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Rekord E, Commodore C,  Baujahre: 1977 - 1986

Typ-Referent

Co-Referent

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Norbert Büchner

Hinter den Gärten 9

98617 Neubrunn

Tel.: 036947-52574

buechner@alt-opel.eu

 
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Christian Fabry

Weinbergstrasse 2B

23562 Lübeck

Tel.: 0451-599395

Mobil: 0160-95020966

Fax: 0451-599395

fabry@alt-opel.eu

 

 

 

Der Typreferent stellt sich vor 

Hiermit möchte ich mich, als Typ-Referent für die Rekord E und Commodore C Fahrzeuge vorstellen.

Der Rekord E war das letzte Fahrzeug der Rekord-Baureihe und wurde zwischen August 1977 und September 1986 hergestellt. Man unterscheidet den Rekord E1 und den Rekord E2. Der Rekord E2 wurde ab Oktober 1982 hergestellt.

Als ich 1966 zur Adam Opel AG in Rüsselsheim kam, wurde in den Werksferien der Modell-
wechsel vom Rekord B zum Rekord C vollzogen. Ich hatte Gelegenheit, mir den Rekord C in der damaligen Fertig- und Endmontagehalle K-40 anzusehen. Meine Begeisterung für dieses Fahrzeug war sehr groß, aber ich hatte damals, als junger Familienvater, nicht das nötige Kleingeld um einen Rekord kaufen zu können.

Das Geld reichte nur für die Modelle Kadett B, dann Kadett C, später für den Ascona A und Kadett D.

Aber dann kam nach den Werksferien ´77 der neue Rekord E zur Auslieferung. Drei Monate später, im Oktober bekam ich dann meinen ersten, funkelnagelneuen Rekord. Aber auch hier musste noch gespart werden, daher nur
ein Zweitürer mit dem 2-Liter 90 PS Motor.

Mit diesem Auto bin ich dann 1 ½ Jahre lang, immer am Wochenende, die Strecke von Bischofsheim (bei Rüsselsheim) nach Essen

 

zur Kraftwerksschule gefahren.

Im November ´79 kam ich dann als Kraftwerks-
meister zurück.

Schon im Jahre 1981 wurde dann wieder ein neuer Rekord angeschafft. Dieses Mal war es das Spitzenmodell der Rekord-Reihe. Ein
2-Liter Einspritzer mit 110 PS und in Berlina-Ausstattung.

Diesen fuhr ich dann 8 Jahre lang, danach
kam die Zeit der Omegas und der Senatoren.

Meinen dritten Rekord bekam ich 1999. Zu dieser Zeit wollte niemand mehr einen Rekord fahren, und ich hatte die Gelegenheit ein solches Fahrzeug aus Erstbesitz (Baujahr 1979), das Auto war also schon 20 Jahre alt, für kleines Geld zu kaufen.

Die Daten: 2 Liter 100 PS in Luxus-Ausstattung.

Dieses Fahrzeug wurde im Sommer 2012 von mir restauriert. An der Hinterachse wurden die Radlager und diverse Dämpfungselemente ersetzt. An der Vorderachse wurden überholte Bremssättel, neue Scheiben und Belege eingebaut. Schweißarbeiten wurden an den Ecken der Einfassung für Front und Heckscheibe gemacht. Bei Fahrzeugen mit Vinyldach rostet es da besonders gerne, das Wasser sammelt sich unter der Scheiben-
dichtung. Erstaunlicherweise waren keine weiteren Schweißarbeiten erforderlich. Allerdings die vorderen Kotflügel waren nicht mehr einwandfrei und wurden gegen neue

 

getauscht. Dann wurde das Auto komplett,
in der alten Wagenfarbe, lackiert.

Am Schluss bekam das Auto noch einen neuen Innenhimmel, ein neues Vinyldach, eine neue Windschutzscheibe und teilweise neue Zierleisten.
Auf der Wunschliste stehen jetzt noch, eine Servolenkung und ein Overdrive Getriebe. Beides konnte ich schon vor Jahren aus einem Commodore C (Schlachtfahrzeug) ausbauen. Der Commodore war leider nicht mehr zu retten.

Die Träger im Unterbodenbereich waren durch Rosteinwirkung nicht mehr vorhanden.

