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22. Alt-Opel-Treffen der Typengruppen  1,2 Ltr. / 1,8 Ltr. / P4  vom 25. – 28. Juni 2015

 

mnchen_2015_opel_102_265Herrschaftszeitn!  Heia  wor End Juni des Oldtimertrefffa in Grassbrunn, nachert da boarischn Haptstod  Minga. Hock di her da und mia werdn  di wos  üba  des Wochenend  erzähln:

Unser Typenreferent Hans Silbernager höchstpersönlich hatte mit seine Frau Uschi zum Treffen geladen und die Resonanz mit über 20 Fahrzeugen war beachtlich. Leider waren einige kurzfristige, krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen. Schade, wir hätten so gerne bei den Lieferwagen „spioniert“.

Der Donnerstag war, auf Grund der geographischen Lage, als Anreisetag vorgesehen. Um dem vielen Verkehr zu entgehen machten wir uns vom Rheinland schon in der Nacht auf den Weg und konnten  im gebuchten Hotel  frühstücken. Dort wohnten an dem Morgen noch einige Monteure, aber danach war das Hotel fest in Opelaner Hand. Die weiteste Anreise hatten die Fehmeraner, die aber direkt noch einen Urlaub drangehangen haben, damit die Fahrt sich lohnte. Und diesmal waren sogar Oldies aus Österreich dabei. Das Wetter war gut und ermöglichte das gemeinsame Kaffeetrinken  im Biergarten, natürlich mit den  von den Männern  lang ersehnten  Fachgesprächen, die dann postwendend am Objekt vertieft wurden. Der erste gemeinsame Abend weckte die Vorfreude auf die kommende Ausfahrt.

Ziel war, wie soll es bei den Oldtimer-Liebhabern  auch anders sein, das EFA-Automuseum in Amerang. Die ca. 60 km lange Strecke führte über sanfte Hügel, durch wunderschöne Felder und Wiesen. Kleine Dörfer mit den typisch bayrischen Häusern, teilweise bemalt, aber alle mit üppigen Blumenkästen an den Balkonen. Wie gelingt den Bayern durchweg so eine Blumenpracht? Natur pur, nahe der Millionenstadt München. Und logischerweise die gigantischen Alpen in der Ferne….

Es erwartete uns ein Privatmuseum mit 220 Exponaten  von 1886 bis heute. Von Adler, über Dixi und Messerschmitt bis Wartburg waren über 40 Hersteller vertreten, wenn gleich , unabhängig vom Alter und Geschlecht der Besucher, die Opelmodelle äußerst intensiv begutachtet wurden.

Nicht weniger interessant war dort die größte Modelleisenbahnanlage auf der Spur II. 500m² waren mit viel Liebe zum Detail hergerichtet und zeigten nicht nur die Bergkulisse mit Alltagsszenen , sondern auch Bahnhof, Hafen, Lok-Drehscheibe und Werkstätten.

Ferner wurden in großen Vitrinen   ca. 1200 Lokomotiven und Waggons von Spur Z bis Spur II gezeigt.

Die anschließende frei verfügbare Zeit wurde individuell mit Kaffee trinken, Besichtigungen im Ort oder zu weiteren Ausflügen genutzt, doch zur Teile- und Tauschbörse auf dem Hotelparkplatz kamen alle pünktlich wieder herbei. Ruck Zuck bildete sich eine Männertraube um den provisorischen Verkaufsstand, besonderer Beliebtheit entfällt  auf (Wühl-) Kisten und Kartons.

Beim Abendessen in Hotel kamen Gerüchte auf, dass sich Ausrichter für das nächste Treffen  frühzeitig gemeldet hätten. Hans und Uschi verhielten sich äußerst geheimnisvoll und somit gingen die Spekulationen los….

Die Ausfahrt am Samstag war nicht so lang. Nach ca. 20 km erreichten wir den Steinsee, ein Badesee im Osten Münchens, der durch eigene Quellen ausgezeichnete Wasserqualität hat. Liegewiese, Spielbereiche und Restaurant runden den Wohlfühlfaktor an diesem Naherholungsgebiet ab. Nur den Moment meinte es Petrus nicht so gut mit uns, doch von der überdachten Terrasse hatte man einen herrlichen Ausblick auf den See.

Nachmittags hatten die Oldtimer schon Feierabend, den zur Stadtrundfahrt durch München war ein Bus organisiert. Es dauerte keine Viertelstunde, da war man mitten im hektischen Treiben der Großstadt. Vor der Staatsoper stieg ein Stadtführer zu und er erläuterte uns die Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeifuhren. Natürlich auf Bayrisch! Wir, als Rheinländer, hatten teilweise so unsere Schwierigkeiten…

Wir sahen die Residenz, die Feldherrnhalle, den Stachus und den Viktualienmarkt. Fuhren über die Isar bis zum prächtigen Nymphenburger Schloss, vorbei an den Pinakotheken und zu Fuß ging es über die „Fünf Höfe“ zur Frauenkirche und auf den Marienplatz. Zum Leidwesen der Männer war das Hofbräuhaus nicht mit in der Besichtigungstour dabei. Schade. J

Doch ein oder mehrere Biere wurden am Abend nach getaner Arbeit gezecht, denn teilweise waren die alten Schätzchen schon verladen.  Hans und Uschi Silbernagel konnten auf ein erfreuliches Treffen zurückblicken, wofür wir uns ganz herzlich bedanken. Das Wetter hatte im Großen und Ganzen mitgespielt und es waren keine technischen Ausfälle zu beklagen. Was will man mehr?

Zu späterer Stunde wurde erst das große Geheimnis gelüftet:  Kommenden Jahres wird unsere Zusammenkunft Ende Juni in Meiningen, Nähe Fulda, stattfinden. Ausrichter sind  Norbert Büchner und Frank Wöhner. Das wird schon, die Zwei  haben Treffen-Erfahrung….

Und, unfassbar, dazu kam  eine Meldung  für 2017: Herbert Gessner lädt uns alle in die Gegend von Dresden / Meißen ein. Welche Freude!

Und im nachfolgenden Jahr soll es evtl. in den Schwarzwald gehen…

Wie schön, dass die Liebe zu den alten Autos so viele unterschiedliche Menschen  verbindet. Egal welche Staatsangehörigkeit man hat, welcher Beruf erlernt wurde oder welcher Altersklasse man angehört, die Begeisterung überwindet alle Hürden.

In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Wiedersehen,

Pfiat di God und bleibts gsund,                            

 

Ulrike und Andreas Robert  *3031

 
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