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Veterama - Der Schraubermarkt

  

 VETERAMA Mannheim 2012 – TOP

   
     
Die neue Einfahrregelung für VETERAMA Anbieter über den Großparkplatz P 20 wurde unterschiedlich und kontrovers beurteilt.

Wer sich die entsprechenden Mitteilungen der Meldebestätigungen durchgelesen hatte, war da klar im Vorteile. Hier hatten wir alle Anbieter mit den nötigen Informationen versorgt. Wenn allerdings einzelne Individualisten die vorgesehenen Fahrtspuren umgehen und neue Spuren durch entfernen der Markierungen eröffnen, dann kann auch die gründlichste Planung nicht zum Erfolg führen. Leider.

Wir werden die diesjährige Situation mit den Behörden besprechen und nach geeigneten Lösungen suchen, denn auch wir möchten natürlich, dass unsere VETERAMA Anbieter möglichst stressfrei an Ihren Platz kommen.
Am Freitag, kaum waren die meisten Anbieter mit Ihren Waren am zugeteilten Stand, stürmten auch schon tausende VETERAMA Insider Besucher an. Das übliche gekrame und gefeilsche wurde eingeleutet und durch die enorm hohen Besucherzahlen waren viele

Händler hier für die Einfahrtsituation auch wieder besänftigt.

Bei strahlendem Sonnenschein am Samstag wurde ein neuer Besucher-Rekord erreicht. Dieser sorgte bei allen Anbietern / Händlern zu tollen Umsätzen und einige Händler bauten ab weil sie „ausverkauft“ waren.

Ein beeindruckendes Hinweisschild an einem Stand drückte auch deutlich aus, was man eigentlich auf Europas größten Oldtimer Markt

übertragen könnte: „Wir haben alles was Sie brauchen. Was wir nicht haben, brauchen Sie auch nicht“.

Ein anderer Witzbold bot sogar einen ganz besonderen Service für Damen an seinem Stand an: „Brustvergrößerung durch Handauflegen“.

Ein wenig kurios, aber definitiv einzigartig, so kann man die VETERAMA Stimmung beschreiben.

Aber nicht nur die Palette der Dienstleistungen ist inzwischen beeindruckend gewachsen. Die VETERAMA-Akademie (in Zusammenarbeit mit 

der Fahrzeugakademie Schweinfurt) zeigte eindrucksvoll wie man´s macht. Verzinken mit Weichlot, Blechbearbeitung mit der Rollmaschine oder mit dem guten alten Kugelhammer auf dem Ledersack. Der Stand auf Feld 1 war jedenfalls stets dicht umlagert. Und manch einer wird sicher in der heimischen Werkstatt mit neuen Erkenntnissen an die Arbeit gehen.

Die Clubs in der Halle hatten wieder interessante Inszenierungen an ihren Ständen aufgebaut. Am Stand des Verbandes der Deutschen Museen für Auto- Motor und Technik stand die seltene Version der BMW Isetta Cabriolet die eigentlich nur für den amerikanischen Markt produziert wurde. Der ASC hatte ein wunderschön restauriertes Borgward Isabella Coupé aufgefahren und bei Adler gab es ein Trumpf Cabriolet zu sehen. Der VETERAMA Marktplatz für Komplettfahrzeuge war noch nie so voll gewesen. Traditionell wardie Marke Mercedes Benz besonders häufig vertreten. Aber auch Porsche, BMW und viele weitere Marken. Allerdings waren die meisten Youngtimer oder Klassiker. Wer schon jetzt einen SL W 129 an Land ziehen wollte, der hatte gute Gelegenheiten zwischen 7.500 Euro und 14.000 Euro lagen hier die Preise. Erstaunlicherweise waren in diesem Jahr auch einige Vorkriegsfahrzeuge im Angebot. Zum Teil sogar restauriert und fahrbereit, oder als Restaurierungsobjekt auf dem Transportanhänger, der manchmal gleich mit angeboten wurde.

Bei den Ersatzteilständen sah man erstaunlich viel Messing aus der Frühzeit des Automobils. Hier dominieren natürlich die Anbieter aus Frankreich, die inzwischen fast schon eine kleine Kolonie auf dem Freigelände 1 bilden.