Zusammen mit Christian Fabry möchte ich die Typgruppenarbeit zum Nutzen der Mitglieder verbessern und die Typgruppe aus dem Dornröschenschlaf erwecken.

Wir sind Eure Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Rekord E und Commodore C Fahrzeuge.

Egal ob es um die Technik, die Ersatzteile-
versorgung, die Historie oder um Veranstal-tungen geht. Auch werden wir noch in diesem Jahr ein Treffen organisieren.

Mit den besten Grüßen an alle ALT-OPEL Fahrer, aber insbesondere an die
Typgruppe Rekord E und Commodore C

Euer Norbert Büchner *2403

 

Norberts neuer Opel Rekord Baujahr 1981, Aufnahme von 1982

Rekord Baujahr 1979, schon mit neuer Lackierung

Der Rekord wieder zusammengebaut.
Beim Oldtimertreffen in Stockheim/Rhön


 

Alt-Opel IG Typgruppentreffen Rekord E 2018 EinladungEinladung zum 6. Alt Opel Treffen in Neuberg-Ravolzhausen

Typgruppe Rekord E und Commodore C, Jubiläumsveranstaltung 40 Commodore C

08. - 10. Juni 2018

Download als PDF

  


Bericht vom 4. Alt Opel Treffen in Nastätten -  Typgruppe Rekord E und Commodore C

Freitag den 20. bis Sonntag den 22. Mai 2016

In einigen Fällen waren die Motoren von der langen Reise nach Bad Waldsee  kaum kalt, da ging es schon wieder los – nach Nastätten zum vierten Typengruppentreffen Rekord E /Commodore C.   Nachdem Norbert  Büchner die Typengruppe im Jahr 2013 wieder reaktiviert hatte, wurde aus jedem Treffen ein neues Highlight. Selbst für Deutschlandkenner musste Nastätten, so irgendwo auf der Grenze zwischen Westerwald und Taunus, erst mal gesucht werden. Die Anfahrt dorthin war schon ein Genuss. Die „Veranstaltungsleitung“ hatte sich der Expertise von Klaus Zöller  bedient, der die Gegend, wie seine Westentasche kennt. Nach dem Einchecken im familiengeführten Hotel Strobel ging’s auf engen Höhenstrassen  zum ersten Besichtigungspunkt, dem  Limes-Kastell  Pohl . 

Das Kleinkastell wurde auf Basis genauester archäologischer Erkenntnisse naturgetreu nachgebaut und ausgestattet. Dank der hervorragenden Führung durch Herrn Arno Pünger wurden wir insgesamt  zweitausend  Jahre zurückversetzt und staunten, was die Römer kultur-zivilisatorisch gegenüber den nördlich vom Limes weilenden „Barbaren“ so „ drauf“  hatten.

Die Kolonne der  Rekords und Commodores war durch je eine „Fehlfarbe“ vorn und hinten  gekennzeichnet. Klaus fuhr mit seinem phantastisch restauriertem  Kadett (viertürig!!) von 1939 mit 23 PS vorweg und Siegfried Kraus mit einem ebenso erstklassig restauriertem Cadillac Serie 62 von Anfang der 50er Jahre mit über 210 PS bildete den Schluss auf dieser ersten Ausfahrt, die uns die alte römische Fernstraßen mit super Aussichten in den Westerwald und Taunus passieren ließ. Der erste Tag wurde mit einem Abendessen und den üblichen Benzingesprächen abgeschlossen.

 Pünktlich um 9:45 Uhr  ging es am nächsten Morgen bei „Kaiserwetter“  über wirklich kleine Sträßchen ins nahe Holzhausen zum Nicolaus-August-Otto Museum.  Dank einer authentischen Führung nahmen wir am Geburtsort des Erfinders des Viertakt-Otto-Motors die Mühsal und das zähe Beharrungsvermögen von Nicolaus August  Otto und Eugen Langen, seinem Kompagnon, auf.  Vom ersten atmosphärischen Gasmotor bis zum robusten Motor für Deutz Ackerschlepper der vierziger Jahre  war an dieser Gedenkstätte an alles gedacht. Holzhausen - die  Geburtsstätte eines Mannes, dessen Erfindung die Welt zunächst nicht bewegte , die aber heute hunderte Millionen von  Autos bewegt.

