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Typgruppe Ascona C

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Typ-Referent (komm.):


 

Andreas Vollmer

Grundstrasse 5

63533 Mainhausen

 

Tel. : 06182-829 754

Fax:  06182-960 7779

Mail: vollmer@alt-opel.eu



Bericht

Fronttrieblertreffen 2013

 

Bericht 

Fronttrieblertreffen 2012 

 


 

 

 Der ASCONA-C und seine Cabrios

 

 

Im Jahr 1979 brachte OPEL den Kadett-D auf den Markt. Er sollte mit seiner bei OPEL neu eingeführten Frontantriebstechnologie der technische Vorreiter der heutigen Opel-PKW- Modellpalette werden.
Dem Kadett-D folgte im Herbst 1981 der Ascona-C und debütierte auf der IAA 81 in Frankfurt wie zwei Jahre zuvor sein kleinerer Bruder mit Frontantrieb. Das Publikum war begeistert und die Fachpresse kürte den Neuling aus dem Hause OPEL mit dem „Goldenen Lenkrad 1981“. Eine erfolgreiche Zukunft war ihm sozusagen in die Wiege gelegt.

Bereits 1982 war der Ascona-C mit einem 1,6 Liter Dieselaggregat erhältlich, setzte sich

jedoch trotz damaliger KFZ-Steuerbegünstigung nicht erfolgreich durch. Starke Vibrationen dieser Triebwerke und zu geringe Leistungsausbeute entsprachen nicht den Vorstellungen der Kundschaft. Auch die Überarbeitung dieses Motors im Jahr 1986 überzeugte gegenüber den Benzinern relativ wenige Käufer. Da kam mit dem ab 1983 erhältlichen 1,8 E Motor und 115 PS Leistung schon mehr Fahrfreude auf.

Gleich nach der Markteinführung des Ascona-C nahmen sich diverse Karosseriebauer dem Zweitürer an, um ihn in ein familientaugliches Cabrio zu verwandeln. Einige scheiterten an den erforderlichen Kosten bereits nach dem Prototyp.

Auch Horst Keinath aus Dettingen hatte es der Ascona-C angetan, baubedingt natürlich die zweitürige Limousine. Keinath „verwandelte“ ihn in ein Cabriolet und nannte es KC-3. Er „spendierte“ seinem KC-3 eine hochwertige Lederausstattung inkl. belederten Armaturenbrett, elektrischen Verdeckmechanismus und auf Kundenwunsch noch ein passendes Hardtopdach für die kalte Jahreszeit. Auch Veränderungen an Front und Heck waren auf Kundenwunsch lieferbar. Die Verkaufspreise lagen bereits mit der kleinsten Motorisierung, dem 1,3 Liter, bei über 40.000 DM. Wahrscheinlich war dieses Preisniveau auch mit Grund dafür, dass die

Gesamtstückzahl der KC-3 Modelle von 434 Exemplaren nicht überschritten wurde. Auch in Sulzbach am Main nahm sich das Konstruktionsbüro Hammond & Thiede dem zweitürigen Ascona-C an und lies seine Cabrio-Pläne ab 1984 im Karosseriebauunternehmen VOLL in Würzburg-Heidingsfeld umsetzen.

 

Im Jahr 1985 übernahm Hammond & Thiede die finanziell angeschlagene Firma VOLL mit Herrn Michael Thiede an der Spitze. Bis 1988 verließen 2873 (einschl. Rechtslenker VAUXHALL-CHEVALLIER für GB) die Werkshallen in Würzburg.
Die Cabrio-Umbauten in Würzburg verliefen im Taktstraßensystem mit den vorgefertigten cabriospeziefischen Bauelementen wesentlich effektiver als die manufakturativen Arbeiten bei Keinath in Dettingen. Somit betrug der Aufpreis für den Umbau in Würzburg „nur“ etwas über 12.000 DM und der Einstiegspreis lag somit bei ca. 26.000 DM . Dieser gegenüber den KC-3 Modellen wesentlich günstigere Preis ist auch auf den Verzicht handgefertigter Lederbezüge und dem elektrischen Verdeck zurückzuführen. Ein kleiner Luxus, in Form eines textilen Innenhimmels konnte sich der Kunde in

Würzburg für 400 DM gönnen. Aus heutiger Sicht sollte jedoch bedacht werden, dass man im Jahr 1984 für ca. 12.000 DM auch einen fabrikneuen CORSA-A beim Opel-Händler in Empfang nehmen konnte. Also war auch ein Hammond & Thiede Cabrio für interessierte Normalverdiener nicht gerade ein Sonderangebot.

