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 17. Opel Kadett A-Treffen in Siegen  

Startaufstellung zur Samstagsausfahrt

 

Linksgelenkter Vauxhall Viva HA 1963 von Klaus Jansen. Das britische Schwesterfahrzeug des Kadett A ist vermutlich das einzige Exemplar in Deutschland.

 

 

Donnerstag, 30.5.2013

Trotz schlechter Wettervorhersage fuhren wir im Sonnenschein von Germete die 140 km lange Strecke nach Siegen. Am Hotel Patmos angekommen, begrüßten uns die Organisatoren Eckhard und Margret Haub und Hans-Albert und Hilde Jochum und überreichten uns als Willkommensgeschenke ein aus extra angefertigtem Kadett A-Stoff selbst genähtes Stoffherz und einen Regenschirm. Eine wirklich „herzliche“ Begrüßung. Auf der Terrasse erwarteten uns schon die anderen Kadett-A-Fahrer. Eckhard und Hans-Alberts launige Art und die Benzingespräche taten ein Übriges schnell wieder Vertrautheit unter den meist langjährigen Teilnehmern herzustellen.

 

Freitag, 31.5.2013

Nach einem guten Frühstück und einem kurzen Briefing durch die Organisatoren fuhren wir durch das Sieger- und Wittgensteiner Land nach Attendorn. Dort verließen wir unsere Kadetten und stiegen in die „Biggolino“-Bahn, um zum Biggestausee zu fahren. Auf der zehnminütigen Fahrt brachte uns der „Lokomotivführer“ allerlei Interessantes näher, selbst auf eine Gesangseinlage wurde nicht verzichtet. Nach der Vorführung eines historischen Film über den Bau des Biggestausees von 1956-1965 fuhren wir mit dem „Biggolino“ zurück zu unserem Ausgangsort. Dort sattelten wir die Kadetten, um nach Olpe auf dem Marktplatz zu fahren. Nach einer ausgiebigen Rast – der Wettergott hatte ein Einsehen – fuhren wir bei fast blauem Himmel zur Hitzen-Alm, einer Alm, die ohne große Höhenunterschiede zu erreichen ist. Ein schmackhaftes Büffet erwartete uns in dem umgebauten Bauernhof und der Abend verging wie im Flug.  

Samstag, 1.6.2013

Nach einem Fotoshooting auf dem Hotelparkplatz starteten wir zur großen Samstagsausfahrt. Erste Etappe zur Mittagspause war das Technikmuseum in Freudenberg. Dessen Höhepunkt war die Vorführung der historischen Dampfmaschine,

 
 

von der über Treibriemen und Wellen die noch voll funktionsfähigen mechanischen Maschinen der ehemaligen Leimfabrik angetrieben wurden. Anschließend fühlten sich einige von uns in die Kinderzeit zurückversetzt: beim Betrachten des nachgebauten Bauwagens der Fernsehreihe „Löwenzahn“ mit einer interaktiven Gewittersimulation. Nach unserer Besichtigung wartete eine deftige Erbsensuppe auf uns.

Auf der Weiterfahrt überraschte uns das Siegerländer Wetter mit allerlei Unzulänglichkeiten: bei Temperaturen um die 8 Grad stocherten wir sprichwörtlich im Nebel hinauf zum Rhein-Weser-Turm. Dort sahen wir weder den Turm, noch Rhein und Weser und waren froh, dass wir uns in der „Wettersuppe“ überhaupt wieder fanden. Stoßstange an Stoßstange ging es zu Kaffee und Kuchen im Forsthaus Hohenroth.

Das Wetter klarte auf und wir traten die Rückfahrt zum Hotel an. Nur Eckhards Kadett hatte etwas dagegen und zwang die Kadett-Karawane zum regelmäßigen Stopp. Das Zündungsproblem konnte aber dann durch fachkundige Hände, es müssen 16 gewesen sein, behoben werden, und wir erreichten unversehrt unser Ziel. Beim traditionellen Abschlussabend fassten Eckhard und Hans-Albert das Treffen aus Ihrer Sicht zusammen. Nach einer Gedenkminute für Josef bedankte sich Typreferent Stefan bei den beiden und ihren Ehefrauen und ein langanhaltender Applaus bestätigte die sehr gute Organisation.

Josef & Louise Schuler luden die Kadett A-Freunde für 2014 zu einem "Urlaubstreffen" in die Schweiz ein. Nach einer schwäbischen Fotopräsentation vom Vorjahrestreffen durch Manfred Stör, einem Video vom Treffen am Lago Maggiore und einer Diashow von Stefans Spider-Restaurierung klang der Abend mit vielen Gesprächen aus.

Das 17. Kadett A-Treffen war wieder ein voller Erfolg und wir sagen "Grüezi Luzern" beim nächsten Treffen vom 19. bis 22. Juni 2014.

 

Marc und Hildegard Engemann

         

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