Der kleine Kadett von Klaus führte die Kolonne flott über 43 km kurvige Straßen am Kloster Arnstein  und an der idyllischen Ems vorbei nach Bad Ems direkt zum Kurhaus. Ich fragte mich die ganze Zeit, wer wohl mit seinen Bremsen bei den vielen Talfahrten mehr zu tun hatte: Klaus mit dem leichten Kadett  (745 kg) oder Siegfried mit dem schweren Cadillac und Automatik (2400 kg)?  Da Klaus die Pilotfunktion hatte,  folgten wir ihm sklavisch in Bad Ems an den Durchfahrts-Verbotsschildern vorbei   bis in ein exklusiv  nur für uns reserviertes Areal unmittelbar vor dem ehrwürdigen Kurhaus. Empfangen wurden wir von „hoch-herrschaftlich“ kostümierten Damen und Herrn der frühen Kaiserzeit.

Würdevoll und humorvoll zugleich vorgetragene Erklärungen, Regelungen und Nachrichten der Zeit von vor über 150 Jahren ließen uns das Umfeld der Zeit begreifen, in der Bismarck eine Depesche veranlasste, die den Krieg  1870/71 auslöste und  Nicolaus August Otto seinen Viertakt-Motor konstruierte, an dessen Verwendung als Antrieb von Autos der spätere Kaiser Wilhelm II nicht so recht glauben wollte.

Nach einem Mittagessen auf den schattigen Terrassen des Kurhauses war orthodoxe  Kirche Ziel eines „Verdauungsspazierganges“. Diese Kirche war ein „Geschenk“ der Zarenfamilie, die auch in Bad Ems kurte. Unsere Autos standen derweil dem Publikum in kompakter Aufstellung vor dem Kurhaus zum Anschauen und Fotografieren zur Verfügung. Während der kleine Kadett und der Cadillac als Eyecatcher fungierten fanden die schon in Vergessenheit geratenen   Rekord’s  und Commodores  große Aufmerksamkeit beim Publikum . Es

dauert sicher nicht mehr lange, dann wollen Bräute auch mit einem geschmückten Fahrzeug unserer Typengruppe zum Standesamt oder zur Kirche gefahren werden.

Von Bad Ems ging es an den Rhein über die uferseitig am „Weltkulturerbe Mittleres Rheintal“   geführte B9 zur Loreley.  Bevor wir den Ort erreichten, an dem die Loreley in verführerischer Manier ihr blondes Haar kämmte und sich dabei auf einem Felsenvorsprung räkelte, mussten wir noch einmal kurz  150 m Höhenunterschied bewältigen. Toll, wie der kleine Kadett das in flotter Weise schaffte.

Den fahrerischen Abschluss dieses Tages bildete die 12 km lange Heimfahrt nach Nastätten, wiederum über Straßen ohne Mittelstreifen aber dafür mit Kurven und  Fernblick pur.

Das von den Organisatoren bestellte Kaiserwetter bescherte uns einen wundervollen Grillabend in einer eigens dazu vorgesehenen Hütte. Martin Sielmann, der nicht  direkt an dem Treffen teilnehmen konnte, ließ es sich nicht nehmen am Abend mit seiner Frau  noch dazu zukommen. Dies zeigt, wie viel Zusammenhalt  inzwischen in der Typengruppe herrscht; dies ist eindeutig das Verdienst von Norbert, der mit seiner ruhigen, gelassenen und nachhaltigen Arbeit , wie Wenige das Symbol  „Opel - der Zuverlässige“ repräsentiert.

Am  Sonntag-Vormittag  machten wir uns mit dem Wissen um das nächste Typengruppentreffen  auf den Weg nach Haus. Michael Schmidt aus Waigolshausen bei Schweinfurt wird das nächste Treffen organisieren. Wir freuen uns alle darauf und sagen Norbert und Klaus herzlichen Dank für die eindrucksvollen Tage, die wir mit unseren Beifahrern/innen erleben konnten.