Interesssant ist auch, dass parallel zum Ascona-Cabrio auch einige Toyota-Celicia in Würzburg zum Cabrio umgebaut wurden.
Die durch den Cabriobau 1985 von Hammond & Thiede gerettete Würzburger Firma VOLL konnte mit Auslauf der Ascona-Produktion keine Gewinne mehr erwirtschaften und musste nach einigen missglückten Umorientierungen im Jahr 1992 Konkurs anmelden.
Die Firma Keinath etablierte sich nach Auslauf der Ascona-Produktion zum eigenständigen Automobilhersteller. Mit der Technik des Opel MV6 stellte Horst Keinath einen Sportwagen auf die Räder welcher sich in seinen Stilelementen stark an den „Ur-GT“ lehnte. Es handelte sich um einen zweisitzigen Roadster mit einem

 

manuell vollversenkbaren Hardtop. 20 Einheiten hatte Horst Keinath jährlich geplant, doch es entstanden insgesamt nur 38 Exemplare. Seinen absoluten Traum erfüllte sich Horst Keinath mit dem Keinath GT/C und dem GT/R welche 2001 in Frankfurt und 2002 in Genf Aufsehen erregten. Auch Lili Bertone, die Witwe von Nucio Bertone (Zeitzeugen berichteten) war in Genf vom Keinath GT/R stark beeindruckt.Leider entstand von beiden Fahrzeugen nur jeweils ein Exemplar. Beide Prototypen befinden sich heute im Fundus eines Zulieferers der Automobilindustrie.Ob Horst Keinath sich mit der Verwirklichung seines Lebenstraumes „übernommen“ hat soll hier nicht erörtert werden. Im Jahr 2003 endete die Existenz des Unternehmens „Keinath-Automobilbau“. Aus heutiger Sicht ist es der „Manufaktur“ in Dettingen als auch dem „Serienproduzenten“ in Würzburg gelungen mit dem Ascona-Cabrio ein Fahrzeug mit „Hinguck-Faktor“ auf die Räder zu stellen.
Fast alle noch vorhandenen Ascona-Cabrios befinden sich heute in Liebhaberhänden, werden gehegt und gepflegt, und wechseln nur sehr selten ihren Besitzer.
Der durch den geschickt konstruierten Verdeckmechanismus in beiden Varianten geringe Platzverlust im Kofferraum macht diese Autos, zumindest in der Sommerzeit, zum alltagstauglichen Automobil mit Spaßfaktor bei Sonnenschein, und bei der Urlaubsreise in den Süden ist auch reichlich Gepäck kein Problem.

Beim Kauf eines Keinath KC3 oder eines Ascona H & T Cabrios sollte der Karosserie besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alle Ascona-C-typischen Roststellen wie hintere Radläufe, hintere Rahmenteile, Schweller und A-Säulen sind unbedingt genau zu begutachten. In Würzburg wurden die für das Cabrio erforderlichen Verstärkungen im Fahrzeuinneren eingebaut, so dass diese meist nicht angegriffen sind und der äußere Rostbefall offensichtlich ist und die Schweißarbeiten mit noch erhältlichen Serienteilen relativ leicht erledigt werden können. Bei Keinath wurde ein Großteil der Cabrioverstärkungen mit von Hand gefertigten Teilen im Außenbereich aufgeschweißt (z.B. Schweller und A-Säulen).

