MENU

[ Übersicht Rhein/Main ]

 

 

… in die Wachau!

 

Ausfahrt des Stammtisches Rhein-Main nach Österreich – Ein Reisebericht

     

 oberhalb Rothenburg o.d. Tauber

 

 

 in Reih´und Glied 

Samstag, 22. September, 08.00 Uhr, Treffpunkt Raststätte Weiskirchen bei Hanau. So stand es in den Reiseunterlagen und so versammelten sich zwei 70er Jahre Opel, ein Astra Cabrio, ein 500 SL - der Kadett B musste wegen Untermotorisierung zu Hause bleiben - und ein Mercedes G als Ersatz für den Rekord, der am Vortag ausgefallen war, auf dem Parkplatz an der A3.

Bei trübem Wetter startete die kleine Kolonne über die Autobahn auf die Tour Richtung Österreich, die ab dem Spessart auf Bundes- und Nebenstraßen bis zum Ziel Emmersdorf a.d. Donau führte. Unser Stammtischleiter und Reiseorganisator Norbert Eickermann hatte die Route im Vorfeld akribisch ausgearbeitet und auch für viele Rastmöglichkeiten in Restaurants und Cafés gesorgt, auf das die 9 Reisenden nicht verhungerten.

Das Wetter zeigte sich mittlerweile von seiner besten Seite und die Cabrios sollten während der gesamten Reise nur selten “vorübergehend geschlossen“ bleiben.

Die erste Übernachtung war auf halber Strecke, in Kelheim an der Donau, die uns von dort entlang der Route bis zum Ziel begleiten sollte, wo wir am Ende des zweiten Tages ankamen. Jetzt lagen vier schöne Tage mit einem sehr interessanten Programm vor uns.

Von unserem Hotel konnten wir es auf der südlichen Donauseite sehen – Stift Melk, Ziel des ersten Tages. Nach einer Privatführung durch das Stift, die Norbert für uns organisiert hatte, endete der klerikale Teil unseres Besuchs mit der Mittagsandacht in der Stiftskirche.

 

Nach einem Rundgang durch die Klostergärten fuhren wir weiter zur Wallfahrtskirche Maria Taferl. Der anschließende Besuch von Schloss Artstetten sollte diesen Tag beenden.

Der zweite Tag führte uns bei strahlendem Sonnenschein erst entlang der Donau, dann durch das hügelige Hinterland zur Wallfahrtskirche Maria Langegg, einem herrlichen barocken Kleinod, bevor wir zum eigentlichen Ziel, dem Benediktiner-Stift Göttweig, kamen. Nach der Besichtigung, der Mittagsandacht in der Klosterkirche und österreichischen Schmankerln auf der Sonnenterrasse hoch über dem Donautal fuhren wir entlang der Donau über Dürnstein wieder in unser Domizil.

Am dritten Tag ließen wir die eigenen Autos stehen und bestiegen einen für uns gecharterten Bus. Ziel: Wien. An Schloss Schönbrunn warteten nicht nur unsere Reiseleiterin und Andrea Pichler von der Alt-Opel IG Österreich, die uns Wien zu Fuß zeigen wollte, sondern auch Christine und Gerhard Wintersteiger, die extra unseretwegen aus dem Innviertel (ca. 250 km entfernt!) nach Wien gekommen waren. Nach einer interessanten Stadtrundfahrt mit Stopps am Barock-Schloss Belvedere und dem Hundertwasser-Haus, führte uns Andrea über den Naschmarkt durch Wiens Fußgängerzone zum Stephansdom, der Peterskirche und zur Hofburg. Natürlich durfte auch ein Besuch im Café Dehmel nicht fehlen, bevor wir die Heimfahrt nach Emmersdorf antraten.

Die Ausfahrt am vierten Tag führte uns zuerst durch die Hügel nördlich der Donau mit

 

wunderschönen Ausblicken in das Donautal und endete mittags mit dem wohl kulinarischen Höhepunkt der Reise in einem Weingut in Weißenkirchen. Danach ging es weiter nach Krems, wo Norbert uns für die Besichtigung der weit über die Wachau hinaus bekannten Bailoni-Marillen-Destillerie angemeldet hatte. Ein Rundgang durch Krems beendete unseren Tagesausflug, bevor wir zurück ins Hotel fuhren, wo bereits eine Weinprobe auf uns wartete.

Am nächsten Tag hieß es Abschiednehmen von der Wachau und die Heimreise antreten, wieder die Donau entlang bis Passau. Von dort führte uns die Route über das Museumsdorf Bayrischer Wald zur letzten Übernachtung auf unserer Reise, nach Frauenau.

Hatten die Autos bis zu diesem Zeitpunkt durchgehalten, so “schwächelte“ am letzten Tag der Heimreise der Manta etwas – er fuhr nur noch Vollgas. Abschleppen in den nächsten Ort, vor ein Autohaus. Aber eine Werkstatt finden am Samstag, mitten in der Oberpfalz? Gut, dass es dort einen Kunden gab, der sich mit Opel auskannte und in 10 Minuten war der Fehler behoben. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an den uns unbekannten Manta-B-Fahrer.

Nun stand der Heimfahrt durch die Oberpfalz und das Frankenland zurück ins Rhein-Main-Gebiet nichts mehr im Wege. Nach rd. 1.800 km in einer Woche ist eine schöne Reise zu Ende gegangen.

 

 

 Andreas J. Beck *3242
         
     

 an der Altmühl

Zwischenstopp in Gunzenhausen  in Kelheim
     
 Rast in Aschach  im Hotel  Stift Melk
     
 im Stiftshof Melk  

in den Stiftsgärten

     
 Geschafft!  Exponat im Schloss Artstetten  Zwei Musikanten
     
 Hessen - ein Dorf?  vor Stift Göttweig  Warten auf's Essen, Stift Göttweig
     
 Kaffeepause  Belvedere, Wien  Führung durch den Schlossgarten Belvedere
     
 Naschmarkt  im Café Dehmel  Pfadfinder
     
 Emmersdorf in Alt-Opel Hand Mittagessen im Weingut Holzapfel, Weißenkirchen    auf der Heimfahrt
     
 oberhalb Passau  Absacker in Frauenau  Zwischenstopp a.d.D.

Datenschutzerklärung | Impressum | Disclaimer