im Vordergrund
der 3-türer mit Rundscheinwerfern

Der Kadett D und einige
seiner Brüder


Resonanz von Presse und Testern

Erwartungsgemäß wird der Kadett D in der Presse anvdem bisherigen Platzhirsch, dem VW Golf, gemessen. Im Vergleich zu dem Modell aus Wolfsburg wird das bessere Platzangebot des Kadett hervorgehoben. So bietet der Kadett eine mehr als 10 cm höhere Beinfreiheit im Fond sowie ein um ca. 100 Liter größeren Kofferraum im Vergleich zum Golf. Auch in puncto Fahrleistungen und Fahrverhalten braucht sich der Kadett nicht zu verstecken. Gerade die Elastizität und Drehfreudigkeit des neuen OHC-Triebwerks wird lobend hervorgehoben. Die Verbrauchswerte liegen sogar leicht unter denen des VW Golf. Ebenfalls werden der Sitzkomfort und die gute Bedienbarkeit von Testern und Käufern durchweg gelobt.
Aber es gibt auch Anlass zu Kritik. So wird oftmals das hohe Geräuschniveau im Innenraum bemängelt. Dieses resultiert zum einen konstruktionsbedingt vom Quereinbau des Motors, der somit mehr Geräusche in Richtung Innenraum abstrahlt. Eine andere Geräuschquelle ist die etwas dröhnende Auspuffanlage. Die Auspuffanlage wird daher im Laufe der Bauzeit entsprechend modifiziert. Eine Dämpfung der Motorgeräusche gibt es nur in der Berlina- Ausstattung in Form einer zusätzlichen Dämmung von Motorhaube und der Spritzwand zwischen Motor- und Fahrgastraum.


Kofferraum mit kleiner Klappe ...

... und nochmal mit Gepäck

Kadett Caravan - Man sieht ihm kaum an
wie nützlich er ist

Schonkost Basisversion - die Rundscheinwerfer
gab es bis zu den Werksferien 1982

Ein weiterer Kritikpunkt zielt eher in Richtung Marketing und Vertrieb von Opel. Zwar ist der neue Kadett mit einem Einstiegspreis von 10745 DM auf dem Niveau seiner Mitbewerber. Doch bei näherer Betrachtung sind in der Basisversion Kopfstützen, Rückfahrscheinwerfer und ein Bremskraftverstärker nur gegen Aufpreis erhältlich. Ebenso muss der potenzielle Käufer für bestimmte nützliche Accessoires wie  Heckscheibenwischer und ein Außenspiegel auf der Beifahrerseite in einigen Ausstattungsvarianten tiefer in die Tasche greifen.
So resümiert Paul Frère in der Sendung ZDF Telemotor: „Die erste Frage, die sich in Verbindung mit dem neuen  Kadett aufdrängt, ist: Wie sind die Rüsselsheimer Konstrukteure mit dem für sie vollkommen neuen Konzept eines Fronttrieblers fertig gekommen. Nach mehreren tausend Kilometern mit dem 1,3 S gibt es darauf nur eine  Antwort: Glänzend! Unter allen wesentlichen Gesichtspunkten, seien es Fahrleistungen, Raumausnutzung, Fahrkomfort, Fahreigenschaften und Wirtschaftlichkeit, lässt dieses kleine Auto in seiner Preisklasse wenig zu wünschen übrig. Zu diesem wenig gehört in erster Linie etwas mehr Laufruhe. Und auch in dieser stärksten Ausführung ein fünfter Gang. Aber schließlich haben wir es  hier mit einem Kadett und nicht mit einem Senator zu tun!“
Es ist nicht verwunderlich, dass der Kadett auch mit Preisen der nationalen und internationalen Automobilpresse bedacht wurde. Im Jahr 1979 wurde ihm der Preis „Das Goldene Lenkrad“ verliehen. Bei dem von der europäischen Motorpresse ausgelobten Preis „Auto des Jahres“, wurde ihm im Jahr 1980 der 2. Platz zugedacht. Den ersten Platz erzielte der im Jahr 1980 vorgestellte Lancia Delta.