Die entstandenen Rostnester bleiben für Jahre „unsichtbar“ und lassen sich nur schwer reparieren, da bei einer Restaurierung die Verstärkungen abgetrennt werden müssen und die Neufertigung von Hand unumgänglich wird. Auch sollte beim KC3 der Rahmen der Windschutzscheibe genau geprüft werden, Risse im oberen Bereich sind hier keine Seltenheit.

         

Wer sich für eine von beiden Ascona-Cabrio-Versionen entscheidet trifft ein gute Wahl und hat in der Sommerzeit immer interessante Gespräche an der Tankstelle sowie auf den Parkplätzen seiner Ausflugsziele. Ob im noblen KC3 oder im gut bürgerlichen H & T, beide Autos bieten die gleiche Freude am Fahren in einem doch nicht alltäglichen Cabrio.

 

 

Die letzte Ausführung des Opel-Ascona der Baureihe C wurde in all ihren Karosserievarianten 2-Türer, 4-Türer und 5-Türer-Schrägheck 1721649 mal (inkl. Cabrios) verkauft. Sein Nachfolger, der Vectra-A trat ein erfolgreiches Erbe an.

  Der Gesamtbestand des Ascona-C in all seinen Ausführungen ist auf Grund des Rostfrases und der ausgelaufenen sogenannten Abwrackprämie in den letzten Jahren erheblich geschrumpft, so dass die „Rettung“ der noch existierenden guten Exemplare unabdingbar ist.

Die etablierte Opel-Mittelklasse der 1980er Jahre sollte der Nachwelt erhalten bleiben !


Nils Kupetz #3002


Typreferent Ascona-C

 

 

 


 

 

1981 erschien der Ascona C

 

 

 

 

Über 30 Jahre ist es her, dass der
Ascona C auf der Frankfurter IAA der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

Es war kein leichtes Erbe, das der Ascona C antreten musste, denn sein Vorgänger war eine feste Größe in einer Wagenklasse, wo Heckantrieb das Maß aller Dinge war. Der neue hatte nämlich nun Frontantrieb, wie schon sein kleiner Bruder der Kadett D. Statt mit dem Ford Taunus oder dem Fiat 131 konkurrierte der neue Ascona C nun eher mit dem Audi 80, dem VW Passat und vielen anderen Modellen europäischer und fernöstlicher Hersteller um die Gunst der Käufer. Die quer eingebaute Antriebseinheit war dabei das Geheimnis seiner hervorragenden Raumökonomie und beinahe ein Alleinstellungsmerkmal in der Mittelklasse.

     

 

Eine elegante Linienführung zeichnete den Ascona C aus. Mit seinem leicht keilförmigen Bug und seinem geradlinigen Heck erinnerte die zwei- und viertürige Stufenheck-Limousine stilistisch eher an den größeren Rekord E als an den Vorgänger Ascona B. Das Entlüftungsgitter in der C-Säule wurde aber wie beim Vorgänger gestaltet. Ein ganz typisches Ascona-Detail, das sich über alle drei Generationen gehalten hat und das das Äußere des Ascona mitbestimmt. Eine erwachsene modern angelegte Limousine in klassischem Stil.

Ganz neu war eine fünftürige Fließheck-Limousine mit erweiterbarem Gepäckraum. Ein modernes Konzept, das mit dem des Vorgängermodells gar nicht mehr vergleichbar war, das aber in seinen Grundzügen bis heute aktuell ist. Die Abrisskante am Heck und das etwas flachere Dach verliehen dem Fünftürer seine sportlich dynamische Erscheinung.

Vielfalt gehörte beim Ascona C zum Konzept. Die drei Karosserievarianten waren kombinierbar mit einer Fülle von Ausstattungsvarianten, die dem Ascona C ganz unterschiedliche Charaktere verliehen.

     

Sportliche und gediegene, komfortable und bescheidene. Sonderausstattungen machten die Fahrzeuge noch individueller und es gab auch einige Sondermodelle. Zudem konnte der Kunde natürlich unter vielen Motor- und Getriebevarianten wählen. Das Leistungsspektrum reichte vom 55PS leistenden Diesel bis zum 130PS starken GT/Sport. Und es gab etliche Modell-pflegemaßnahmen, wodurch die Vielfalt noch größer wurde.

