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 Bremen Classic Motorshow 2013
     

         Unser Team um Egon Schnier 

Zwei Raritäten auf unserem Messestand:
Rekord P2 Caravan... 

...Corsa A Fünftürer

 

Bremen Classic Motorshow 2012

Top-Exponat auf nacktem Hallenboden: Rekord Cabrio-Limousine mit Egon Schnier im Hintergrund 

 „Spirit of the Show“: Nur hier ist das Unikat eines Opel-Fahrrades zu sehen 

Stolz wie Sagehorn, ein Opel 2 Liter von
GM France

 

Wir auf der Bremen Classic Motorshow 

Von Eckhart Bartels

Auf vielen Oldie-Messen ist inzwischen die Alt-Opel IG mit Clubinformationsständen präsent, so auch auf der Bremen Classic Motorshow (BCM). Diese Spezialmesse für unser Hobby historischer Fahrzeuge begann im Februar 2003 im bescheidenen Rahmen. Nach nunmehr zehn Jahren  und einem erfreulichen Wachstum sind die Flächen in den sieben Hallen mit Parkhaus für den Oldtimer-Markt nur noch durch temporäre Außenanlagen zu erweitern. Was als Messe mit knapp 20.000 Besuchern begann hat jetzt die doppelte Anzahl erreicht. Die BCM ist damit ein fester Termin zum Jahresauftakt für die Fahrzeughistorische Szene geworden. Nicht nur für Norddeutsch-land sondern gerade auch für die Freunde alten Blechs aus Skandinavien, England und den Benelux-Staaten.

Die drittgrößte Messe dieser Art überrascht immer wieder mit ihren Schwerpunktthemen und seltenen Exponaten. Das ist unser „Spirit of the Show“ betont Frank Ruge, der Projektleiter der BCM. „Wir sind nicht mehr klein aber immer noch fein wie am Anfang, wenn es um inhaltliche Qualität und Wert-schätzung der Szene geht. Noch heute sind wir nah am Anbieter, nah am Besucher-interesse und besonders nah am Trend, wenn wir die Themen der jährlichen Sonder-show auswählen und dafür national und international Akzente setzen, die große Zustimmung finden“. Trotz dieser Referenzen blieb der Messe die Bodenhaftung erhalten. 580 Aussteller aus 12 Nationen wissen dies zu schätzen. Doch die Fläche der Messe-hallen ist begrenzt und ein kostenloser Platz für Clubpräsentationen wird zunehmend begehrter, sagt Ruge. „Auch in Zukunft wollen wir den Clubs einen Platz anbieten. Wir wissen das Engagement der Sammler-gemeinschaften, Markenclubs und Oldtimer-vereine sehr zu schätzen. Erst mit ihnen wird die Bremen Classic Motorshow zu einem Gesamtkunstwerk“, bedankt sich Ruge bei den langjährigen Partnern und Ausstellern auf der Bremer Messe.

Einen Messestand mit inhaltlicher Qualität entwickelt man aber nicht nebenbei, sagt Egon Schnier aus Ganderkesee, seit 2005 für die Alt-Opel IG in Bremen verantwort-licher  Messebetreuer. Jedes Jahr selektiert Schnier und sein Team im Kreis der Opel-Freunde die Ausstellungsfahrzeuge und versucht viele Beispiele der unterschiedlichen Fahrzeugepochen zu platzieren. Mindestens sieben Opel will er zeigen, jedes Jahr andere Modelle. 

 
 

So präsentierte die AOIG 2011 ein seltenes Deutsch-Cabriolet vom C-Rekord, einen toprestaurierten Kadett GTE neben einem Aero und für die älteren Besucher einen 1938er Admiral, ein 2-Liter-Cabriolet sowie ein besonderes Opel-Fahrrad von 1926.

In diesem Jahr wurde es eng, die Messe-leitung musste die Flächen für die Clubs anpassen. Für Schnier eine große Enttäuschung:. „Sicher habe ich dafür Verständnis, dass eine umsatzorientierte Messe vornehmlich ihren Hallenplatz verkaufen muss, aber gerade Opel hat mit 150 Jahren Firmengeschichte so viel zu erzählen, dass eben ein kleiner Messestand kaum ausreicht“, beklagt sich Schnier und fügt mit Blick auf die Nachbarn hinzu, „aber die Audi-Leute konnten ihre bisherigen Flächen unverändert beibehalten“. Allerdings meint Egon Schnier die Hintergründe für diese Entscheidung zu kennen: „Die Audi Tradition stellt seinen Clubvertretern für sieben Marken viel Messematerial und entsprechend große Dekorationen zur Verfügung. Solche riesigen Audi-Werbe-banner und Dekorationsplanen an der Hallenrückwand kann man eben nicht kleiner aufhängen. Wir Opelanern  haben so etwas nicht. Uns fehlt dafür die Unterstützung aus Rüsselsheim. Ohne entsprechende Hilfe bei der Gestaltung des Messestands wird sich wohl die Fläche weiterhin reduzieren. Das entspricht im Vergleich aber nicht der Bedeutung der historischen Marke Opel.“  