Heckansichten - die kleine Kofferklappe
links gab es bis Frühjahr 1983

Kadett D 5-türer in nicht so
häufigem Brilliantocker, 1979

Kadett D 1.6 D Berlina 5-türer, 1984

Kadett D GTE 1983


Modellentwicklung während der Bauzeit


Die Pressestimmen, die in dem neuen Kadett einen ebenbürtigen oder sogar überlegenen Mitbewerber zu dem bereits seit 1974 produzierten VW Golf sahen, sollten recht behalten. Innerhalb kürzester Zeit avancierte „Der jüngste von Opel“ zum zweithäufigsten verkauften Auto in Deutschland. Insbesondere die Version mit dem 1,3 N-Liter erfreute sich reger Nachfrage. Die begrenzte Produktionskapazität für dieses Triebwerk im Motorenwerk Kaiserslautern führte dazu, dass man bereits im April 1980 den bereits im Vorgänger bewährten 1,2-S OHV-Motor wieder ins Programm holt. Er leistet ebenfalls 44 kW (60 PS) ist aber, im Gegensatz zu dem 1,2-N-Motor, mit 9:1 höher verdichtet und benötigt daher Superbenzin. Ab April 1981 sind die 1,3 N und 1,3 S Motoren wahlweise mit einem 3-Gang Automatikgetriebe lieferbar. Um dem Kundenwunsch nach mehr Leistung gerecht zu werden wird ab September 1981 der neue 1,6-Liter OHC Motor eingeführt. Er basiert konzeptionell auf den 1,3-OHC-Motoren hat aber einen größeren Motorblock, der dadurch Potenzial für weitere Leistungssteigerung hat. Er leistet 66 kW (90 PS) und die Gemischaufbereitung erfolgt ebenfalls mit einem Varajet 2 Vergaser. Nachdem jahrelang Dieselmotoren Fahrzeugen der Mittelklasse vorbehalten waren, führt im April 1982 nun auch Opel den 1,6 D in der Kompaktklasse ein. Nicht zuletzt auch deswegen, weil VW immer mehr Golf mit Selbstzünder verkauft. Der Motor ist eine Opel eigene Konstruktion und baut auf dem 1,6-OHC-Motor auf. Er leistet 40 kW (54 PS)  und hat als Besonderheit einen hydraulischen Ventilspielausgleich.


Kadett J - dahinter der SR des Autors

Haselbrauner 1,3 S „Berlina“ als
Caravan von Eckhart Bartels *100

Opel StudieTech1 auf
Kadett D Basis

Im August 1982 wird der 1,2 N OHV Motor aus dem Programm  genommen. Dafür ist nun ein 1,2 OHC-Motor lieferbar. Dieses 40 kW (54 PS) starke Triebwerk ist zunächst  nur dem Kadett J vorbehalten.
Ab August 1982 ist ebenfalls wahlweise ein 5-Gang Getriebe für die 1,3- und 1,6-Liter Motoren lieferbar.

Sondermodelle und Spezialfahrzeuge

Kadett GTE
Ab April 1983 stand endlich der lang erwartete Rivale des Golf GTI in den Verkaufsräumen. Den 1,6-Liter OHC  Motor hatte man auf 1796 cm3 aufgebohrt und ihm eine Bosch LE-Jetronic Einspritzanlage verpasst. Damit leistet das Triebwerk beachtliche 85 kw (115 PS) und katapultierte den Kadett in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wurde offiziell mit 187 km/h angegeben. Wie auch der Kadett SR konnte er serienmäßigmit 14 Zoll Leichtmetallfelgen und einem rundum Karosserie-Kit (Frontspoiler, Kotflügelverbreiterungen, Schwellerleisten und Heckspoiler unterhalb der Stoßstange) aufwarten.