Der Ascona C war ein Global-Player. Er war von den Straßen Europas nicht wegzudenken und als sogenanntes Weltauto wurde das „J-Car“ von vielen GM-Töchtern in aller Welt teils stark modifiziert und teils sehr viel längere Zeit als in Europa unter verschiedenen Namen gebaut und vertrieben. Dem Opel Ascona C am ähnlichsten ist dabei wohl der rechtsgelenkte Vauxhall Cavalier aus Großbritannien, den es abweichend von der Opel-Version auch als geräumigen Kombi Cavalier Estate gab. Aber auch andere Derivate wurden in einer Kombiversion angeboten, so zum Beispiel der Holden Camira.

     

Auch der Chevrolet Monza war ein Mitglied der großen J-Car-Familie. Er trug nicht nur den gleichen Namen wie der in Europa bekannte Opel Monza, er war auch in einer ähnlich aussehenden Karosserieversion als Dreitürer mit Fließheck erhältlich. Gleich mehrere Karosseriebauer boten seit den Anfängen der Baureihe elegante bügelfreie Cabrio-Umbauten an. Nur etwa 3300 Stück wurden gebaut, was die Ascona C Cabrios zu exklusiven Liebhaberstücken macht.

1.721.647 Exemplare des Opel Ascona C verließen in sieben Jahren die Fließbänder in Rüsselsheim und Antwerpen. Im Oktober 1988 wurde der Ascona C vom sehr viel moderner gezeichneten Vectra A, der auf dem Baukasten des Ascona C aufbaute, abgelöst.

 

Matthias Steckmann *1973

 


 

 

Typologie

Hier soll ein grober Überblick über das Angebot auf dem deutschen Markt geboten werden. Im Export wich das Angebot teilweise ab.

Die verschiedenen Modelle des Ascona C unterscheiden sich nach Jahrgang, Karosserie-
version, Ausstattungsmodell und Motorisierung voneinander.

Ein Modelljahr beginnt etwa im September des Vorjahres, das Modelljahr '85 z.B. beginnt also im September '84 und endet im August '85.

Grundsätzlich gab es drei Karosserieversionen:

- Limousine mit Stufenheck, zweitürig
- Limousine mit Stufenheck, viertürig
- Kombilimousine mit Fließheck, fünftürig

Die Cabrios entstanden bei verschiedenen Karosseriebauern aus zweitürigen Limousinen.

Die Auswahl an Ausstattungsmodellen und Motorisierungen war in den verschiedenen Modelljahren unterschiedlich.

 

 

 

Die erste Serie: Ascona "C1"

Modelljahre '82, '83 und '84

     

Die zweite Serie: Ascona "C2"

Modelljahre '85 und '86

     

Die dritte Serie: Ascona "C3"

Modelljahre '87 und '88

Ascona C1 Front   Ascona C2 Front   Ascona C3 Front

Diese Details sind charakteristisch für die erste Serie:

- Äußere Kunststoffteile in schwarz (bei CD
  in braun oder grau, bei Sport in grau)

- Lamellen-Kühlergrill (bei CD Gitter-Grill)

- Scheinwerfergläser mit angefaster
  Ober- und Innenkante, orange Blinker

- Gerillte Heckleuchten ohne schwarze
  Streifen, keine Heckblende

- Regenrinnen- und Fensterschacht-
  Zierleisten in Chrom (bei SR, J und Sport
  in anthrazit)

- Seitenfenster-Zierleisten in Chrom
   (nicht bei Standard, SR, J und Sport)

- Mylarstreifen in Front- und Heckscheiben-
  dichtung in Chrom (bei SR, J und Sport
  in anthrazit)

- Vordersitze mit Schwingbügel oder
  Recaro-Sportsitze

- Innenraum mit etwas Chrom

 
Analog zum Debut des Kadett E erschien die zweite Serie des Ascona C:

- Äußere Kunststoffteile teilweise in grau
  oder braun, Schriftzüge grau

- Gitter-Kühlergrill (bei GT und GT/Sport
  glatter Grill mit sechs Luftschlitzen)