Das sieht Frank Ruge anders. Auf der Audi-Fläche präsentieren sich mit NSU fünf Marken, vertreten durch sechs Vereine. Bei uns wird kein Club bevorzugt, versichert Ruge und signalisiert Gesprächsbereitschaft: „Wenn ein Club in einem Jahr eine besondere Präsentation plant, prüfen wir gern alle Möglichkeiten.“ Trotz der Ein-schränkungen in der Standfläche hat die Qualität der von den Clubs präsentierten Themen und Fahrzeuge nicht gelitten. Im Gegenteil, gerade die Alt-Opel-Exponate waren immer exzellent und der Einsatz der Mannschaft vorbildlich. Bereits mitten im Winter, viele Tage vor der Messe, beginnen die Aktivitäten der Mitglieder. Nach dem Aufbau erfordern die drei Messetage einen immer kompetenten Standdienst von morgens bis abends und nach dem Wochenende einen ordnungsgemäßen Abtransport der Fahrzeuge und Einlagerung der Utensilien. Das alles passiert natürlich

 

nicht kostenneutral, doch ohne freiwillige Leistungen der Mitglieder gäbe es auch keinen Stand des größten Opel-Markenclubs in Bremen. Zu Recht erinnert Schnier bei diesem Stichwort daran, dass man die Kosten eines Messeeinsatzes für den Club nicht an der Zahl der Neueintritte messen darf. „Interessenten sind heute in Zeiten der Internet-Foren sehr zurückhaltend. Ein Club muss überzeugend beweisen, wie man in der Realität zusammenarbeitet, Geselligkeit pflegt und über virtuelle Kontakte hinaus tatsächlich beim Kollegen bereit ist mit anzupacken“.

Das ist die Botschaft auf dem Clubstand der Alt-Opel IG in Bremen. Sie unterstreicht die Glaubwürdigkeit der Clubarbeit, selbst wenn der Clubstand bisher wenig nach den Regeln der „Corporate Identity“  der Club-leitung gestaltet werden konnte.  Ist dies ein Grund, warum die Alt-Opel-IG in den vergangenen Jahren keine Prämierung für ihren Clubauftritt gewinnen konnte? Sicher nicht, sagt Ruge und erinnert an die hohen Maßstäbe für die Prämierung: Übersichtliche Gesamtkonzeption mit besonderer Gestaltung eines Schwerpunktthemas, das eindeutig das Ziel des Vereins widerspiegeln soll. Außerdem wird aus Sicht der Besucher das verfügbare Informationsangebot und die Gesprächsbereitschaft des Standdienstes bewertet. Nach einem Punktesystem werden dann fünf Clubpräsentationen ausgewählt und mit Geldpreisen der Messegesellschaft belohnt. Auch für die Juroren keine leichte Aufgabe. 

Auch wenn dieses Ziel noch nicht erreicht wurde, erhielt das Team um Egon Schnier ebenfalls eine öffentliche Auszeichnung der BCM. Die Bremer Opel-Freunde sind stolz auf die künstlerisch gestaltete Trophäe „Spirit of  the Show“, die ihnen für ein besonderes Exponat auf dem Clubstand überreicht wurde: das ein millionste Opel-Fahrrad von 1926 aus dem Fundus von Opel Classic. So etwas Ungewöhnliches sei eben „der Beweis für den besonderen Geist dieser Bremer Messe, das ist „the Spirit of the Show“, betont noch einmal Frank Ruge und ergänzt, „bei weiter knapper Ausstellungsfläche werden wir den Clubs für 2013 neue Lösungen für ihre Standkonzeption vor-schlagen. Dazu zählt auch die Empfehlung, synchron zu den Themen der Sondershow ihren Clubauftritt zu wählen“.  Da kann die Alt-Opel IG optimistisch sein: Mit 150 Jahren Firmengeschichte sind wir immer im Vorteil, uns auf ein Thema der Bremer Sondershow zu konzentrieren, spekuliert Schnier und nimmt für sein Team die neue Herausforderung an 

