MENU

[ Übersicht Steiermark ]

 

Vulkanlandfahrt die Dritte

Der ALT-OPEL Stammtisch Steiermark hatte auch in diesem Jahr (27. bis 29. Juni) zur Vulkanlandfahrt eingeladen. Bei herrlichem Kaiserwetter waren Teilnehmer aus drei Nationen, Ungarn, Österreich und Deutschland, mit 46 Fahrzeugen angereist. Ausgangspunkt des Treffens war wieder Bad Radkersburg. Viele der Teilnehmer waren im Ortsteil Laafeld, in der Gaststätte „Zum Lindenhof“ untergekommen. Der Gasthof ist für preiswertes und gutes Essen bekannt. Auch meine Frau und ich hatten hier gebucht und genossen die steirische Gastfreundschaft.
Nach der Anmeldung am Freitag, gab es zur Begrüßung, Roadbook, Startschild, und auch für jeden Teilnehmer ein kleine Flasche Zirbenschnaps. Allerdings war keine Gelegenheit da, den Schnaps zu verkosten, da am Nachmittag schon eine kleine Ausfahrt, ca. 15 km, anstand. Wir fuhren zum Gasthaus Wiedner. Dort empfing uns der „BULLDOGWirt“.  Dieser besaß eine beträchtliche Sammlung an Traktoren und Feldbearbeitungsmaschinen.  Aber auch viele andere Gegenstände, die man zum täglichen Leben braucht, wurden hier gesammelt und wir konnten uns alles in Ruhe ansehen. Auch eine Showeinlage hatte der „BULLDOGWirt „ für uns parat. Auf einem Wehrmachtsmotorrad mit Beiwagen fuhr er mit seinem Hund, der mit Sonnenbrille und Hut verkleidet war, spazieren.
Am Samstagvormittag konnten wir unsere Fahrzeuge auf dem Hauptplatz von Bad Radkersburg präsentieren.
Es kamen viele interessierte Leute, die unsere Fahrzeuge bewunderten und denen wir gerne Auskunft zur Technik  unserer Oldtimer gaben. Pünktlich um 11Uhr ging es dann auf die große, etwa 100 km lange Ausfahrt. Dies führte uns zuerst nach Slowenien. So konnten wir die Schönheit der Vulkanlandschaft, auch auf der slowenischen Seite in Augenschein nehmen. Die Fahrt ging, in einem angenehmen Tempo, über die Vulkan-Hügellandschaft, und wir hatten immer wieder Gelegenheit von den Hügeln das wunderschöne Panorama zu genießen. Ein Lob auch unserem Motorradfahrer Hannes, der unter hohem Risiko, immer wieder an der Kolonne vorbeifuhr und darauf achtetet, dass jeder von uns mitkam.
Etwa in der Hälfte der Strecke kamen wir auf österreichischer Seite zum Gasthaus Palz.  Dort nahmen wir, im freien unter Schatten spendenden Weinstöcken, das Mittagsessen  ein. Die Backhendl und Salate mit Kernöl sind da sehr zu empfehlen.  Auf der Weiterfahrt machten wir noch im „Puch Museum“ in Gnas Station. Ein ehemaliger Opel-Händler hat hier wirklich alle, jemals von Puch gebauten  Klein-Motorräder gesammelt. Unter fachkundiger Führung wurde uns hier alles ausführlich erklärt.
Die Ausfahrt ging dann wieder zurück nach Laafeld zum Gasthof.
Am Abend bekam dann jeder Teilnehmer, einen schönen aus Metall geprägten Orden sowie ein Tütchen mit Kürbiskernen als Erinnerungsgeschenk.
Sonntag war dann der obligatorische Teilemarkt. So gegen 12 Uhr verabschiedeten sich die meisten Teilnehmer und fuhren wieder in Richtung Heimat. Weiteste Anreise hatte mit über 1000 km Jan Vetter. Aber auch die Teilnehmer aus Ungarn, Deutschland und Oberösterreich hatten einige km zu fahren, um an dem Treffen teilnehmen zu können. Die Vulkanlandfahrt hat sich jetzt schon einen Namen für gut organisierte und schöne Opel-Oldtimer Veranstaltungen gemacht.
Bedanken möchte ich hierfür beim Organisationsteam, sowie bei Armin, Werner, Gerald, Hannes und Markus . Schon jetzt überlegen wir, ob wir in zwei Jahren, dann zur 4. Vulkanausfahrt,  wieder in die Steiermark fahren sollten.

Norbert Büchner *2403

Datenschutzerklärung | Impressum | Disclaimer