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40 Jahre Automuseum von Fritz B. Busch - 1973 -2013 

Spinner nannten sie ihn, sogar aus der Fachwelt kamen abwertende Kommentare wie: Das interessiert doch niemanden.

Die Rede ist von Fritz B. Busch und seinem Automuseum in Wolfegg, das er im Frühjahr

1973 in einem historischen Gebäude zu Füßen des Wolfegger Schlosses eröffnete. Die

Bezeichnung Oldtimer wurde auf Fahrzeuge dieser Art noch nicht angewendet, und unter

den Ersten, die sich in die lange Schlange vor der Museumskasse einreihten, waren

Schrotthändler, die gutes Geld pro Tonne boten. Und damit lagen sie mit ihrer Einschätzung der Fahrzeuge durchaus im Zeitgeist.

  

In West Deutschland gab es zu jener Zeit kaum ein Dutzend ernstzunehmender

Automuseen, die meisten Werksmuseen kamen erst später dazu, und so war Buschs Initiative, eine private Sammlung auf die Beine zu stellen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, durchaus eine Pioniertat. In den nunmehr 40 Jahren hat sich die Ausstellung auf zwei Gebäude mit vier Etagen und insgesamt fast 3.000 qm Fläche erweitert und umfasst an die 200 Exponate. Und dass die Oldtimerszene interessanter ist denn je, das steht heute außer Frage.
Bereits vor dem Tod von Fritz B. Busch im Jahr 2010 hat seine Tochter Anka das Ruder

 

übernommen und führt sein Lebenswerk in seinem Sinne weiter. Offensichtlich erfolgreich, denn das „Erzählmuseum“ zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an.
Seit dem 18. März 2013 ist das Museum wieder täglich geöffnet, in den Wintermonaten nur an Sonntagen.
 

 

Automuseum von Fritz B. Busch

Schlossplatz 1

D-88364 Wolfegg

Telefon (nur sonntags) 07527 – 6294

www.automuseum-busch.de

 

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