- Scheinwerfergläser ohne Fase, orange
  Blinker - gerillte Heckleuchten mit
  schwarzen Streifen, passende Heckblende

- Regenrinnen- und Fensterschacht-
  Zierleisten in Chrom (bei GT und
  GT/Sport in anthrazit)

- Seitenfenster-Zierleisten in anthrazit
  (nicht bei LS, GT, GT/Sport und Touring)

- Mylarstreifen in Front- und
  Heckscheibendichtung in anthrazit

- Vordersitze mit Laufschienen als Komfort- oder Sportsitze

- Innenraum ohne Chrom

 


 

 

Wieder analog zu einem Debut, dem des
Omega A, erschien die dritte Serie des
Ascona C:

- Äußere Kunststoffteile teilweise in blau-grau

- Entlüftungsgitter bei Fließheck wieder
  schwarz, bei Stufenheck in Wagenfarbe

- glatter Kühlergrill in Wagenfarbe lackiert

- Scheinwerfergläser ohne Fase,
  weiße Blinker

- Kunststoff-Frontspoiler in Wagenfarbe
  mit schwarzem unterem Abschluss

- glatte Heckleuchten mit feinen schwarzen
  Streifen, dazu ein Chrom-Streifen, passende
  Heckblende

- Regenrinnen- und Fensterschacht-
  Zierleisten in anthrazit

- keine Seitenfenster-Zierleisten

- Mylarstreifen in Front- und
  Heckscheibendichtung in anthrazit

- Vordersitze mit Laufschienen als Komfort-
  oder als Sportsitze

- Innenraum ohne Chrom

   

Die Ausstattungsmodelle der ersten Serie trugen traditionelle Bezeichnungen:

- Ascona (Standardmodell ohne Name)

- Ascona Luxus

- Ascona Berlina

- Ascona CD (ab Modelljahr '83, nicht
    zweitürig)

- Ascona SR (bzw. SRE)

Dazu erschienen noch drei Sondermodelle: 

- Ascona J (ab Modelljahr '83)

- Ascona Touring (ab Modelljahr '83, nicht
   zweitürig)

- Ascona Sport (Modelljahr '84, nicht fünftürig)

 

 

 

 

Für die Ausstattungsversionen der zweiten Serie wurden analog zum Kadett E und
Rekord E neue Bezeichnungen gefunden:

- Ascona LS

- Ascona GL

- Ascona GLS (nicht zweitürig)

- Ascona CD (nicht zweitürig)

- Ascona GT

Und es gab wieder Sondermodelle:

- Ascona Touring (Modelljahr '86, nicht
    zweitürig)

- Ascona GT/Sport (Modelljahr '86)

 

 

 

Die dritte Serie brachte eine etwas umfang-reichere Ausstattung bei allen Modellen, ein CD-Modell gab es nun nicht mehr. Das '87er Sortiment:

- Ascona LS
- Ascona GL (nicht zweitürig)
- Ascona GLS (nicht zweitürig)
- Ascona GT

Für das Modelljahr '88 wurden die Ausstattungsumfänge noch einmal etwas reichhaltiger:

- Ascona LS
- Ascona Touring (nicht zweitürig)
- Ascona GLS/Exklusiv (nicht zweitürig)
- Ascona GT/Sport

Und anlässlich des 125jährigen Opel-Jubiläums erschien 1987 ein Sondermodell:

- Ascona Jubilée (nicht zweitürig)

   

Zu Beginn war das Motorenprogramm noch recht übersichtlich. Diese Motoren standen für die erste Serie zur Verfügung:

- 1.3 N (nicht für CD, SR, Sport)

- 1.3 S (nicht für CD, SR, Sport)

- 1.6 N (nicht für CD, SR, Sport)

- 1.6 S (nicht für CD)

 

Ab Februar '82 zusätzlich:

- 1.6 D (nicht für CD, SR, J, Sport)

 

Ab Modelljahr '83 zusätzlich:

- 1.8 E (nicht für Ascona, J, Touring)
   Der Ascona SR mit 1.8 E-Motor heißt
   Ascona 1.8 SRE.