Kadett J
Im August 1982 wird dann der Kadett J eingeführt. Er soll junge Käuferschichten ansprechen, die für wenig
Geld möglichst viel an Ausstattung haben möchten. Auf optischen Schnickschnack wird weitestgehend verzichtet. Der Kadett J kommt nur mit einem Schriftzug auf den Kotflügeln und farblich abgesetzten Zierstreifen an den Schwellern daher. Sonst entspricht er optisch, innen wie außen, dem Kadett in der Standardausführung. Dafür bietet er aber schon viele Extras wie ein Radio, Halogen- Rechteckscheinwerfer, Verbundglas-Frontscheibe und Bereifung der Dimension 175/70 R13 auf Sportstahlfelgen. Im Innenraum zählen das Lenkrad der Luxusversion, abblendbarer Innenspiegel, Kartentaschen an den Türen und Beleuchtung für Handschuhfach, Motor- und Kofferraum zu der serienmäßigen Ausstattung.
Anfangs ist der Kadett J nur als drei- und fünftürige Limousine zu haben. Der neue 1,2-S OHC Motor mit 40 kW (54 PS), der in Opels Motorenwerk in Aspern bei Wien produziert wird, ist ausschließlich im Kadett J erhältlich. Die beiden 1,3-OHC Motoren sind gegen Aufpreis lieferbar. Der dreitürige Kadett J kostet 13250 DM, was lediglich einen Aufpreis von 500 DM gegenüber dem Standard-Kadett mit dem 1,2 S-OHV  Motor bedeutete. Im Oktober 1982 wurde der Einstandspreis auf 12895 DM gesenkt. Dadurch wurden weitere Kaufanreize für den Kadett J geschaffen. Nun waren auch der 1,2-S OHV Motor und der 1,6-S OHC Motor für den Kadett J vorgesehen. Ab November 1983 konnte man den Kadett J auch als drei- und fünftürigen Caravan und mit dem 1,6 Liter Dieselmotor haben.

Kadett GLS
Im Oktober 1983 steht der Kadett GLS in den Verkaufsräumen der Opel Händler. Er soll eine preiswerte Alternative für Käufer darstellen, denen der Kadett J zu wenig Komfort und Luxus bietet. Im Innenraum entspricht der Kadett GLS im Wesentlichen der Berlina-Ausstattung. Von außen verzichtet er aber auf die Chromeinfassung rund um die Scheiben. Serienmäßig wird er mit Stahlfelgen in 14-Zoll Dimension ausgeliefert.

Kadett Pirsch
Speziell für die Zielgruppe der Land- und Forstwirtschaft wird im Januar 1982 der Kadett Pirsch ins Programm genommen. Basis ist der drei- oder fünf-türige Kadett Caravan in der Grundausstattung. Es werden lediglich die 1,2-S OHV Motor und 1,3-N und 1,3-S OHC Motoren mit dem 4-Gang Schaltgetriebe angeboten. Für den speziellen Einsatz, der eine gewisse Geländetauglichkeit und cRobustheit erforderlich macht, kann er mit Ausstattungsmerkmalen aufwarten, die bei den übrigen Kadett-Modellen nicht lieferbar sind. Um die die notwendige Bodenfreiheit für den Einsatz im Gelände zu erreichen, wird extra für diese Version ein gekürztes Frontblech, gekürzte Kotflügel und ein Unterfahrschutz zum Schutz von Ölwanne und Getriebe eingebaut. Ein Sperrdifferenzial, eine verstärkte Federung, Lenkungsdämpfer und serienmäßige Allwetterreifen sollen ihn für die speziellen Einsatzbereiche abseits befestigter Straßen fit machen. Im Innenraum wartet ab Werk mit praktischem Zubehör wie Sicherheitsnetz im Laderaum, Gummimatte für den Kofferraumboden und robuste Kunstleder-Sitzbezüge auf.