Text: Ingo Meyer *3872

Fotos: Bernd Schuchhardt  *3596

 

bild_1_265Vor unserm Gasthaus, Parade der fast 40-jährigen


bild_2_265Unsere Fahrzeuge vor dem Limeskastell Pohl


bild_3_265Der Exklusiv-Parkplatz vor dem Grandhotel. Der Cadillac bildetden Abschluss


bild_4_265Norbert kürt den Ausrichter des Treffens 2017, Michael Schmid

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Das Führungsfahrzeug, ein 77 Jahre alter Kadett, fuhr uns immer voraus

bild_6_265Die fachkundige Erklärungen im Kleinkastell

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 Die Steinschleuder, die gefährlichste Waffe der damaligen Zeit

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Im Gänsemarsch auf dem Weg zum Wachturm

bild_9_265Der Blick vom Wachturm auf unsere Fahrzeuge

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Nicolaus-August Otto wurde in Holzhausen a.d. Haide geboren

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In dem Museum, spannende Erklärungen zu den Anfängen des Otto-Motors

bild_12_265Der Parkplatz vor dem Nicolaus-August Otto Museum war gut gefüllt

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Zwei wunderschöne Olympia´s begleiteten uns eine Zeitlang

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Unser Empfangskomitee vor dem Grandhotel in Bad Ems

bild_15_265Das Grandhotel von der linken Lahnseite aus fotografiert

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Unsere Mittagsrast auf dem Balkon des Grandhotels

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Das war das Ziel unsers Verdauungsspaziergangs, die “Russische Orthodoxe Kirche“

bild_18_265Auf der Fahrt zur Loreley, die Marksburg

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Unsere Fahrzeuge auf dem Loreley-Felsen

ein_vergleich_cadillac_zu_rekord_265

Ein Vergleich, Cadillac zu Rekord

ausblick_auf_den_rhein_265

Ausblick auf den Rhein

bild_20_265

Blick von der Loreley auf den Rhein


Typgruppentreffen Rekord E / Commodore C vom 29.05. - 30.06.2015 in Gummersbach

Die Erinnerungen an das schöne Jahrestreffen in Speyer noch im Reisegepäck (an dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an das Orga-Team), trafen sich nur zwei Wochen später vom 29.05.15 bis 01.06.15 die Rekord E und Commodore C Freunde zu ihrem Typgruppentreffen 50 km östlich von Köln in Gummersbach, der ca. 50.000 Einwohner zählenden Kreishauptstadt des Oberbergischen Kreises.

Nachdem am Freitagmittag die großzügigen Zimmer des im Zentrum gelegenen Victors Residenz Hotels bezogen waren, starteten wir im Corso über landschaftlich reizvolle Straßen zu unserer ersten Unternehmung in den Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Dort gab es  im wahrsten Sinne des Wortes hautnahen Kontakt zur Natur, denn die Besonderheit des Affen- und Vogelparks besteht darin, dass man sich die Tiere nicht hinter Gittern anschauen muss. Vielmehr befinden sie sich in großen, für die Besucher zugänglichen Volieren und Gehegen, so dass man mit den Tieren ein ganz besonderes Erlebnis haben kann. Die Kinder in unserer Reisegruppe hatten schon den ersten Spaß im Streichelgehege bei den überaus zutraulichen Ziegen. Auch die Sittiche in der großen Vogelvoliere erwiesen sich als freundliche Vertreter ihrer Art und waren nicht nur aus nächster Nähe zu beobachten, sondern flatterten den Besucher auch munter auf die Hände, um Futterkörner aufzupicken. Eine Steigerung dieses Erlebnisses bot der Besuch des 12.000 qm großen Geheges der Berberaffen. Diese waren nicht nur schön zu beobachten, sondern auch sehr gesellig, neugierig und listig in ihrem Bemühen, nach vermutetem Futter in den Taschen der Besucher zu suchen. Hier hieß es wachsam sein! Begleitet von freilaufenden Straußvögeln durchstreiften wir das Affengehege, und manchmal konnte man kaum mehr unterscheiden: wer ist Affe und wer gehört zur Reisegruppe? Dies war dann im nächsten Freigehege bei den kleinen Totenkopfaffen (wir alle kennen noch Herrn Nilson aus den Pippi Langstrumpf Filmen) auf Grund ihrer geringeren Körpergröße wieder einfacher. Prächtige Rad schlagende Pfauen und kommunikative Papageien sowie zahlreiche Spielgelegenheiten für die Kinder rundeten unseren Spaziergang durch den Affen- und Vogelpark ab. In geselliger Runde bei einem leckeren Abendessen ließen wir den ersten Tag schließlich gemütlich im Hotel ausklingen.