 

Das Motorenprogramm wurde im Wesentlichen von der ersten in die zweite Serie übernommen. Auch der 1.8 E Motor blieb unverändert, wurde nun aber in 1.8 i umbenannt. Dazu erschien Anfang '85 der
1.8 i mit geregeltem Katalysator. Ein Jahr später erschien dann noch eine U-Kat-Version des 1.6 N. So sah also das Angebot aus:

- 1.3 N (nicht für CD, GT, Touring, GT/Sport)

- 1.3 S (nicht für CD, GT, Touring, GT/Sport)

- 1.6 N (nicht für CD, GT, GT/Sport)

- 1.6 S

- 1.8 i (nicht für LS)

- 1.6 D (nicht für CD, GT, GT/Sport)

 

Ab Januar '85 zusätzlich:

- 1.8 i mit G-Kat
   (nicht für die zweitürige Limousine)

 

Ab Januar '86 zusätzlich:

- 1.6 N Euronorm mit U-Kat
   (nicht für die zweitürige Limousine und
    nicht für CD, GT, GT/Sport)

 

Das Motorenprogramm der dritten Serie un-
terschied sich erheblich von dem der bisheri-
gen Jahrgänge, lediglich der U-Kat-Motor wird noch ein Jahr lang unverändert angeboten. Jetzt waren auch für die zweitürige Limousine Katalysator-Motoren lieferbar. Diese Motoren standen im Modelljahr '87 zur Verfügung:

- 1.6 N Euronorm mit U-Kat (nicht für GT, Jubilee)

- 1.6 S (16SV, 82PS, nicht für Jubilee)

- 1.6 i mit G-Kat (nicht für GT)

- 1.8 S Euronorm ohne Kat (nur für Jubilee)

- 2.0 i (bei GT: nur bis Januar '87, nicht für Jubilee)

- 2.0 i mit G-Kat

- 2.0 i (20SEH, 130PS, nur für GT, ab Februar '87)

- 1.6 D (nicht für GT, Jubilee)

Im Modelljahr '88 sah das Motorenprogramm schon wieder weitgehend anders aus:

- 1.6 i Euronorm ohne Kat (nicht für GT/Sport)

- 1.6 i mit G-Kat (nicht für GT/Sport)

- 1.8 S Euronorm ohne Kat

- 2.0 i mit G-Kat

- 2.0 i mit 130PS (nur für GT/Sport)

- 1.6 D (nicht für GT/Sport)

   
         

 


 

 

Technik

Vorderradaufhängung

- Mc Pherson-Federbeine
- Querlenker
- negativer Lenkrollradius
- Drehstabstabilisator (außer bei 1.3 N)

 

Hinterradaufhängung

- Verbundlenkerachse
- Miniblockfedern
- Drehstabstabilisator (außer bei 1.3 N)

 

Lenkung

- Zahnstangenlenkung
- Sicherheitslenksäule
- ab Modelljahr '83 optional: Servolenkung
- ab Modelljahr '85 optional:
  höhenverstellbares Lenkrad

 

Bremsen

- Schwimmsattel-Scheibenbremsen vorn
  bis 90PS: 236mm x 12,7mm massiv
  ab 100PS: 236mm x 20mm innenbelüftet
  bei 2.0 i 130PS: 256mm x 24mm innenbel.
- Trommelbremsen hinten 203mm x 45mm
- Bremskraftverstärker
  bis 90PS: 203mm
  ab 100PS: 229mm
- ab Modelljahr '87 optional: ABS
- Feststellbremse mechanisch auf die
  Hinterräder wirkend, ab Modelljahr '84:
  selbstnachstellend

     

 