Es gab wieder viele Glücksmomente. So fand ein Sammler aus Schweden eine komplette Lenkung mit Lenkrad und Verstellhebeln für einen 10/30 PS Benz die er schon lange suchte. Ein Vitrinen-Sammler strahlte als er einen 1:5 entdeckte, der einst in feinster Handarbeit als Geschenk für einen Mercedes Benz Vorstand gefertigt worden sein soll. Eine alte fußbetriebende Schleifmaschine die sicher im vorletzten Jahrhundert im Dienste stand, wird ihren neuen Platz im Automuseum Dr. Carl Benz finden. Es gäbe sicher noch viele Geschichten zu erzählen. Von glücklichen Menschen und glänzenden Augen wenn sie ihre ihre Veterama Suchliste abhaken können. Wenn sie dann noch Sachen finden, die sie eigentlich gar nicht gesucht haben, kann auch das zu einem besonderen Erfolgserlebnis werden. Sicher werden sie bald eine neue Suchliste für ihr Hobby zusammenstellen, denn meistens fehlt ja dann beim Schrauben in den Wintermonaten dann wieder so Einiges. Deshalb merken Sie sich jetzt schon die neuen Termine für das Jahr 2013 vor.

 

 

 

 
Jetzt neu im Frühjahr:
VETERMAMA auf dem Hockenheimring vom
15. – 17. März 2013
 
Im Herbst:
VETERAMA Mannheim vom
11. – 13. Oktober 2013

 

 

Frühlingserwachen in Ludwigshafen

 

April April. ..der macht was er will.
Aussteller und Besucher konnten am VETERAMA Auto + Motorrad Wochenende (13. bis 15. April 2012) bei nahezu idealem Wetter VETERAMA erleben. Am Zweiradwochenende (20. bis 22. April) nahm das typische Aprilwetter

Einzug. 

Am ersten Wochenende präsentierte sich die Show Arena mit einer schönen Auswahl, wie zum Beispiel ein Mercedes Benz SSK ,Ferrari GTO in klassischem rot oder ein Porsche 914. Wer zurück in die Zukunft wollte, hätte nur in den
DeLorean einsteigen müssen, ein Bond Bug
700E war der absolute Menschenmagnet.
Der Marktplatz bot eine vielfältige Auswahl an Einstiegsfahrzeugen zu erschwinglichen Preisen. Die vielen Ersatzteilstände hatten das volle Programm, um sich für das Frühjahr
     
einzudecken. Die Komplettfahrzeuge, sowie rare Teile wechselten schon bald ihren Besitzer, was dafür spricht, dass VETERAMA es jedes Jahr erneut schafft, die richtigen Menschen zusammen zu bringen. Hiervon profitieren unsere Aussteller und auch die Besucher sind nach einem VETERAMA Besuch durchaus zufrieden.

Besonderes Glück hatte jener Oldtimerfreund, der für seinen Peugeot aus dem Jahr 1903 den originalen Messing-Vergaser für 70 Euro erstehen konnte.

Auf der Zweirad VETERAMA am zweiten 
Wochenende fiel besonders die große Auswahl an Frühzeitmaschinen mit Keilriemen auf. So bot zum Beispiel ein Händler zwei Motorräder aus den frühen 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts an. Das Besondere daran war, das es ein Pärchen als Damen- und Herren Modell war. 3500,- Euro sollten hier die Verhandlungsbasis für die beiden Maschinen sein, die ebenfalls aus der Peugeot Manufaktur stammten.

 Aber auch für Einsteiger wurden so ziemlich

alles geboten was sich in den 70er, 80iger

und 90iger Jahren auf unseren Straßen auf
2 Rädern bewegt. Unter den Motorrollern war schon fast eine „Vespamanie“ ausgebrochen. So viele Bienen waren noch nie aufgefahren.

Für Custom Freunde gab es eine Sonderaus-
stellung die schon fast „Chromosexuell“ anmutete. 

Somit konnten wir wieder einmal zwei ereignisreiche Wochenenden, an denen viel gehandelt, gekauft, getauscht und vor allem miteinander kommuniziert wurde, verbuchen.

 

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