Gestärkt nach einem guten Frühstück starteten wir am nächsten Tag zu unserem ersten Ziel nach Schloss Homburg bei Nümbrecht. Das erstmals im Jahr 1276 urkundlich erwähnte Schloss entstand aus einer Höhenburg der Grafen von Sayn (später Sayn-Wittgenstein-Homburg) und wandelte sich im Laufe der Jahre zu einem prächtigen Barockschloss. Unter fachkundiger Führung erfuhren wir Interessantes über die Geschichte des Schlosses und das beschwerliche Leben im Mittelalter. Wie schrecklich muss diese Zeit gewesen sein, in der man noch keinen Opel fahren konnte! Im Anschluss an den Besuch des Schlosses hatten wir dann mit Sondererlaubnis Gelegenheit, auf einem separaten Parkplatz unsere schönen Fahrzeuge stilecht vor dem Schloss zu fotografieren. Eine österreichische Reisegruppe entdeckte allerdings interessiert unsere Autos, sodass sich der Fototermin etwas verzögerte. Aber auch dafür muss Zeit sein, denn schließlich wollen wir bei solchen Unternehmungen ja nicht nur unsere Fahrzeuge genießen, sondern auch die Aufmerksamkeit anderer Menschen für ein positives Image unserer Marke Opel nutzen.

commodore_c_im_dreierpack_265Commodore C im Dreierpack

 

rekord_und_commodore_in_reih_und_glied_265

 Rekord und Comodore in Reih und Glied

 

im_affen_und_vogelpark_auch_die_emus_hatten_keine_scheu_vor_den_menschen_265

 Im Affen- und Vogelpark. Auch die Emus hatten keine Scheu vor den Menschen

im_streichelgehege_des_affen_und_vogelparks_eckenhagen__265Im Streichelgehege des Affen- und Vogelparks Eckenhagen

 

robert_auf_tuchfhlung_mit_einem_berberaffen_265

 Robert, auf Tuchfühlung mit einem Berberaffen

 

mittagessen_im_waldhotel_hartmann___265

Mittagsessen im Waldhotel Hartmann

 

abfahrt_vom_waldparkplatz_265

Abfahrt vom Waldparkplatz

Im nahegelegenen Waldhotel Hartmann fanden wir uns dann in einem eigens für uns reservierten Raum zu einem üppigen Mittagessen (rülps) zusammen und nahmen die Typgruppenfreunde in unserer Runde auf, die erst am Samstag anreisen konnten. Nach dem Essen tat ein Verdauungsspaziergang in der neben dem Restaurant liegenden Wiehler Tropfsteinhöhle gut. Bis zu 30 Meter tief unter der Erde beträgt die Temperatur der 1860 entdeckten Höhle jahreszeitunabhängig konstant 8°C. Umgeben von Sandstein, Tonschiefer und Kalkstein bahnten wir uns unter fachkundiger Führung den Weg vorbei an herabhängenden (Stalagtiten) und nach oben wachsenden (Stalagmiten) Tropfsteinen und faszinierenden Gebilden von Calzitkristallen.

Im Anschluss unternahmen wir dann bergauf und bergab eine touristische Spazierfahrt durch das Oberbergische Land mit seiner abwechslungsreichen Landschaft aus Wiesen und Wäldern. Da unser Freund Michael Schmid sich bei seinem Rekord E2 Caravan mit einem defekten Zündkabel herumschlagen musste, hatte Axel Prietz zwischenzeitlich telefonisch den Opelhändler seines Vertrauens, Herrn Karl-Heinz Strauch vom Autohaus Kaiser, kontaktiert. Der Chef hat nicht nur immer Zeit für seine Kunden, sondern hatte auch das benötigte Zündkabel vorrätig. Und so führte uns unsere Ausfahrt geradewegs zum freundlichen Opelhändler in Marienheide-Rodt, wo Michael Schmid das Zündkabel vom Juniorchef Tobias Strauch in Empfang nehmen konnte – wohlgemerkt am späten Samstagnachmittag und außerhalb der Geschäftszeiten! Als ob dieser außergewöhnliche Service nicht schon genug der Hilfe gewesen wäre, verlangten die Herren Strauch nicht einmal Geld für das Ersatzteil. Das ließ Michael Schmid aber nicht zu und bedankte sich mit einer Spende in die Kaffeekasse. Schnell war das Zündkabel eingebaut, und wir setzten unsere Spazierfahrt zum Hotel fort. Beim gemeinsamen Abendessen ließen wir das Erlebte Revue passieren, pflegten die Freundschaft und Geselligkeit und hatten jede Menge Spaß.