Kadett Corsa
Im Herbst 1981 bot Opel ein exklusives Sondermodell, den Opel Kadett Corsa, an. Er war auf 5000 Exemplare limitiert und sollte wohl ein erster Testballon für den Namen „Corsa“ sein, der als erstes Modell unterhalb des Kadett im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollte. Er war für Kunden gedacht, die etwas Besonderes haben wollten und sollte sich daher schon optisch von den anderen Kadett-Modellen absetzen. Aus diesem Grund war er nur in besonderen Farben lieferbar. Anfangs in den Lackierungen Schwarz und Haselbraun, später auch in Mokkabraun, Stratosblau und Royalrot. Dazu kamen goldene fünffach Zierstreifen in Höhe der Türgriffe, ein goldenes Opel-Zeichen im schwarzen Kühlergrill, goldene Zierstreifen in den Stoßstangen und ein goldener „Corsa“- Schriftzug am Heck. Abgerundet wurde dies optisch durch spezielle Alufelgen, die von Kadett SR bekannt waren, aber ebenfalls goldfarbig abgesetzt waren und deren Oberflächen hochglanzpoliert waren. Weitere exklusive Extras finden sich dann im Innenraum. Angefangen von 3-Speichen Sportlenkrad, abblendbaren Innenspiegel, von innen verstellbare Außenspiegel, Ablagefächer in den Türen über Quarzuhr und Zusatzinstrumenten (Drehzahlmesser, Econometer, Voltmeter) bis hin zum Zigarettenanzünder und der Beleuchtung für Handschuhfach, Motor- und Gepäckraum ließ der Kadett Corsa kaum Wünsche übrig.

Kadett Lieferwagen
Da in einigen Exportmärkten Fahrzeuge ohne Seitenscheiben steuerlich begünstigt waren, wurde der dreitürige Kadett Caravan ab Herbst 1983 in einer Lieferwagenversion angeboten.

Kadett D Lieferwagen


Kadett Bieber Cabrio
Die Firma Bieber in Borken hatte sich spezialisiert auf den Umbau von Limousinen in Cabrios. So bot sie auch einen Cabrio-Umbau auf Basis des Kadett D an.

Kadett Behindertencaravan
Die neuartige Konzeption des Kadett erlaubte den Umbau zu einem Sonderfahrzeug für den Transport von Rollstuhlfahrern. Bei der Firma Bruns in Apen bei Oldenburg wurden serienmäßige Kadett Caravan aufwendig umgebaut. Sie erhielten einen neuen Dachaufbau bestehend aus einer Stahlkonstruktion mit einer verschweißten Blechhaut. Darüber hinaus wurde der hintere Fahrzeugboden modifiziert, sodass über eine klappbare Rampe ein Rollstuhl barrierefrei in das Fahrzeug geschoben werden konnte. Über eine spezielle Hydraulik, genannt Hubmatik, konnte das Fahrzeug hinten abgesenkt werden. Das machte den Einsatz einer speziellen Hinterachskonstruktion erforderlich. Der Benzintank, der bei diesem Konzeptv nicht mehr unter dem Fahrzeugbodenvverbleiben konnte, wanderte dafür hinter den Fahrersitz.

Kadett für die Post in Schweden
Die Karosseriefabrik Voll in Würzburg, die auch später den Hammond & Thiede Cabrio-Umbau des Ascona C fertigen sollte, baute eigens für die schwedische Post rechtsgelenkte Kadett Caravan für den Postzustellbetrieb um. Bei den Fahrzeugen wurde das Dach erhöht und auf der rechten Seite eine Schiebetürkonstruktion integriert. Die ermöglichte es dem schwedischen Postboten, ohne das Fahrzeug zu verlassen, die Post an den meist an der Straße gelegen Briefkästen zuzustellen.