Motoren

Alle Motoren des Ascona C sind wassergekühlte 4-Zylinder 4-Takt OHC-Motoren mit Grauguss-Block und einem Zylinderkopf aus Aluminium. Zu jeder Zeit standen für den Ascona C mehrere Motorversionen zur Wahl. Die 1,3-Liter-Motoren waren vom Vorgänger und vom Kadett D bekannt, die 1,6-Liter-Motoren waren neu, eine Weiterentwicklung des 1,3-Liters mit größerem Zylinderabstand. Man spricht bei diesen beiden Grundtypen des OHC-Motor-blocks von Familie 1 und Familie 2, die Szene sagt auch "Smallblock und Bigblock". Beide Grundtypen erschienen im Laufe der Jahre in mehreren Hubraumversionen. Der kleine Block wurde mit 1,3 und 1,6 Liter, der große mit 1,6 , 1,8 und 2,0 Liter angeboten. Bei den 1,6-Liter-Motoren muss man also unbedingt zwischen Familie 1 und Familie 2 unterscheiden, denn es gibt analog dazu Unterschiede bei den Getrieben, Antriebswellen, Feder-beinen und natürlich bei den Bauteilen des Motors selbst.

 

Getriebe

Bei den Schaltgetrieben wird zwischen 4-Gang-Getriebe, 5-Gang-Schon-Getriebe (WR) und 5-Gang-Sport-Getriebe (CR), sowie nach Typ unter-schieden. Die 1.3 Liter-Motoren wurden mit dem F10, die 1.6 Liter Familie-1-Motoren mit dem F13 und alle Familie-2-Motoren mit dem F16-Getriebe ausgerüstet. Überdies konnte für die meisten Motoren das 3-Gang-Automatikgetriebe THM125 geliefert werden.

 

 

Verkaufsbezeichnung 1.3 N 1.3 S 1.3 S 1.6 S 1.6 i 1.6 i
          mit G-Kat mit G-Kat
Modelljahre (D) '82 bis '86 '82 bis '84 '85 und '86 '87 '87 '88
Motorcode 13 13S 13S 16SV C16LZ C16NZ
Motorenfamilie OHC Familie 1 OHC Familie 1 OHC Familie 1 OHC Familie 1 OHC Familie 1 OHC Familie 1
Bohrung 75,0mm 75,0mm 75,0mm 79,0mm 79,0mm 79,0mm
Hub 73,4mm 73,4mm 73,4mm 81,5mm 81,5mm 81,5mm
Hubraum effektiv 1297cm³ 1297cm³ 1297cm³ 1598cm³ 1598cm³ 1598cm³
  nach Steuerformel (D) 1281cm³ 1281cm³ 1281cm³ 1587cm³ 1587cm³ 1587cm³
Verdichtungsverhältnis 8,2:1 9,2:1 9,2:1 10,0:1 8,6:1 9,2:1
Gemischbildung Vergaser Registervergaser Registervergaser Registervergaser Zentraleinspr. Zentraleinspr.
  Solex GMF  Pierburg Pierburg Opel Opel
  35PDSI Varajet II  2E3 2E3 Multec Multec
Leistung 44kW / 60PS 55kW / 75PS 55kW / 75PS 60kW / 82PS 55kW / 75PS 55kW / 75PS
  bei U/min 5800/min 5800/min 5800/min 5400/min 5200/min 5200/min
Drehmoment 94Nm 101Nm 101Nm 130Nm 121Nm 125Nm
  bei U/min 3400-3800/min 3800-4600/min 3800-4600/min 2600/min 3400/min 3200/min
V-max Schaltgetriebe
V-max Automatik
150km/h
nicht lieferbar
160km/h
155km/h
160km/h
155km/h
165km/h
160km/h
160km/h
155km/h
160km/h
155km/h
Getriebetypen F10/4
F10/5
F10/4
F10/5
THM125
F10/4
F10/5
THM125
F13/4
F13/5
THM125

F13/5
THM125

F13/5
THM125

 

 