Am Sonntag war Auschecken im Hotel angesagt, bevor wir uns auf den Weg zur letzten Unternehmung vor der Heimreise machten. Nach kurzer Fahrt trafen wir am Eisenbahnmuseum in Gummersbach-Dieringhausen ein. Mit der Dampflok „Bergischer Löwe“ Baujahr 1924 begaben wir uns in der Holzklasse auf historische Fahrt durch das idyllische Wiehltal. Hierbei konnten wir unsere Technikbegeisterung so richtig gut ausleben. In Wiehl angekommen gab es noch die Möglichkeit zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, wobei die meisten von uns besondere Freude an der nah am Bahnhof gelegenen Eisdiele hatten. Nach Abschluss der Rangierarbeiten fuhren wir wieder zu unserem Ausgangsbahnhof zurück und beendeten unser Typgruppentreffen mit einem Rundgang durch das Eisenbahnmuseum.

Nachdem wir noch ein paar letzte Fotos von unseren Autos auf dem Parkplatz gemacht hatten, nahmen wir Abschied voneinander, und die Rekord und Commodore zerstreuten sich langsam in alle Himmelsrichtungen. Jedenfalls fast alle, denn der Rekord von Michael Schmid mochte sich wohl doch noch nicht so recht vom Oberbergischen Land trennen. Trotz neuem Zündkabel hatte der Motor seine Aussetzer, sodass die 300 km lange Rückfahrt zu unsicher war. Nach einem erfolglosen Reparaturversuch vor Ort stellten wir letztlich den Rekord Caravan erneut beim freundlichen Opelhändler Kaiser ab. Damit Michael die Heimfahrt nicht in irgendeinem markenfremden Leihwagen (womöglich einem VW) antreten musste, habe ich ihm gerne meinen Calibra überlassen. Inzwischen haben wir die Fahrzeuge wieder getauscht und freuen uns auf die nächste Zusammenkunft in 2016.

Ich persönlich danke allen Teilnehmern für ein unvergessliches Typgruppentreffen voller Frohsinn und Geselligkeit und widme diesen Bericht unserem Typgruppenreferenten Norbert Büchner, der kurz vor dem Treffen zu Hause gestürzt und so unglücklich auf seine Hand gefallen war, dass der Bruch operativ versorgt werden musste und seine Teilnahme am Treffen unmöglich wurde. Mögen Fotos und Bericht ihm und seiner Frau Anne nachträglich wenigstens eine mentale Teilnahme schenken.

Axel Prietz *3867

Fotos:             Bernd Schuchhardt  *3596
                        Axel Prietz                 *3867           

fahrzeugaufstellung_vor_schloss_homburg_265Fahrzeugaufstellung vor Schloß Homburg

gruppenfoto_der_teilnehmer_vor_schloss_homburg__265Gruppenfoto der Teilnehmer vor Schloß Homburg

typgruppe_on_the_road__265Typgruppe on the Road

im_eisenbahnmuseum_organisator_axel_in_warteposition_265Im Eisenbahnmuseum. Organisator Axel in Warteposition

einsteigen_zur_fahrt_mit_der_historischen_eisenbahn_265Einsteigen zur Fahrt mit der historischen Eisenbahn

in_der_holzklasse_auf_historische_fahrt_durch_das_idyllische_wiehltal_265In der Holzklasse auf historische Fahrt durch das idyllische Wiehltal

martin_freut_sich_ber_die_sauerlndische_bockwurst_265

Martin freut sich über die sauerländische Bockwurst

michael_bei_der_reparatur_seines_rekords_265Michael bei der Reparatur seines Rekord

michael_freut_sich_ber_das_neue_zndkabel_265

MIchael freut sich über das neue Zündkabel

alles_gute_und_baldige_genesung__typreferent_norbert_bchner_verbrachte_die_tage_in_der_klinik_265

