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Besuch in der „Unterwelt“, Ausfahrt nach Rheinhessen am 6. August 2011

Am Samstag, dem 06.08.2011, hatte uns unser Stammtischmitglied Fritz Schäfer zu einer Rheinhessenausfahrt eingeladen.
Mittags trafen sich 14 Alt-Opel beim Opelhaus „Nierstein“ in Nierstein am Rhein. Der Treffpunkt war ideal gelegen, bot er doch reichlich Platz für unsere Autos, die ersten Benzingespräche untereinander und Begut-achtung durch die bereits anwesende regionale Presse.
Nach einer kurzen Fahrerbesprechung mit Übergabe der entsprechenden Unterlagen – Beschreibung und Skizze der Wegstrecke – fuhren wir zu „ Jordan’s Untermühle“, einem herrlich gelegenen Landhotel mit langer Historie,  das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert erbaut,  zur Mittagsrast.
Die Fahrtroute führte uns durch eine hügelige
Landschaft, umsäumt von Weinbergen, denn Rheinhessen ist eines der größten zusam-menhängenden Weinanbaugebiete Deutschlands. 
Das Mittagessen mussten wir uns jedoch erst verdienen, galt es doch einen Fragebogen auszufüllen, gespickt mit recht kniffligen Fragen, Fragen, die sich u.a. auf einen vor dem Eingang des Hotels stehenden aufwendig restaurierten Traktor bezogen.
Die Gruppe bewunderte den Ideenreichtum des Organisators, der gar die Speisen nach Opel-Modellen wie Manta, Commodore, Kadett,  Admiral,  Diplomat,  usw. benannt hatte.
Weiter ging es dann durchs Grüne nach Oppenheim, der Perle Rheinhessens. Schon von weitem begrüßte uns von einem Hügel herab die Katherinenkirche, ein gothisches
Bauwerk, eine der schönsten Kirchen weit und breit.
Ja, und dann mussten wir uns verkleiden, mussten Helme aufsetzen und im Untergrund Oppenheims verschwinden. Meterweit wurden wir unter sachkundiger Führung durch die Unterwelt geführt, ein Kellerlabyrinth, kilometerweit, stellenweise auf bis zu 5 Etagen! 
Dieses Labyrinth, im Mittelalter angelegt, wurde vielseitig genutzt: Lager- und Kühlraum, Fluchtweg bei mittelalterlichen Belagerungen, Luftschutzraum im 2. Weltkrieg.
Wir waren tief beeindruckt von der Fertigkeit und Leistung unserer Vorvorfahren.  
Unser Dank gilt Fritz Schäfer für diese wahrlich gut organisierte und mitreißende Ausfahrt.
Die nicht dabei waren haben etwas versäumt! 
 
 

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