Kadett als Notarztwagen

Kadett D 1.6 D Caravan Taxi

Kadett Kommunal

Der Autor dieses Artikels – mit hennarotem ´82er
1,3 N Luxus, seit EZ in Familienbesitz


Insgesamt verließen nach fünf Jahren Bauzeit 2 056 771 Kadett D und Vauxhall Astra Mk1 die Fließbänder in Bochum, Antwerpen und Ellesmere Port. Im September 1984 stand dann der Nachfolger, der Kadett E in den Schauräumen der Händler. Opel wollte sich nicht auf den mit dem Kadett erzielten Lorbeeren ausruhen und stellte mit dem Kadett E eine konsequente Weiterentwicklung auf die Beine. Besonderes
Augenmerk richtete man auf die Verbesserung der Aerodynamik, während das Fahrwerk nur im Detail optimiert werden musste. Und so setzte sich die Erfolgsgeschichte des frontgetriebenen Opel fort.


Text: Andreas Vollmer *2779
Bilder: Andreas Vollmer *2779, Eckhart Bartels *100, Opel Automobile GmbH, AOIG Archiv


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Bochum jetzt ohne Opel Insignien

Bald sind fünf Jahre ins Land gezogen, seitdem der Opel Standort Bochum seine Bedeutung im alten Konzern verloren hat. Jetzt im Herbst 2019 war vom Werk I in Langendreer nichts mehr zu sehen, die Verwaltung bereits umgebaut und nur die Überreste des alten Presswerks standen scheinbar unantastbar im Osten des 70 Hektar großen Areals. Doch auch dieser Stahlkoloss wurde jetzt mit kräftigen Maschinen zerkleinert und seine Bestandteile für eine nützliche Verwertung im Schmelzofen zubereitet.

Keine zehn Tage hat es gedauert, um die mehr als 200 Meter lange Halle mit einer Fläche von etwa 85.000 Quadratmetern abzureißen und erstmals nach mehr als 50 Jahren wieder den Blick freizugeben von der Dannenbaumstraße bis nach Querenburg. Dazu hat auch die Kraft eines 350 Tonnen schweren Abrissbaggers beigetragen, der die alten Stahlträger der riesigen Halle des einstigen Presswerks wie ein Eierschneider zerlegen konnte. Damit endete die vierte und letzte Stufe des Rückbaus des 1962 erstellten „neuen Opel Werks“. Je nach Einstellung muss man diese Entwicklung bedauern oder eben auch sachlich als Unausweichlich beurteilen. Die Antwort auf diese Frage hat viele Facetten.

Im Opel Jahrbuch 2020 nähert sich der Sozialwissenschaftler Dr. Frank Thieme mit hoher Affinität für Opel einer vielschichtigen Antwort. Zuvor wendet er sich den Fragen zu, welche Stellung das Werk im Konzern einnahm und welche Rolle Opel Bochum bei den vielen Mitarbeitern und Zulieferern spielte, bei ihren Familien und wie bei dem Rest der Bevölkerung im Umfeld der alten Ruhrpott-Metropole? Ganz sicher gab es Überkapazitäten im Automobilbau – doch an anderer Stelle wurden auch neue Werke erstellt. Musste es o kommen? Unsere Empfehlung: Diesen Beitrag im Jahrbuch lesen, Thieme arbeitet an der Ruhr-Universität und begleitet die Alt-Opel IG mit seinem Oly-51 bereits seit 1972. Wer kann das Thema besser beurteilen?

Text und Bilder: Eckhart Bartels *100


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Opel überflügelt Wettbewerb

TRIBUTE TO ADAM – ANTWERP CONCOURS

120 Jahre Opel waren ein guter Grund für die Organisation von "Antwerp Concours", die Marke bei ihrer jährlichen Veranstaltung rund um das Schloss von Wijnegem ins Rampenlicht zu rücken. Jedes Jahr laden werden rund 80 Autos eingeladen, die rund um das Schloss zu einem Wettbewerb in verschiedenen Klassen antreten können.