Alles Gute und baldige Genesung 

Typreferent Norbert verbrachte die Tage in der Klinik

goodbye_bis_zum_typgruppentreffen_2016_265

Goodbye bis zum nächsten Typgruppentreffen

   

 

 

Typgruppentreffen 2014

Fotos:
Bernd Schuchhardt  *3596
Markus Oppel  *3999

Robert Fritsch  *4211

 

Die ALT-OPEL IG hatte am 16. und 17. Mai die Mitglieder der Typgruppe nach Steinheim bei Fulda eingeladen. Für beide Tage standen interessante Ausfahrten und Besichtigungen auf dem Programm.

Wir konnten die Fahrer und Beifahrer von 15 Fahrzeugen begrüßen. Zwei der Fahrzeuge kamen aus Österreich. Die weitesten Anreisen hatten die Fahrzeuge aus Wien, Oberösterreich und Bremen.

Nach dem Eintreffen und der Begrüßung der Teilnehmer setzten sich die Fahrzeuge zum etwa 10 km entfernten Feuerwehrmuseum in Bewegung. Obwohl wir zur Hauptverkehrszeit durch die Innenstadt von Fulda fahren mussten, fanden sich alle Fahrzeuge ohne Probleme auf dem Parkplatz vor dem Museum ein.

Die anschließende Führung durch das Museum war interessant und es wurde vieles über Brandbekämpfung, Feuerwehrfahrzeuge

 

und Löschmittel erklärt.

Am Abend saßen wir in gemütlicher Runde zusammen und unterhielten uns nicht nur über unsere „alten Opels“.

Am Samstag ging es dann zur 30 km entfernten Wasserkuppe. Die Wasserkuppe ist mit etwa 950 m der höchste Berg in der Rhön. Dort stand die Besichtigung des Segelflugzeugmuseums an. Auch hier wurde uns alles ausführlich erklärt und es wurden viele Fragen zu den Flugzeugen gestellt. Im Anschluss an die Besichtigung schauten wir noch dem Flugverkehr zu.

Auch machten wir noch einen Stop an der Fuldaquelle. Die Fulda entspring auf der Wasserkuppe etwas unterhalb des Flugfeldes.

Weiter ging es zum Kreuzberg (928m) und pünktlich zur Mittagszeit trafen wir dort ein.

Berühmt ist der Kreuzberg vor allem durch das Kloster Kreuzberg mit der eigenen Klosterbrauerei und dem beliebten Klosterbier.

 

Franziskanermönche betreiben dieses Kloster unterhalb des Gipfels.

Nachdem alle gestärkt vom Essen waren, ging es zur letzten Etappe nach Bad Brückenau.

Der letzte Besichtigungstermin, „Das deutsche Fahrradmuseum“ stand an. Hier konnten wir die Entstehung des Fahrrades, von den Anfängen bis zur Gegenwart, in Augenschein nehmen.

Etwa gegen 17:00 Uhr waren wir dann mit allen Programmpunkten durch. Wir verabschiedeten uns und die meisten der Teilnehmer fuhren, über die in der Nähe vorbeigehende A7, wieder in Richtung Heimat.

Mir bleibt jetzt nur noch übrig, mich für das pannenfreie und harmonische Treffen zu bedanken.

Aber auch der Wettergott hatte uns mit hervorragendem Oldtimerwetter verwöhnt.

Bis zum nächsten Treffen

Euer Norbert Büchner  *2403


 

 

Typgruppentreffen 2013

 

Die ALT-OPEL IG hatte am 19. und 20. Juli zum Typgruppentreffen der Baureihen Rekord E1, Rekord E2 und Commodore C nach Meiningen eingeladen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte ich am Freitagnachmittag die Fahrer und Beifahrer von 12 Fahrzeugen in Meiningen begrüßen. Für beide Tage waren abwechsel-ungsreiche Programmpunkte eingeplant.

Für den Freitag war das die Besichtigung der Nähmaschinensammlung im Autohaus Krieg in Mellrichstadt. Kurz nach 16:30 setzte sich dann unsere Wagenkolonne in Richtung Mellrichstadt in Bewegung.