Verkaufsbezeichnung 1.6 i Euronorm 1.6 N 1.6 N Euronorm 1.6 S 1.8 S Euronorm 1.8 E  /  1.8 i
  ohne Kat   mit U-Kat   ohne Kat  
Modelljahre (D) '88 '82 bis '86 '86 und '87 '82 bis '86 '87 und '88 '83 bis '86
Motorcode E16NZ 16 16 16SH E18NV 18E
Motorenfamilie OHC Familie 1 OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2
Bohrung 79,0mm 80,0mm 80,0mm 80,0mm 84,8mm 84,8mm
Hub 81,5mm 79,5mm 79,5mm 79,5mm 79,5mm 79,5mm
Hubraum effektiv 1598cm³ 1598cm³ 1598cm³ 1598cm³ 1796cm³ 1796cm³
  nach Steuerformel (D) 1587cm³ 1587cm³ 1587cm³ 1587cm³ 1771cm³ 1771cm³
Verdichtungsverhältnis 9,2:1 8,2:1 8,2:1 9,2:1 9,2:1 9,5:1
Gemischbildung Zentraleinspr. Vergaser Vergaser Registervergaser Registervergaser Einspritzanlage
  Opel Pierburg Pierburg GMF Pierburg Bosch
  Multec 1B1 1B1 Varajet II 2EE "Ecotronic" LE-Jetronic
Leistung 55kW / 75PS 55kW / 75PS 55kW / 75PS 66kW / 90PS 62kW / 84PS 85kW / 115PS
  bei U/min 5200/min 5600/min 5600/min 5800/min 5400/min 5800/min
Drehmoment 127Nm 123Nm 123Nm 126Nm 143Nm 151Nm
  bei U/min 2600/min 3000-3400/min 3000-3400/min 3800-4200/min 2600/min 4800/min
V-max Schaltgetriebe
V-max Automatik
160km/h
155km/h
160km/h
155km/h
160km/h
155km/h
170km/h
165km/h
168km/h
163km/h
187km/h
180km/h
Getriebetypen F13/4
F13/5

THM125
F16/4
F16/5WR

THM125
F16/4
F16/5WR

THM125
F16/4
F16/5WR
F16/5CR
THM125

F16/5WR
F16/5CR
THM125

F16/5WR
F16/5CR
THM125

 

 

Verkaufsbezeichnung 1.8 i 2.0 i 2.0 i 2.0 i 1.6 D 1.6 D
  mit G-Kat   mit G-Kat   Diesel Diesel
Modelljahre (D) '85 und '86 '87 '87 und '88 '87 und '88 '82 bis '86 '86 bis '88
Motorcode C18NE 20NE C20NE 20SEH 16D 16DA
Motorenfamilie OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2 OHC Familie 2
Bohrung 84,8mm 86,0mm 86,0mm 86,0mm 80,0mm 80,0mm
Hub 79,5mm 86,0mm 86,0mm 86,0mm 79,5mm 79,5mm
Hubraum effektiv 1796cm³ 1998cm³ 1998cm³ 1998cm³ 1598cm³ 1598cm³
  nach Steuerformel (D) 1771cm³ 1984cm³ 1984cm³ 1984cm³ 1587cm³ 1587cm³
Verdichtungsverhältnis 8,9:1 9,2:1 9,2:1 10,0:1 23,0:1 23,0:1
Gemischbildung Einspritzanlage Einspritzanlage Einspritzanlage Einspritzanlage Verteiler- Verteiler-
  Bosch Bosch Bosch Bosch einspritzpumpe einspritzpumpe
  LU-Jetronic Motronic Motronic Motronic Bosch Bosch
Leistung 74kW / 100PS 85kW / 115PS 85kW / 115PS 95kW / 130PS 40kW / 55PS 40kW / 55PS
  bei U/min 5800/min 5400/min 5400/min 5600/min 4600/min 4600/min
Drehmoment 140Nm 175Nm 170Nm 180Nm 96Nm 93Nm
  bei U/min 3000/min 3000/min 3000/min 4600/min 2400/min 2400/min
V-max Schaltgetriebe
V-max Automatik
180km/h
177km/h
187km/h
180km/h
187km/h
180km/h
193km/h
nicht lieferbar
143km/h
138km/h
143km/h
138 - 140km/h
Getriebetypen F16/4
F16/5WR
F16/5CR
THM125

16/5WR
F16/5CR
THM125

F16/5WR
F16/5CR
THM125


F16/5CR
F16/4
F16/5WR

THM125
F16/4
F16/5WR

THM125

 

 

 

   

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