Am 8. September war es die 15. Ausgabe und es wurden viele Jubiläen gefeiert. 120 Jahre Opel, 120 Jahre Fiat, 110 Jahre Bugatti, 50 Jahre VW Porsche 914 und 70 Jahre Jabbeke Landspeed Records (Jaguar).

Und da standen wir mit unseren Opel-Autos unter all den exklusiven Autos. Eine eigene Opel-Kategorie, die "Tribute to Adam" hieß und aus 9 Autos bestand.

Der älteste Opel der Partei war unser Opel Motorwagen 8/22 PS aus dem Jahr 1914, der ursprünglich in der Schweiz ausgeliefert wurde. Darüber hinaus fand der Opel Kapitän aus dem Jahr 1939 in völlig originalem Zustand den heutigen Besitzer in Oslo. Der wunderschön restaurierte belgische Opel Olympia von 1952 war der Dritte in der Reihe. Das originale französische Opel Rekord P2 Coupé von 1962 schloss die Reihe der "originalen" Opel-Autos.



Es gab auch zwei sportliche Opel GT, die auf der Burg zu glänzten. Zum einen der Opel GT Conrero mit einer reichen Geschichte. Es handelt sich um einen der 4 GTs, die zu seinerzeit in verschiedenen Rennen eingesetzt wurden. Neben dem Conrero war der Opel GT Irmscher das einzige Auto, das schon vorher (2015) im Wettbewerb stand.

Der Opel Kadett A Italsuisse Frua Spider von 1964 war der nächste in der Reihe. Dieses Auto wurde komplett restauriert. Darüber hinaus wurde der sportliche Opel Manta TE 2800 von Vic Heylen aus Belgien gezeigt. Und zuletzt die Bitter SC Limousine aus dem Jahr 1984, eines der fünf jemals gebauten Exemplare.

Am späten Vormittag machte die professionelle Fachjury ihre Runden auf dem Gelände. Zwei Jurymitglieder wurden beauftragt, sich die Opel genauer anzuschauen und unter Berücksichtigung der verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Kleidung der Eigentümer, ein Urteil zu fällen.

Kurz nach Mittag gab es die Parade und Präsentation der Autos vor dem Balkon des Schlosses. Der Veranstalter stellte sich als wandelndes Lexikon heraus. Alle Autos wurden von ihm präsentiert und er interviewte die verschiedenen Besitzer für die Öffentlichkeit.

Und dann kam das Warten… die 9-köpfige Jury musste sich beraten lassen und entscheiden, welches Auto, in welcher Kategorie einen Preis erhalten würde.

In der Kategorie „Tribute to Adam“ waren wir die ersten in den Preisen mit unserer Opel-Motorwagen 8/22 PS von 1914. Eine echte Ehre! Eine Flasche Champagner mit einzigartigem Etikett und ein Blumenstrauß wurden überreicht.

"Best Preserved Car" war der schöne Opel Kapitän aus dem Jahr 1939. Damit wurde der zweite Opel ausgezeichnet und die Freude im Opel-Lager war groß. Dieser Kapitän hatte bereits im vergangenen Jahr auf der Messe in Maastricht den gleichen Preis gewonnen.

Und als ob das noch nicht genug war, erhielt die Bitter SC Limousine den Preis "Special Mention of the jury" - der dritte Opel, der einen Preis bei diesem exklusiven Wettbewerb gewann.























Nun fehlte nur noch ein Preis: der Titel "Best of Show". Die Freude war noch großer, als über die Lautsprecher zu hören war, dass dieser Preis an den Opel Kadett A Italsuisse Frua Spider ging.

4 Opel-Preise. Die Bugatti-, Porsche- und Jaguarbesitzer durften nur zuschauen ...

„Look at Opel now!“.



Text: Bart Buts *2307

Fotos: Ben de Wilde *1949

 

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