Die wohl weltgrößte Opel Nähmaschinen-sammlung wurde uns dann von der Chefin
des Autohauses, Nicole Seemann vorgestellt. Die Sammlung umfasst etwa 50 bis 60 Nähmaschinen und Frau Seemann ging auch auf die Besonderheiten der verschiedenen Modelle ein. Die fachkundigen Erläuterungen beeindruckten sehr und erweiterten bzw. vervollständigten unser Wissen über die
1 Million gebauten Nähmaschinen.

Auch die im Verkaufsraum ausgestellten Fahrräder, die Frigidaire Kühltruhe und die

Kühlschränke sowie die Essolub-Tankstelle wurden uns gezeigt. Unter den Fahrrädern war auch ein sehr seltenes Kardanfahrrad, aber auch das legendäre ZR3 Rennrad konnten wir bestaunen.

Zum Abschluss wurden noch Erinnerungs-fotos auf dem Parkplatz des Autohauses gemacht. Dann ging es mit unseren Fahrzeugen wieder in Richtung Meiningen.

An der Landesgrenze zwischen Bayern und Thüringen wurde noch mal ein Stopp eingelegt und die Grenzbefestigungsanlagen, die dort ausgestellt sind, besichtigt.

Am Samstag setzte sich dann unsere Wagenkolonne, pünktlich um 9:00 Uhr, in Richtung Stockheim in Bewegung. In Stockheim waren wir zu den 11. Rhöner Kultur- und Oldtimertage eingeladen.

Die Kolonne wurde nun von Frank Wöhner mit seinem Opel-1290 angeführt. Auf etwa halber Strecke machten wir einen Zwischenstopp, um in einer alten Scheune die Sammlung eines Oldtimerfreundes aus der DDR-Zeit in Augenschein zu nehmen.

Hier waren natürlich Wartburg und Trabi die

Hingucker aber auch alles Andere war sehr liebevoll zusammengetragen und ausgestellt.

Auf dem Platz in Stockheim waren wir den gegen 10 Uhr, pünktlich um an der Ausfahrt teilzunehmen. Diese verlief durch das landschaftlich reizvolle Grenzgebiet der Bundesländer Bayern und Thüringen.

Nach der Ausfahrt saßen wir gemütlich im Zelt zusammen und führten Benzingespräche.

Bei der Fahrzeugpräsentation am Nachmittag wurden dann auch Rekord und Commodore den Besuchern über Lautsprecheranlage vorgestellt.

Das Treffen endete dann am Nachmittag und die Teilnehmer machten sich auf den nach Hause weg.

Im Nachhinein möchte ich sagen, wir haben zwei schöne Tage mit unseren Opels gehabt.

Damit das Hobby mit unseren Fahrzeugen auch Spaß macht und unsere Typgruppe weiterhin an Bedeutung gewinnt, werden wir uns natürlich nächstes Jahr wieder treffen. Ort und Termin stehen noch nicht fest aber ich würde mich freuen, wenn dann noch weitere Fahrzeuge
dazu kommen.

Text:    Norbert Büchner *2403

Fotos: Norbert Kotschenreuther *3049

 

   
DZ-Ausgabe 168, Rubrik Historie: Fahrbericht Commodore C

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Ein Clubmitglied der ALT-OPEL IG hat seine Erfahrungen im Commodore C zusammengefasst. Lesen Sie, wie sich die Sechs-Zylinder-Limousine heute im Alltag verhält - Eindrücke vom Stadtverkehr über die Autobahn bis zur Tanksäule.

Foto: Ein Fazit des Fahrberichts: Viel Genuss für (noch) wenig finanziellen Aufwand.



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DZ-Ausgabe 156, Rubrik Historie: 25 Jahre Rekord E

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Ein Erbe, das schwerer kaum sein konnte, trat nach den Werksferien des Jahres 1977 der Rekord E an: Sein Vorgänger repräsentierte in Europa die Nummer eins seiner Wagenklasse. Diesen Platz konnte der neue Opel nicht behaupten. Und auch der Name Rekord sollte zum letzten Mal eine Opel-Modellreihe zieren.

Foto: Die Modellreihe E bildete den Abschluss der Opel-Rekord-Fahrt.



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