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Solitude Revival 2013 vom 19.07. bis 21.07.

Olympia von Michael Gramann 

Eva M. Booz, Steinmetz GT 1900 von 1973

Motoclub 500 im Fahrerlager

         

Kurve hinter dem Glemseck,
Christofer Schneider
(Startnummer 10)
vor Oliver Steinmetz
(Startnummer 34)

 

 

 

 

 

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Am Freitagabend radelte ich schon mal zur ehemaligen Solituderennstrecke hoch, um zu sehen, was mich als Streckenposten am nächsten Tag erwarten würde.

Auszug aus dem Grußwort des ersten Vorsitzenden von Solitude Revival, Horst Belling: „Bis 1965 galt die Rennstrecke „Solitudering“ als aktive Kultstätte für Motorsportliebhaber aus aller Welt. Im Charakter nur zu vergleichen mit der legendären Nordschleife des Nürburgrings. …die Solitude besteht [heute] noch weitgehend im Urzustand, mit kulturhistorisch wertvollen Gebäuden und Anlagen, wie dem Zeitnahmeturm, Teilen der Boxenanlagen, der Boxengasse und dem Fahrerlagerareal“.

Im Fahrerlager sah ich schon sechs Opel stehen, drei Commodore A und drei Opel GT. Etwas weiter entfernt im Motorradfahrerlager noch eine Opel Motoclub Supersport 500, Baujahr 1929, die Wolfgang Fetsch aus Rüsselsheim mitgebracht hatte. Im Campingbereich herrschte tolle Stimmung,
weil viele Teilnehmer stilgerecht mit historischen Renntransportern bzw. Wohnmobilen angereist waren. Den Abschluss des Abends bildete der Auftritt der Rocket Rats, die fetzigen Rock´n´Roll spielten. Da am Samstagmorgen um 5 Uhr der Wecker klingelte, radelte ich noch bei Tageslicht heimwärts. Am Samstag sah ich sie dann alle zügig bei mir vorbeifahren. Mein Posten war kurz vor der Dreispitzkurve, dahinter wurde es zweispurig und es gab interessante und vor allem laute Beschleunigungs- und Überholmanöver. In Gruppe A (GT und Touring) waren dabei: Dr. Oliver Steinmetz mit Steinmetz-Commodore A GSE, Eva M. Booz mit Steinmetz GT 1900, Christofer Schneider mit Steinmetz GT 2000 Gr. 4, Marco Wolf mit Steinmetz Commodore GSE und Gerhard Sum mit neu aufgebautem Irmscher Commodore mit originalem Irmscher-Motor. Der GT 2000 Gr. 4 gehört dem Schweizer Engelbert Möll, der bereits in den 60er Jahren auf dieser Rennstrecke als Abarth-Werksfahrer unterwegs war. Andreas Neuberger startete mit seinem Irmscher GT in Gruppe S. Bei den Motorrädern startete Wolfgang Fetsch mit seiner Motoclub in

 

Gruppe E (Moto GP). Am Samstag ließ er es noch geruhsam angehen, später erfuhr ich von ihm, dass dies die erste längere Fahrt nach der Wiederinbetriebnahme war. Am Sonntag ging es dann auch richtig zur Sache. Diese Motoclub ist eine der ganz wenigen unrestaurierten Maschinen und trägt noch den Originallack, nur die Technik wurde zum Teil überarbeitet. Die rote Bahnrennmaschine von 1922 war nur als Aussteller dabei, ist aber theoretisch auch fahrbereit. Wobei hier der Aufwand sehr hoch (Methanol statt Benzin usw.) und die Technik extrem empfindlich ist.

Zwischen den Rennrunden gab es auch dieses Jahr wieder den Oldtimercorso, an dem sich aus unseren Reihen Michael Gramann mit dem Olympia Rekord 1953 und Sabine Lauxmann mit dem Diplomat A Coupé beteiligten. Abends um 18 Uhr war Rennschluss und die Band vom Vorabend spielte wieder.

