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ERSTE ZWEITAGESFAHRT des Stammtisch Oberösterreich, 4. und 5. Oktober 2014

 

dsc00533_265Noch im letzten Jahr entstand die Idee, insbesonders für die Stammtischmitglieder eine Ausfahrt mit einer Übernachtung zu organisieren. Dann habe ich noch ein passendes Haus für uns gefunden, und das ganze Projekt beim Clubabend im Februar vorgestellt. Mit großer Begeisterung wurde dieser Vorschlag angenommen! Nun konnte mit der Ausarbeitung unserer Zweitagesfahrt begonnen werden. Alsbald wurde die Ausschreibung verfasst und nach und nach gingen die Anmeldungen ein. Mit 29 Fahrzeugen war unser Limit erreicht und das Schlosshotel mit Alt-Opel Fahrern ausgebucht.

Am Samstag den 4. Oktober war es dann so weit, wir trafen uns beim Wirt in Dingbach. Nach dem austeilen der Fahrtunterlagen und einer kurzen Fahrerbesprechung ging die Reise los. Etwa 100 Kilometer waren es bis zum ersten Halt in Sankt Pankraz beim Gasthof Steyrbrücke wo nebenan das Wilderer Museum ist. Doch bevor wir im Museum umfangreich über das Geschehen der Wilderei aufgeklärt wurden, stärkten wir uns ganz nach Wildererart mit einem originalen Wildererpfandl, bestehend aus Hirsch- und Gamsbraten mit Wildgulasch, Knödeln und weiteren Beilagen. Nach dem Wildererschmaus besuchten wir wie vorhin bereits erwähnt das Museum. Anschließend konnte wer Lust hatte mit einem Spassmobil auf drei Rädern am Parkplatz ein paar Runden drehen, oder einen kleinen Verdauungsspaziergang zum nahegelegenen Badesee machen.

Um etwa 15:00 Uhr ging unsere Fahrt weiter über den Hengstpass nach Sankt Gallen, zum Ziel des Tages – Schloss Kassegg. Leider hatten nicht alle Autos Platz im Schlosshof. So parkten ein paar vor dem Schloss, wobei die Perspektive nicht minder gering war. Die Zimmer waren schnell bezogen, und fast jeder nutzte die verbleibende Zeit bis zum Abendessen, sich im Schlosshof bei den Autos zu unterhalten. Pünktlich um 19:00 Uhr fanden wir uns im Schlossrestaurant ein. Wir staunten nicht schlecht, denn sogar die Menükarten waren ganz im Alt-Opel Look für uns gestaltet.

Da schmeckte das Essen einfach noch um vieles besser! Im Zuge der abendlichen Unterhaltung holte Karl seine Ziehharmonika aus seinem Olympia hervor und spielte für uns auf. Thomas ließ sich nicht lange bitten und musizierte ebenso auf Karls Harmonika. Die Stimmung war so gut, dass selbst die ältesten Teilnehmer bis spät in die Nacht blieben – oder soll man sagen, bis zu den Morgenstunden?!!! Jedenfalls war es eine kurze Nacht. Dennoch saßen wirklich alle um spätestens 7:30 Uhr beim Frühstück und lasen die Morgenpost, die ebenso im Alt-Opel Look gehalten war.

Kurz nach 9:00 Uhr setzte sich unser Konvoi wieder in Bewegung. Es ging weiter durch enge verschlungene Täler bis nach Großraming, wo der Besuch des Kutschenmuseums am Programm stand. Dort angekommen wurden wir von den Besitzern des Museums aufs herzlichste begrüßt. Das Ehepaar Gruber teilte uns in zwei Gruppen und zeigte uns jene Zeit, als es noch keine motorisierten Kutschen gab. Wirklich beachtlich, wie umfangreich dieses Museum ist, und mit wie viel Liebe es geführt wird. Wie im Fluge verging die Zeit und ich musste zur Weiterfahrt mahnen! Schließlich erwartete uns der Flößerwirt mit dem vorbestellten Mittagessen. Das kurze Stück war schnell zurückgelegt und am reservierten Parkplatz vor dem Gasthof konnten wir unsere Fahrzeuge angemessen zur Schau stellen. Das wurde von den  vorbeigehenden Wanderern auch ausgiebig genutzt, wie man vom Mittagstisch aus beobachten konnte.

Nach dieser Rast kam bei einigen Aufbruchstimmung auf. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer begannen sich zu verabschieden und traten ihre Heimreise in allen Himmelsrichtungen an. Alle Anderen steuerten das vierte und zugleich letzte Etappenziel an, den Wirt in Dingbach. In dieser verkleinerten Runde wurden die schönen Erlebnisse der letzten zwei Tage diskutiert, und bereits Pläne für die nächste Zweitagesfahrt geschmiedet! Denn das es diese Veranstaltung wieder geben soll, wurde einstimmig von allen Teilnehmern bereits zu Mittag beim Flößerwirt beschlossen!

 

Vielen Dank an Alle die dabei waren!

Ein ganz großes Dankeschön an Günther und Fritz, die diese Fahrt mit sehr viel Engagement arrangiert haben!

 

Euer Stammtischleiter

 

Gerhard Wintersteiger *3610

 

 

 

 

 

 

 

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