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Unterwegs am Lutherstein...

 ...wird ein Stopp eingelegt

 Besonderheit: Bergschiffmühle

 

Typengruppentreffen 1,0/ 1,2 Ltr., P4 sowie 1,3 und 1,8 Ltr.

Der Opel-Virus lässt uns nicht los…

…und daher fuhren wir wieder voller Begeisterung zum jährlichen Alt-Opel-Treffen der Typengruppe 1,0/ 1,2 Ltr., P4
sowie 1,3 und 1,8 Liter.

Das letzte Juni-Wochenende war für dieses Event reserviert, und das Ziel war diesmal die Dübener Heide, Nähe Leipzig.
Die größte Sorge bereitete die Wetterfrage, doch der Regengott hat es, bis auf wenige Ausnahmen, gut mit uns gemeint.
Da unser P4 noch im Aufbau ist, erfreuen wir uns bei der Anreise an jedem Gespann, das wir auf der Autobahn erblicken. (Mein Mann erkennt schon meist am Kennzeichen und am
 
aufgeladenen Opel, wer vorne im Zugfahrzeug sitzt …)
Unsere Unterkunft war im altehrwürdigen „Hotel National“ in Bad Düben.  Sehr praktisch, da im großen Saal hier auch zwei der gemütlichen Abende stattfanden. Für die Wohnmobilisten war der Fußweg nicht sehr weit, sie campten auf einem Parkplatz unmittelbar am Fuße des Hotels.
Die eigentlichen Stars des Treffens übernachteten auf dem Gelände von Manfred Lohan. Martin Papenfuß und die Familie Lohan waren die Organisatoren des Wochenendes. Selbst für die Anhänger- schar war gesorgt, sie standen wohlbehütet auf dem Hof von „Mercedes Kühne“, unweit vom Hotel.
Nach Kaffee und Kuchen stand am Donnerstag der erste Programmpunkt, eine Führung durch Bad Düben an. Diese erfolgte durch den historisch gekleideten Amtmann der Stadt. Er zeigte uns das Burggelände als Wahrzeichen  des Ortes und die im 12. Jahrhundert errichtete St. Nikolai Kirche, die Altstadt mit ihren Gassen und das wunderschön sanierte Rathaus. 
Etwas Neues für uns alle war die Bergschiffmühle. Auf der strömungsreichen Mulde wurde schon seit Ende des 16. Jahrhunderts auf diese Weise gemahlen. Zufällig war auch ein Müller dort, der uns außer vielen Informationen auch einen „Heidebrand“ servierte. 
Abends war die kleine Gaststube im Hotel National  fest in Opelaner-Hand und bei gut bürgerlicher Küche stand einem gemütlichen Abend nichts mehr im Weg. 
Freitag startete das Feld ins zwanzig Kilometer entfernte Bad Schmiedeberg, ein staatlich
 
anerkanntes Moor-, Mineral- und Kneippheilbad.
Wir durften sogar unsere Autos auf der Kurpromenade, fast vor dem Kurhaus, parken.  
Alle schön die Pappen unterlegen, damit nichts versaut! Darauf hat der Herr von der Kurverwaltung sehr geachtet. Er führte uns über das Gelände, zeigte uns den Kur- fürstenbrunnen, den Kurpark und das liebevoll restaurierte Jugendstil-Kurhaus mit seinem imposanten Treppenhaus und dem Festsaal.
Nach einem deftigen Mittagessen durften sich die Oldtimer ausruhen und es ging auf  „Kremser Fahrt“, mit 2 PS per Planwagen durch die Dübener Heide. Zum Beine vertreten wurde an der Mulde Rast eingelegt, Kaffee und Kuchen gab es später in der Gutsscheune in Schwemsal. Auf dem Rückweg schauten wir noch in Tornau bei dem Heidemaler Wolfgang Köppe vorbei, der auf einem großen Areal Holzskulpturen ausstellt. Dort werden sogar international Meisterschaften im Kettensägen-Schnitzen ausgetragen. 
Verspätet trafen wir wieder am Hotel ein, wo Hans Silbernagel uns schon sehnsüchtig erwartete: er hatte einen Teilemarkt aufgebaut und hoffte auf großzügige Kunden. Wir haben natürlich auch was mitgenommen. 
Nach einen geselligen Abend hoffte jeder auf eine ruhige Nacht, doch weit gefehlt, in Bad Düben war Burgfest (Open Air Disco für Jung und Alt). Am härtesten traf es die Wohnmobilfahrer, dort wackelten die Gläser in den Schränken. Die nächste Nacht verbrachten sie mit Oropax an einem anderen Standort.  
Vor der großen Ausfahrt am Samstag zeigten wir die Autos erst auf dem Marktplatz von

Burg in Bad Düben Gruppenbild vor dem Kurhaus
Bad Schmiedeberg
Unterwegs mit unseren Fahrzeugen
 
Bad Düben, wo uns auch die Bürgermeisterin Astrid Münster herzlich begrüßte. 

Danach mussten die „Schätzchen“ auf  35 Kilometern ihr Können beweisen, unser Ziel war die Lutherstadt Wittenberg.

Auf der alten Handelsstraße dorthin, am Lutherstein, gab es ein zweites Frühstück mit köstlichen Schmalzbroten und sauren Gurken. 
Leider hat es der holländischer Kollege van Wezelenburg nicht  bis ans Ziel geschafft, man vermutete Kolben oder Pleuel. Später kam er aber mit Hänger und Auto wieder zu uns. 
Für die Stadtführung wurde unsere große Gruppe von ca. 60 Personen in zwei Blöcke aufgeteilt und wir lernten einiges über  Martin Luther, Philipp Melanchthon und
Lucas Cranach der Ältere. 
Ebenso besuchten wir die Schlosskirche, das Lutherhaus, die Stadtkirche St. Marien und das Melanchthonhaus. Alle Gebäude gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind wunderbar restauriert. Anschließend konnte jeder noch über seine Zeit frei verfügen. 
Einige luden nach dem Ausflug wieder ihre Schätze auf den Hänger, da die Abreise am nächsten Morgen bevorstand. 
Der große Abschlussabend fand im Saal des Hotels statt. Dort dankte Hans Silbernagel den Organisatoren für ihre Mühen. Familie Papenfuß sowie Renate und Manfred Lohan hatten ein großartiges Treffen  auf die Beine gestellt.
Auch der unermüdliche Fotograf Günter
 
Schürig trug seinen Teil dazu bei. Er hatte für den Abend schon eine fertige Foto-CD für jeden Teilnehmer zusammengestellt, die Herr Papenfuß freudig verteilte.  
Es war wieder ein gemütlicher Abend und wir haben viele Tipps und Anregungen für die laufende Restauration bekommen. Ein bisschen Spionage ist natürlich immer dabei! 

Im kommenden Jahr besuchen wir das Alte Land bei Stade. Werner Hardekopf und seine Freunde kümmern sich  darum, damit wir uns alle, hoffentlich gesund, wieder sehen. 

Wir freuen uns schon darauf, 

Text:   Ulrike und Andreas Robert *3031 

Fotos: Günter Schurig

Fahrzeugaufstellungen vor dem  Kurhaus

in  Bad Schmiedeberg...

...vor Rathaus in Bad Düben und ... ...in Wittenberg
 

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