Am Sonntag war ich mit dem Foto bewaffnet im Fahrerlager und an der Kurve nach dem Glemseck. Im Wald saßen überall Zuschauer, genau wie es mein Vater immer von früher erzählt. Allerdings sind die früher mitten in der Nacht zu Fuß zur Solitude gelaufen, um morgens einen guten und kostenlosen Platz zu ergattern.

so ein Rennwochenende kann man kaum mit Worten beschreiben. Als Streckenposten direkt neben den vorbeidonnernden Autos zu stehen, Reifenabrieb und verschiedenste Spritarten zu riechen, die teilweise immense Beschleunigung nach der Kurve zu sehen, das ist einfach super. Wahnsinnig laut war es immer, wenn 20 – 30 Motorräder wie ein Hornissenschwarm an einem vorbeikreischen und nach der Kurve bis in den fünfstelligen Bereich drehen. Die haben sich nichts geschenkt.

Wer die Möglichkeit hat, kann sich überlegen, als Helfer für 2015 mitzumachen, wenn es hoffentlich eine Wiederauflage dieser einzigartigen Veranstaltung gibt. Und so viel wie die Streckenposten und die anderen Helfer sieht kein (zahlender) Zuschauer!

 

  Bernd Gartner *1558

 

 

Besucherrekord beim 13. Klassikertreffen an den Opelvillen 

Opel-Chef Neumann fährt mit der Familie im 8/25 PS Cabriolet von 1928 beim 13. Klassikertreffen an den Opelvillen vor

Tourenwagenlegende und ehemaliger
Le-Mans-Sieger Jockel Winkelhock beim
13. Klassikertreffen im Gespräch mit dem Moderator Detlef Krehl.

 

Besucherrekord beim 13. Klassikertreffen an den Opelvillen

         

Ein Hauch von Villa d‘Este oder Pebble Beach – jenen berühmten Oldtimertreffen am
Comer See und in Kalifornien – lag über dem Mainufer. Das Klassikertreffen an den historischen Opelvillen ist auf dem besten Wege ebenfalls ein solcher Saisonhöhepunkt zu werden. Dafür sorgten rund 25.000 begeisterte Zuschauer, über 2300 wunderschöne Oldtimer aller Marken und eine besonders entspannte Atmosphäre, in der sich Gastgeber und Gäste ganz nah kamen.

So konnten die Besucher am heutigen Sonntag mit Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Opel-Chef Karl-Thomas Neumann ein Schwätzchen halten oder wenigstens den launigen Begrüßungsreden beider lauschen. Der Vorstandsvorsitzende war eigenhändig mit dem Opel 8/25 PS Spitzkühler aus dem Jahr 1920 angereist. Nur ein Schmuckstück aus der Sammlung von Opel-Classic. Ihm zur Seite standen neun offene Oldies – eine Zeitreise durch die Geschichte der Opel-Cabrios. Eindeutiger Publikumsliebling des
13. Klassikertreffens war der wunderschöne Opel Moonlight-Roadster aus dem Jahr 1933.

 

Dicht gefolgt vom brandneuen Opel Cascada – dem Klassiker von morgen.

Mit einem anderen Leckerbissen fuhr Tourenwagenlegende, Le-Mans-Sieger und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock vor. Die so genannte „Schwarze Witwe“ – ein Opel Gruppe 5 Spezialtourenwagen auf Basis eines Rekord C aus dem Jahr 1968! Das authentisch neu aufgebaute Fahrzeug war schon akustisch allen anderen historischen Fahrzeugen überlegen und führte daher zu einem wahren Menschenauflauf. Die „Schwarze Witwe“ wurde 1967 als Geheimprojekt von einigen motorsportbegeisterten Opel-Mitarbeitern gebaut und erreichte 1968 beim internationalen Saisonfinale der Gruppe 5 in Hockenheim die schnellste Zeit, was sie zur Legende machte.
Doch es gab noch mehr zu bestaunen: 13 Opel-Designer kamen mit ihren eigenen Oldtimern und ließen sich anschließend bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Vor Ort präsentierten die Künstler, wie heutzutage ein Autodesign entworfen wird. Die Zuschauer konnten die Computer-Entwürfe auf einem

 

großen Plasmabildschirm live verfolgen.

