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Olympia, Kapitän und Admiral Treffen 2010 

 

 
 

Nach vierzehn Jahren sind, wir für unser Treffen, wieder zurück nach  Fachbach an der Lahn gekommen.

In Erinnerung geblieben waren mir vor allem noch der schöne Platz am Fluss und die gemütliche Stube “Zum Engel” am Straßeneingang zum Campingplatz.

Glücklicherweise wurde in den vierzehn Jahren nur wenig geändert, an Stube und am Campingplatz.

Wie beim ersten Mal wurde das Treffen wieder von Ulrike und Klaus Schäfer organisiert.

Der “Engel” wurde von ihnen genutzt für

die Anmeldung am Freitag, aber auch für 

das Buffet mit Festabend am Samstag-

abend.

Beim vorigen Treffen fanden wir noch, eng zusammen, Platz im Lokal.

Aber wegen der vielen Teilnehmer zum diesjährigen Treffen hatten Ulrike und Klaus jetzt ein Partyzelt auf dem Parkplatz aufgestellt. Dieses Zelt wurde am Samstagabend ganz voll.

Eigentlich fängt das Treffen erst am Freitag an. Aber immer mehr Teilnehmer kommen schon einen Tag früher. Es kostet nicht mehr Benzin für die An- und

Abreise, aber man hat einen 

zusätzlichen Tag, um die Leute wieder zu sehen und die Gegend zu genießen. Auch ich war am Donnerstag nach Fachbach gekommen, mit Olympia 1949 und Blitz 1968 als Zug- und Schlafwagen. Dadurch konnte ich den Freitag für eine extra Ausfahrt nutzen, zusammen mit ein paar anderen Teilnehmern. Dabei sind wir auch mal wieder, mit unseren Alt-Opel Fahrzeugen, auf der Loreley  gewesen. Wegen der hervorragenden Aussicht über den Rhein und der Umgebung immer wieder ein Höhenpunkt.

 

     
 
     
 

Die reguläre Ausfahrt am Samstag brachte uns nach ein paar Kilometern in die Kurstadt Bad Ems. Wir durften unsere Oldtimer im Kurvertiel parken, in einer Fußgängerzone. Darauf bekamen wir eine ausführliche Führung mit zum Schluss eine Aufführung mit klassischen Gesang und Akkordeonmusik. Auch durften wir noch das Mineralwasser probieren, aber das wird bestimmt nicht mein Lieblingsgetränk. Anschliessend folgte eine herrliche Fahrt durch den immer schönen Taunus. Die Olympias, Kapitäne und Admirale haben alle die

drehmomentstarken Motoren aus der Phase-1-Serie. Damit macht es viel Spass, einen Berg hoch zu fahren. Aber wegen der mäßigen Bremsen ist bergab Vorsicht angesagt. Die Lösung ist natürlich, im selben Gang nach unten zu fahren wie nach oben. Aber wenn man nicht rechtzeiting zurückgeschaltet hat, mit einem unsynchronisiereten Getriebe, kann man das vergessen.

Das nächste Ziel war die Mittagspause beim Nicolaus August Otto Museum in Holzhausen. Otto ist den Erfinder des

Verbrennungsmotor, jedenfalls er hat es

als erster patentiert lassen.

Bevor wir ins Museum konnten, bekamen wir zuerst von Ulrike und Klaus eine herrliche Suppe mit Brot. Das hat uns alle sehr geschmeckt. Im kleinen Museum konnten wir eine schöne Auswahl Ver-

brennungsmotoren anschauen. Von den ersten atmosphärischen Motoren bis zum Prototyp eines Panzermotors.

Für Liebhaber alter Technik immer wieder interessant.

Das Museum ist untergebracht im Geburtshaus von Nikolaus August Otto.

 

     

 

     

 

     

 

Der Mittagsteil der Ausfahrt führte uns durch die hügelige Gegend über Dachsenhausen, wo die Wurzeln von Adam Opel liegen, zum letzten Zwischenstopp bei der Radspannerei Köhler, schon wieder in Fachbach an der Lahn.

Dort bekamen wir eine Erklärung über Drahtspeichenräder für Autos und Motorräder. Aber es gab da mehr schöne Sachen zu sehen, wie etwa den äusserst seltenen Westfalia Stuttgart Anhänger von Klaus Köhler selbst. Die Radspan-

nerei Köhler ist untergebracht in einem monumentalen Fabrikgebäude, die anderen Gebäude auf dem Gelände werden alle benutzt von Liebhabern von

alten Autos und anverwandten Sachen.  

Obwohl manche vieles als altes Gerümpel bezeichnen würden und ich froh bin, dass es nicht meine Sachen sind, fühlte es sich dort an wie in einem kleinen Freistaat. Wunderschön, um sich da ungehindert mit alten Autos zu beschaftigten. Von hier aus waren es nur noch ein paar Kilometer bis zum Campingplatz in Fachbach.

Zurück am Campingplatz konnten wir noch eine Weile das schöne Wetter genießen, bevor wir uns aufmachen sollten für das Buffet mit Festabend im Zelt beim “Engel”. Während des Essens bekamen wir noch einen Auftritt vom Musikverein ´Gugge mer ma´ aus

Bad-Ems. Sehr schön!  

Nach dem Essen wurden die tagsüber fotografierten Bilder vom Schwiegersohn von Ulrike und Klaus auf muntere Weise an die Teilnehmer verteilt. 

 

Sonntagmorgen fingen wir an mit dem herkömmlichen Ersatzteilemarkt, um uns zum Mittag wieder fertig zu machen für die lange Heimreise.

 
Ulrike und Klaus, vielen Dank für ein besonders gelunges Olympia, Kapitän und Admiral Treffen 2010!
 
Rudy Hanenbergh *1717

 

     

 

     

 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

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