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Wir waren heute mit dem Laubfrosch beim Filmdreharbeiten in Weimar.

War ganz nett und hat Spaß gemacht. Durfte den Fluchtwagenfahrer von Sauckel spielen.
 
Der Sendetermin steht auch schon fest, und darf gerne in der Clubzeitschrift veröffentlicht werden.
 

Senderreihe Mitteldeutsche Geschichte: 

 

Sonntag 16.08.2009,  20.15 Uhr auf MDR

 

Anbei ein paar Bilder, die wir während der Filmaufnahmen gemacht haben.

Während der Filmaufnahmen war auch großes Medieninteresse von Radio MDR 1 und MDR-Fernsehen, da diese ebenfalls von der Produktion berichten.

 
Unser Part bei den Filmaufnahmen war, das Fahrzeug zu stellen. Es wurden verschiedene Szenen für Ankunft, Überlandfahrt und Abfahrt bzw. Flucht gedreht.
 

Die Bilder sind Komplettaufnahmen mit allem Außen herum, was im Film natürlich nicht zu sehen ist. Der Film soll ja authentisch Ende der 20iger Jahre sein.

 

Also keine Strommasten, Windräder, Werbetafeln, ... im Hintergrund.

Die Bilder zeigen Fritz Sauckel mit Bormann als Fahrer.

Bzw. Fritz Sauckel in Zivil bei seiner Flucht mit mir als (Flucht-)wagenfahrer.

 

Herzliche Grüße 

Nicole Seemann *2421

 

   Für eine größere Darstellung, bitte die Bilder anklicken!

 

 

 

 

 

 

  Fritz Sauckel – sadistischer Sklaventreiber oder ausführender Bürokrat?

 

 

Neben Fritz Sauckel saß mit Joachim von Ribbentrop nur ein weiterer Angeklagter ohne akademischen Grad auf der Anklagebank bei den Nürnberger Kriegs-

verbrecherprozessen.

Seine neben blendenden Rhetorikern wie Albert Speer deutlich auffallenden mangelnden sprachlichen Fähigkeiten versuchte die Verteidigung zu nutzen, um seine Rolle bei der Überführung von mehr als fünf Millionen „Fremdarbeitern“ herunterzuspielen.

Ohne Erfolg, Sauckel wurde schuldig gesprochen und am 16. Oktober 1946 gehenkt.

Mit 15 Jahren verließ der am 27.10.1894 in Hassfurt geborene Ernst Friedrich Christoph Sauckel das Gymnasium ohne Abschluss und heuerte bei der Marine an.

 

Im Ersten Weltkrieg geriet er in französische Kriegsgefangenschaft, in diese Zeit fällt der Beginn seiner politischen Orientierung.

1923 wurde er NSDAP-Mitglied, stieg rasch auf und wurde 1929 nach dem Wahlsieg in Thüringen Fraktionsvor-

sitzender.

Nach weiteren Stationen leitete er ab 1942 als Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz die Deportation ausländischer Zwangsarbeiter, die in der Landwirtschaft und der (Rüstungs-) Industrie eingesetzt wurden.

 

Der Film von Ernst-Michael Brandt widmet sich der Frage, wie ein Mann aus ärmlichen Verhältnissen und ohne hohen
 

Bildungsgrad zum "größten und grau-

samsten Sklavenhalter seit den ägyptischen Pharaonen" aufsteigen konnte, wie es der US-amerikanische Hauptankläger formuliert hat.

 

Doch was hat der Opel 4 PS damit zu tun? „Mit dem Laubfrosch sind Sauckel und Bormann in Thüringen über Land gefahren, da war Sauckel noch kein Gauleiter, nur Gaugeschäftsführer.

Das war in den Jahren 1927/ 28“, erzählt Herr Tilo Gläßer von der Ottonia Media GmbH, die für den MDR die Sendereihe produziert.
 
Stefan Heins *1662
 

 

 

 

 

  Die Bilder zeigen Nicole Seemann als Fluchtwagenfahrer von Fritz Sauckel

 


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