Das Thema Zuverlässigkeit demonstrierte Opel mit der Ausstellung zweier Kombinationskraftwagen, die neben dem historischen Opel Feuerwehrmannschafts-
wagen –, der zentralen Informationsstelle der Veranstaltung – geparkt waren: Zum einen der legendäre Opel Schnelllieferwagen von 1953 („Opel der Zuverlässige“) und zum anderen der fehlerfreie Opel Astra Sports Tourer aus dem 100.000-Kilometer-Dauertest der Fachzeitschrift auto motor und sport.

Von Moonlight-Roadster bis Cascada, von Olympia Rekord bis Astra Sports Tourer – beim 13. Klassikertreffen sind Opel-Fans ganz besonders auf ihre Kosten gekommen.

 

 

 

 

            Uwe Mertin/ Opel Classic

 

 

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Volltreffer: Rollendes Museum in Wiesbaden 

13. Kurze Nacht“ der Galerien und Museen in Wiesbaden – und wir waren mittendrin statt nur dabei. Die Anregung kam von Hans Ekkehard Weber, der als Experte und Organisator einen hervorragenden Ruf in der Old- und Youngtimer-Szene genießt. Seine Idee: In dieser Nacht ermöglichen wir Kulturinteressierten eine Zeitreise in historischen Fahrzeugen – das „Rollende Museum Wiesbaden“ als kostenlose Mitfahrgelegenheit. Den Shuttle-Service der besonderen Art statteten wir gerne mit insgesamt 16 Modellen aus. Unser Prunkstück war der zweimillionste und deshalb vergoldete Kapitän, Baujahr 1955.
Das „Rollende Museum“ erwies sich als Volltreffer. Der Tenor der Rückmeldungen war so positiv, dass prompt die Entscheidung zu einer Fortsetzung der Initiative am 29. März 2014 fiel. Unseren Auftritt am 13. April 2013 hat ein Blog-Leser aufmerksam verfolgt. Seine „Kurze Nacht“-Impressionen stellen wir hier gerne vor:
 

Die „Kurze Nacht der Galerien + Museen“ haben Auto-Narren wie ich kurzerhand zur Langen Nacht des Kulturguts Automobil umfunktioniert. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, mit dem 8/25 PS „Spitzkühler“ von 1920 oder im Original-Rekord von Sepp Herberger durch die Stadt zu kutschieren und dabei den frohgelaunten Passanten huldvoll zuzuwinken? Na also.

Danke den Organisatoren für diesen Freifahrtschein zu tollen Erlebnissen und Begegnungen. Beispiel: Die sechs Damen gesetzteren Alters haben sich eigentlich schon

damit abgefunden, die nächste Haltestelle

getrennt anzufahren  – die meisten Pkw-Oldies bieten halt nur Platz für maximal drei Passagiere. Umso größer die Freude, als der Opel Blitz-Panoramabus anrollt. So gelangt die rüstige Bridge-Runde doch noch „am Stück“ und absolut standesgemäß zur Staatskanzlei. Beispiel 2: Ein Rolls-Royce Phantom VI schwebt

 

heran. Der Chauffeur, ganz Gentleman, hält den Schlag für die nächsten Fahrgäste auf. Jedoch – noch ehe der Mittvierziger den Pracht-Fond betritt, macht er auf dem Absatz kehrt. „Entschuldigung, aber mit dem Admiral hat mich mein Opa immer zum Fußballtraining gebracht“, höre ich noch, bevor er mit seiner verdutzten Gattin im Gefolge die eben eingetroffene Oberklasse-Limousine mit dem Blitz ansteuert – Rolls vs. Opel 0:1.

Einen hab ich noch: Steht ein Manta vor der Uni – jaja, kürzester Manta-Witz, hat schon sooo einen Bart… Aber kennen Sie den? Steht ein Manta vor dem Museum. Kein Witz, ich kann es bezeugen. Den obligatorischen Fuchsschwanz präsentierte der Besitzer auf der Hutablage.

 

Wolfgang Scholz *3090

Manager Opel Classic Technik

 

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Aus dem Goldenen Zeitalter –
Kapitän ´54 von 1955  

Blitz-Bus, Teilnehmern an der Mitgliederversammlung bestens bekannt

Nachtschicht im Rekord C

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