Besucher-Qualität auf dem Opel-Stand: Herr Deutsch jr. überprüft das Verdeck des präsentierten Deutsch-Cabriolets 

 Viel frische Luft in Bremen: Kadett Aero

Unglaublich, eine im Original erhaltene, komplette Maschine Opel Motoclub  

 

Vielfalt auf der Bremen Classic Motorshow,
Ascona A als Rallye-Kämpfer
 
 

Vorbildlich: Ansprache der Besucher und Informationsangebot zur Alt-Opel IG   Markenpflege: Zwei Opel auf der Karosseriebau-Sonderausstellung 2011  
 

Bremen Classic Motorshow  2011  

Die Messe Bremen 2011 kann als großer Erfolg für die ALT-OPEL IG e.V. gewertet werden.

Erstmalig konnten neue Mitglieder geworben werden und dann gleich sechs!  

Die Bemühungen von Egon Schnier und seinem Team wurden dieses Jahr besonders gewürdigt. Erstmalig erhielt das Team für die Gestaltung des Standes von der Messejury einen Preis. Er wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Ansporn genug, nächstes Jahr eine Treppenstufe höher zu zeigen. 

Egon Schnier konnte acht Fahrzeuge auf dem Stand präsentieren, davon eines ein Fahrrad: das 1 Mio ste Fahrrad, zur

 

Verfügung gestellt von der Adam Opel AG. Es wurde anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Opel-Fahrräder ausgestellt.

Weiter wurden ein 6 Zylinder Cabrio von Johannes Sagehorn, ein Opel GT von Norbert Schnause, ein Kadett C Aero und ein Kadett C GT/E 1900, beide von John Carstensen, Rekord C Cabrio Deutsch von Nils Krüger, ein Manta A 1,9S von Rolf Müller und ein Admiral ´38 von Dr. Fritz Hardach gezeigt. Für jeden etwas dabei und entsprechend wurde der Stand vom Publikum dicht belagert.

Der absolute Hingucker war der C Kadett GT/E von John Carstensen. Er hatte keine

Mühe gescheut, um das Fahrzeug  

aufzubocken und mittels darunter gelegte Spiegel sowie entsprechender Ausleuchtung den Besuchern auch die Unterseite seines perfekt restaurierten Kadett zu offenbaren.

Unbedingt zu erwähnen, mit einem großen Dankeschön, ist auch die gute Seele des Standes: Helga Hartmann, die das Team mit leichter Kost aktionsfähig hielt sowie unermüdlich die Gäste bewirtete.
Text: Olaf Trapp *136
Fotos: Elke Micke *328, Olaf Trapp *136
 

 

 

Unser Messeteam Bremen  

 Kadett C GT/E verspiegelt von

 John Carstensen

 Opel-Fahrrad vom Werk Das Diplomat Cabriolet bereicherte die Sonderausstellung des Veranstalters
 

Bremen Classic Motorshow  vom 06. bis 08. Februar 2009  

Am 6. Februar öffnete zum siebten Mal die "Bremen Classic Motorshow" ihre Pforten. 

Auf unserem Stand in Halle 7 konnte man häufig den Stoßseufzer hören,  "Endlich mal schöne Fahrzeuge, die ich noch aus meiner Jugend kenne".  

Unser Messeteam um Egon Schier hatte ganze Arbeit geleistet und mit einer 

 

geschickten Auswahl an Opel-Fahrzeugen  

die Besucher begeistert. 

Zu dieser frühen Jahreszeit ist es sehr schwer Mitglieder zu gewinnen, ihre Fahrzeuge für die Zeit der Messe zur Verfügung zu stellen. 

Oft liegt noch Schnee und Streusalz auf den Straßen und kein Oldtimerbesitzer

bringt da gerne seine Fahrzeuge zur Messe.  

Trotzdem waren ein Olympia-Rekord ´53, ein Kapitän ´55, ein Rekord A Coupé, ein Kadett A und ein Admiral V8 zu bestaunen. 

Vielen Dank an unser Messeteam

aus Bremen.   

 

 

 

Unser ALT-OPEL Messestand 

 Kadett A, Rekord A Coupé, Diplomat A

 Olympia-Rekord 1953 und Kapitän 1955

 
 

Bremen Classic Motorshow  vom 01. bis zum 03. Februar 2008  

 

 

Freundliche Beratung gehört dazu  

 Viel beachtet, Opel Manta A

 Rekord E und Olympia-Rekord

 Vor dem Besucherandrang

 
 

 

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